Kfz-Versicherungsvergleich
BMW E9X bei Amazon
E90 E91 E92 E93 FAQ









Sie sind nicht angemeldet.


ytnom

Profi

Beiträge: 622

Danksagungen: 57

  • Nachricht senden

19

Sonntag, 8. November 2015, 13:02

gefährliches thema. da muss man schon höllisch aufpassen :wacko:

Ulli211

Fortgeschrittener

Beiträge: 386

Modell: E90 - Limousine - 330d

Leistung: kW 180 (PS 245)

Baujahr: 02 / 2009

Danksagungen: 50

  • Nachricht senden

20

Dienstag, 10. November 2015, 10:30

Ich habe zwei Jahre nach dem Kauf auch zufällig einen Wildschaden entdeckt:
http://www.e90-forum.de/e90-e91-e92-e93-…html?highlight=

Am Ende habe ich hartnäckig mit dem Händler eine Kaufpreisminderung rausgehandelt. Alles andere wie Wandlung mit Abschlägen ist nach so langer Nutzungszeit nicht sinnvoll.

Akali

6 Sterne User

Beiträge: 4 297

Modell: -

Leistung: -

Baujahr: -

Danksagungen: 83

  • Nachricht senden

21

Dienstag, 10. November 2015, 14:10

gefährliches thema. da muss man schon höllisch aufpassen :wacko:

Genau deswegen war der Tipp von Melrakal doch schon sehr gut. Ansonsten kann man kaum einen Fall mit dem anderen vergleichen und hier eine Art Rechtsberatung durchzuführen, halte ich auch für sehr gefährlich...

Ich bin der Meinung, mit solch einer Frage kann man sich hier zwar ein paar Tipps holen, aber ne wirkliche Entscheidung oder gar eine Rechtsgrundlage bekommt man hier nicht. Dazu kennen wir alle doch den Fall zu wenig (z.B. hat niemand von uns den Kaufvertrag wirklich gesehen).
Mein letzter E91 - verkauft -

318i Touring // alpinweiß

Mein F31

F31 318d Luxury Line



Murphys law

Anfänger

Beiträge: 21

Modell: E92 - Coupe - 335i

Leistung: kW 225 (PS 306)

Baujahr: 07 / 2007

Wohnort: Köln

  • Nachricht senden

22

Dienstag, 10. November 2015, 14:16

Was wäre denn wenn ich einen Schaden feststelle der noch nicht behoben ist? :(

F.Hilgenberg

aka Freddi

Beiträge: 201

Modell: E92 - Coupe - 335xi

Leistung: kW 225 (PS 306)

Baujahr: 10 / 2009

Wohnort: Essen

Danksagungen: 7

  • Nachricht senden

23

Dienstag, 10. November 2015, 15:16

Also ich hatte im Mai auch einen Auffahrunfall. Es wurde eine neue Heckstoßstange mit Diffusor montiert, auch die Heckklappe wurde mittels smart Repair lackiert (War kein enormer Auffahrunfall, wohl so um 10km/h).
Ende vom Lied waren ca. 2300€ kosten.
Auf Rückfrage wurde mir aber mitgeteilt, dass mein Wagen kein Unfallfahrzeug ist, da keine tragenden Karosserie Teile getauscht wurden.
Ich werde den Schaden, falls ich meinen Wagen je verkaufen werde, erwähnen, aber den nicht als Unfallfahrzeug inserieren!

Erikumpf

N52B30

Beiträge: 428

Modell: E90 - Limousine - 325i

Leistung: kW 190 (PS 258)

Baujahr: 01 / 2006

Weitere Fahrzeuge: Mercedes A190 Lang (Regen-Auto),Fiat Cinquecento (Winter-Auto),Ford Mondeo (Alltags Auto),CBR1000RR,KLR600

Wohnort: NRW

Aktuelle Marktplatzeinträge: 1

Danksagungen: 79

  • Nachricht senden

24

Dienstag, 10. November 2015, 23:46

Meine Erfahrung mit Gerichten ist das gerade solche Fälle wohl nicht genau definiert sind.Jeder Richter wird da anders entscheiden.Ob es wirklich ein Wildunfall war oder nur als solcher für die Versicherung angegeben wurde kann auch keiner sagen.Viele Gesetze stammen noch aus Zeiten wo es echte Stoßstangen gab,usw.Heute ist man bei einem Parkrempler schnell im 1500€ Bereich-.ich würde mein Auto auch nicht als Unfallwagen anpreisen wenn nur eine Verkleidung gewechselt wurde.Wer mit sowas anfängt muss ja dann auch jede Umrüstung auf M-Front/Heck usw Belegen.
Zu deiner Sache-du hast ein tolles Auto und bist zufrieden also wozu der Stress-und ob der Verkäufer Böse Absichten hatte oder der Meinung war das dies kein Unfall ist kann nur ein Gericht entscheiden (mit ungewissen Ausgang)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Erikumpf« (11. November 2015, 02:35)


Akali

6 Sterne User

Beiträge: 4 297

Modell: -

Leistung: -

Baujahr: -

Danksagungen: 83

  • Nachricht senden

25

Mittwoch, 11. November 2015, 08:33

Naja, selbst, wenn er das Auto behalten will, sollte er schon zumindest mit dem Händler reden und versuchen, was rauszuhandeln.

Und Umrüstung auf M-Schürzen sollte man schon auch belegen können. Warum auch nicht? Wenn man die Rechnungen hat. Sowas ist oft halt auch Umrüstungsgrund nach einem Unfall. Wurde ich von nem BMW-Händler bei eventueller Inzahlungnahme damals bei meinem E91 auch gefragt.

Und zu dem Thema, wer was als Unfall angeben würde und was nicht: Das führt hier zu weit und war nicht Frage des TE. Da hat jeder seine eigene Meinung und offensichtlich bekommt jeder von Händlern, Werkstätten, Versicherungen und Richtern was anderes erzählt, wie die Fälle hier zeigen. Jeder sollte sich nur fragen, was er davon halten würde, wenn er so ein Auto angedreht bekäme und es hinterher rauskommen würde.
Mein letzter E91 - verkauft -

318i Touring // alpinweiß

Mein F31

F31 318d Luxury Line



V-Pixel

Fortgeschrittener

Beiträge: 472

Modell: E92 - Coupe - 335i

Leistung: kW 265 (PS 360)

Baujahr: 09 / 2006

Wohnort: Niederbayern

Danksagungen: 68

  • Nachricht senden

26

Mittwoch, 11. November 2015, 09:17

Aus einer Mücke einen Elefanten machen..!
Sei lieber froh das es scheinbar professionell repariert wurde. Wenn jemand auf die M-Stoßstange umbaut interessierts auch keinen, obwohl es nicht mehr die original Front ist..

Biaatch

Fortgeschrittener

Beiträge: 204

Danksagungen: 17

  • Nachricht senden

27

Mittwoch, 11. November 2015, 09:50

Moin, 20% der Schadenhöhe (Wertminderung des Fahrzeuges) sind als Entschädigung üblich in solchen Fällen.... so war die Info von meinem Anwalt bei einem Gebrauchten meiner Frau...der Verkäufer hat das auch gezahlt ohne das der Anwalt tätig werden musste. ;)
Ob sich der Stress dafür lohnt musst du selber wissen.

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

ytnom (11.11.2015)

Ulli211

Fortgeschrittener

Beiträge: 386

Modell: E90 - Limousine - 330d

Leistung: kW 180 (PS 245)

Baujahr: 02 / 2009

Danksagungen: 50

  • Nachricht senden

28

Mittwoch, 11. November 2015, 10:53

Moin, 20% der Schadenhöhe (Wertminderung des Fahrzeuges) sind als Entschädigung üblich in solchen Fällen.... so war die Info von meinem Anwalt bei einem Gebrauchten meiner Frau...der Verkäufer hat das auch gezahlt ohne das der Anwalt tätig werden musste. ;)
Ob sich der Stress dafür lohnt musst du selber wissen.


Es gibt keine pauschale Regelung. Vielmehr wird der markantile Minderwert ermittelt und mit

(Kaufpreis * gefahrene Kilometer) / bei Verkauf erwartbare Restlaufleistung

der Restwert bestimmt. Die Zahlen die dann raus kommen sind erschreckend.

Tipp: Mit dem Händler das Gespräch suchen und Nachlass raus holen.

Silverhead

Querulant

Beiträge: 661

Modell: E90 - Limousine - 320d

Leistung: kW 130 (PS 177)

Baujahr: 01 / 2009

Wohnort: Unterfranken

Danksagungen: 65

  • Nachricht senden

29

Mittwoch, 11. November 2015, 11:34

Also ich hatte im Mai auch einen Auffahrunfall. Es wurde eine neue Heckstoßstange mit Diffusor montiert, auch die Heckklappe wurde mittels smart Repair lackiert (War kein enormer Auffahrunfall, wohl so um 10km/h).
Ende vom Lied waren ca. 2300€ kosten.
Auf Rückfrage wurde mir aber mitgeteilt, dass mein Wagen kein Unfallfahrzeug ist, da keine tragenden Karosserie Teile getauscht wurden.



Gleiches Spiel auch bei mir. Mir fuhr einer auf einem Discounterparkplatz hinten ins seitliche Heck. Es wurde alles von BMW repariert, Kotflügel ausgebessert, Heckschürze ausgetauscht und irgendein Blech unterm Kofferraum ausgetauscht und halt normales Gedöns wie PDC hinten, Licht usw....

Na jedenfalls hat mir die gegnerische Versicherung, SOWOHL ALS AUCH MEINE EIGENE Versicherung (die ich informiert habe) mitgeteilt, es würde sich nach der Reparatur NICHT um ein Unfallfahrzeug handeln bzw. der Wert wäre weiterhin stabil, da es als "unfallfrei" verkauft werden kann.

Na gut, ich habe mir auch diese mündliche Aussage am Telefon durch meine Versicherung schriftlich bestätigen lassen.

Ich kann nur sagen, dass mein Fahrzeug eben unfallfrei ist, obwohl ich einen unfall hatte, zwar ein leichter, aber immerhin. :|

Silverhead

Querulant

Beiträge: 661

Modell: E90 - Limousine - 320d

Leistung: kW 130 (PS 177)

Baujahr: 01 / 2009

Wohnort: Unterfranken

Danksagungen: 65

  • Nachricht senden

31

Mittwoch, 11. November 2015, 11:55

https://autokaufrecht.info/faq/unfallfrei/




Gibt aber auch keine klare eindeutige Abgrenzung der Definition "unfallschaden" an. Wo fängt ein Bagatellschaden an und wo hört er auf bzw. wo fängt explizit ein Unfallschaden an?


Das Urteil BGH (BGH, Ver­säum­nis­ur­teil vom 10.10.2007 – VI­II ZR 330/06) sagt da auch aus - was wiederum dem widerspricht, was mir meine und die gegnerische Versicherung bestätigt haben:

"....Nach diesen Grundsätzen liegt im Streitfall – wie die Revision zu Recht geltend macht – kein „Bagatellschaden“, sondern ein Fahrzeugmangel vor. Nach den vom Landgericht seiner Entscheidung – im Zusammenhang mit der Prüfung des Bereicherungsanspruchs – zugrunde gelegten Feststellungen des Sachverständigen handelt es sich bei den Karosserieschäden an der linken Tür und dem linken hinteren Seitenteil des Fahrzeugs nicht nur um Lackschäden, sondern um Blechschäden, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ursprünglich tiefer als die bis zu 5 mm starke Schichtstärke des Spachtelauftrags waren. Der Kostenaufwand zur fachgerechten Beseitigung dieser Blechschäden beträgt nach der Kalkulation des Sachverständigen 1.774,67 €. Ein solcher Schaden kann jedenfalls bei einem knapp fünfeinhalb Jahre alten Fahrzeug mit einer Laufleistung von rund 54.000 km nicht als „Bagatellschaden“ angesehen werden, mit dem ein Käufer vernünftigerweise rechnen muss..."

Das ja dann käse...handelt es sich um einen Blechschaden (bspw. Kotflügel oder Türe oder was auch immer - obwohl nicht tragend - handelt es sich um keinen Bagatellschaden.
Diese Gerichtsurteile sind aber auch immer klasse....wie's Fähnchen weht.... :thumbdown:

Melrakal

Christian

Beiträge: 5 261

Modell: -

Leistung: -

Baujahr: -

Weitere Fahrzeuge: F20 114i 5-Türer (102 PS)

Wohnort: NRW

Danksagungen: 1180

  • Nachricht senden

32

Mittwoch, 11. November 2015, 11:57

Genau das wollte ich mit dem Link klarstellen, dass es nämlich keine eindeutigen Definitionen gibt und das alles Einzelfallentscheidungen sind, wo das Alter und die Laufzeit des Wagens mit reinspielen.
Pauschalaussagen kann man also dezent ignorieren.

Fallout

Schüler

Beiträge: 91

Modell: -

Danksagungen: 4

  • Nachricht senden

33

Mittwoch, 11. November 2015, 12:25

Ob Bagatell oder nicht wird - laut meinem Anwalt - über den Betrag festgelegt. Man geht da von da 1000 EUR aus.
Aber das ist nur ein Richtwert.


Einer Versicherung sollte man in so fällen nicht glauben. Es gibt oftmals Teilungsabkommen zwischen den Versicherungen und im Endeffekt haben die Versicherungen natürlich mehr davon wenn du keinen Schaden einreichst und im Glauben bist, dein Auto wäre Immernoch unfallfrei.

Mal davon abgesehen bekommt man auch immer mal wieder ne andere antwort bei den Versicherungen, je nach Sachbearbeiter. Sind ja keine Rechtsanwälte die Jungs und Mädels ....

BirdOfPrey

Meister

Beiträge: 1 836

Danksagungen: 283

  • Nachricht senden

34

Mittwoch, 11. November 2015, 18:30

Na gut, ich habe mir auch diese mündliche Aussage am Telefon durch meine Versicherung schriftlich bestätigen lassen.

Das dürfte aber nicht das Papier Wert sein, auf dem es geschrieben steht. Oder anders ausgedrückt: Was erhoffst Du dir im Fall der Fälle davon? Deinem "Gegner" oder gar einem Gericht dürfte die Aussage deiner Versicherung ziemlich egal sein.

Ich sehe jetzt aber ehrlich gesagt auch überhaupt kein Problem darin, einem Käufer bis ins Detail alle Kleinigkeiten mitzuteilen, die am Fahrzeug mal waren und sind. Sind keine Schäden bekannt, kann man das ja auch so in den Vertrag schreiben und muss das Wort "unfallfrei" nicht benutzen.



""