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1 099

Freitag, 22. September 2017, 21:05

die Hersteller geben niedrigviskose Öle auch deshalb vor, damit der Flottenverbrauch niedrig bleibt. Dünnes Öl ist eine von vielen Stellschrauben, um den Spritverbrauch unten zu halten.

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MathMarc (22.09.2017)

ZeroGravitY

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1 100

Samstag, 23. September 2017, 17:02

Ich hab mich jetzt im empfohlenen Oil-Club-Forum angemeldet und dort noch sehr kompetente Ratschläge bekommen. Darauf basierend habe ich nochmal eine konzentrierte Übersicht mit den in Frage kommenden Ölen erstellt (LL01, 0W-30 oder ähnlich). Vielleicht hilft diese ja auch dem einen oder anderen bei seiner Entscheidung:

Marke Type Viskosität VI KV / mm²/s HV / mm²/s Flammpunkt / ° C TBN / mg KOH/g LL-01 LL-04 Bemerkung
RAVENOL VollSynth Turbo VST SAE 5W-40 175 85,1 14,3 240 10,5 ja nein
RAVENOL Super Synthetik Öl SSL SAE 0W-40 182 74,4 13,25 236 10 ja nein
RAVENOL SSO SAE 0W-30 174 61 11 236 10,1 nein nein LL-01 erprobt
SHELL Helix Ultra I SAE 5W-30 163 70 11,9 240 ja nein
SHELL Helix Ultra I SAE 5W-40 168 79,1 13,1 242 ja nein
MOBIL 1 New Life SAE 0W-40 185 75 13,5 230 11,8 ja nein
MOTUL 8100 X-CESS SAE 5W-40 172 85,4 14,2 230 10,1 ja nein
ARAL SuperTronic G SAE 0W-40 179 76 13,4 208 ja nein
ROWE HIGHTEC SYNTH RS SAE 0W-40 180 81,7 14,2 242 10,5 ja nein
BMW M TwinPower Turbo SAE 0W-40 180 75,89 13,37 230 9,77 ja nein Laborwerte
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Maniac79

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1 101

Samstag, 23. September 2017, 17:07

@Maniac79

Zu was für einem Öl würdest Du mir raten bei 40 bzw 80 Km Arbeitsweg täglich, davon 85% Autobahn, der Rest Überland/Autostrasse?

Fahrzeug ist ein 335i mit N55. Momentan fahre ich ein Mobi 1 0W40 und habe eigentlich keine Probleme. Ölverbrauch ist nicht vorhanden, Ölwechsel mache ich alle 15-20k Km.


Im 335i würde ich ein 5W40 oder ein 0W40 fahren, allerdings den Ölwechsel spätestens nach 15tkm machen.

Oben in der Liste stehen ja die Öle die passend sind.


@ Maniac79:
Ich sehe gerade das ich das Addinol eh auf meiner Beobachtungsliste habe.
gut zu wissen das das auch gut ist.



Das Addinol ist Top, in meine Autos kommt nix anderes mehr ;)


Danke für die ausführliche Antwort.

Aber beinhaltet die Heissviskosität nicht genau wieder die erwähnte Konfliktproblematik? Natürlich ist ein xW50 bei hoher Beanspruchung besser, aber kauft man sich damit im Normalbetrieb nicht erhebliche Nachteile ein? Ein W50 ist dort ja wesentlich hochviskoser und durchströmt daher vielleicht nicht alle Ölkanäle optimal, verteilt sich nicht gut genug?

Und was ist Deine Meinung zur LL01/04-Thematik?


Dass ein W50 zu dickflüssig ist, ist Käse. Jedes Motoröl ist im Kaltzustand um ein Vielfaches dickflüssiger als im Heißzustand, und da geht es ja auch durch die Kanäle(ansonsten würde er Motor ja nie Öl bekommen bis er warm ist). Im Kaltzustand kann ein Öl gar nicht dünn genug sein, im Heißzustand dagegen sollte es aber immer noch genug Schmierwirkung haben, das ist der Drahtseilakt den die Hersteller zu bewältigen haben.

Selbst wenn nun ein 5W50 nimmst, wird der Motor selbstverständlich genauso geschmiert wie mit einem 5W40 oder einem 0W40.

Zur LL04 Thematik: Die LL04- Norm wurde für die Dieselmotoren eingeführt, da diese im Low-SAPS Bereich sein müssen wegen der DPF-Problematik. Da die Benziner was das angeht ja nicht so problematisch sind, ist ein LL01-Öl sicher ausreichend, da wie schon vorher geschrieben, die Ölwerte teilweise deutlich besser sind als bei den LL04-Ölen. Noch dazu sind dort andere Additivpakete enthalten die die Säuren und den Kraftstoffeintrag im Öl besser verkraften können.


Unsicher bei der Motorölauswahl??? Bitte Link benutzen :)


ZeroGravitY

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1 102

Samstag, 23. September 2017, 18:28


Dass ein W50 zu dickflüssig ist, ist Käse. Jedes Motoröl ist im Kaltzustand um ein Vielfaches dickflüssiger als im Heißzustand, und da geht es ja auch durch die Kanäle(ansonsten würde er Motor ja nie Öl bekommen bis er warm ist). Im Kaltzustand kann ein Öl gar nicht dünn genug sein, im Heißzustand dagegen sollte es aber immer noch genug Schmierwirkung haben, das ist der Drahtseilakt den die Hersteller zu bewältigen haben.


Das ist schon klar, aber ich denke mir da halt, wenn Alpina explizit ein 0W-30 empfiehlt (und nicht ein viel verbreiteteres 0W-40), werden die sich vielleicht was dabei gedacht haben?


Selbst wenn nun ein 5W50 nimmst, wird der Motor selbstverständlich genauso geschmiert wie mit einem 5W40 oder einem 0W40.


Würdest Du dann so weit gehen, zu sagen, dass die Heißviskosität so hoch wie möglich sein sollte? Oder welche Nachteile erkauft man sich dadurch an anderer Stelle wieder?


Zur LL04 Thematik: Die LL04- Norm wurde für die Dieselmotoren eingeführt, da diese im Low-SAPS Bereich sein müssen wegen der DPF-Problematik. Da die Benziner was das angeht ja nicht so problematisch sind, ist ein LL01-Öl sicher ausreichend, da wie schon vorher geschrieben, die Ölwerte teilweise deutlich besser sind als bei den LL04-Ölen. Noch dazu sind dort andere Additivpakete enthalten die die Säuren und den Kraftstoffeintrag im Öl besser verkraften können.


Das war ja auch meine Einschätzung, die ich inzwischen vielfach bestätigt bekommen habe - nun auch von Dir nochmal, vielen Dank. Also ist ein Auswahlkriterium auf jeden Fall ein reines LL01-Öl - davon gibt es ja einige, wie man in der obigen Liste von mir sieht.

Maniac79

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1 103

Samstag, 23. September 2017, 19:42

Für 90% der Autofahrer reicht wohl ein 5W30, die anderen 10% machen sich vielleicht etwas mehr Gedanken zum Thema und nehmen ein w40 Öl.

Ein 5w50 ist im Normalfall nicht nötig, es sei denn man fährt auf der Rennstrecke.

Theoretisch wäre es gut, wenn die Heissvisko und so hoch wie möglich wäre, ein 0w60 oder 0w80 gibt es ja nicht.

Die ganz dünnen Öle mit w30 oder neuerdings w20 sind einzig und allein da, weil der Motor damit vielleicht 0,0xl/100km weniger braucht.


Unsicher bei der Motorölauswahl??? Bitte Link benutzen :)


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Samstag, 23. September 2017, 23:53

Das ideale Öl

So, ich hab mir jetzt auch noch sehr viele Informationen im berühmten Oil-Club-Forum (echt fit da, die Jungs) geholt und mich heute nochmal den ganzen Tag mit den technischen Daten rumgeschlagen. Ich meine jetzt, das ideale Öl für meinen Alpina gefunden zu haben:

Ravenol Super Synthetik Öl SSL 0W-40

Es bietet meiner Meinung nach die besten Eckwerte zum besten Preis-/Leistungsverhältnis. Gesucht wurde ein reines LL01-Motoröl (also nur für Benziner) mit den besten Eigenschaften, der Preis war zweitrangig - trotzdem ist das o. g. sogar noch recht günstig (~7 €/l).

Falls jemand vor einer ähnlichen Entscheidung steht, im Anhang nochmal die vollständige Liste mit allen relevanten Daten, soweit bekannt. Bei Interesse kann ich diese auch gerne als Excel-Datei schicken, dann könnt Ihr noch nach Belieben filtern und sortieren.
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Gestern, 10:39

@ZeroGravitY
Der Preis fehlt leider, und der ist für die Ermittlung des Preis/Leistungssiegers leider unerlässlich ;)

Das Öl ist sicher gut, aber herausragend nicht, das sieht man ja in dieser Tabelle (danke dafür) ganz klar:

In jeder Einzeldisziplin gibt es bessere, und - ich weiß, es gibt es nicht mehr - und ich bin es nie gefahren: gegen das NewLife macht es unter dem Strich keinen Stich.
Bei KV40 minimal besser, bei KV100 dafür etwas schlechter, wenn die 6 Grad beim Flammpunkt einen Unterschied machen, besser gleich das Rowe nehmen. Beim TBN ist das Mobil nicht zu schlagen, das kann man sich eigentlich nicht entgehen lassen, falls man Longlife fährt.

Aber wie du sagst, es muss zum Einsatzprofil passen, wenn das bei dir so ist, rein damit. Insgesamt finde ich die ganze Diskussion ziemliche Zeitverschwendung, wenn man jährlich bzw. alle 15tkm die Suppe wechseltund nicht ständig im Rennsport Modus unterwegs ist, kann man jedes Öl aus der Liste nehmen. Die Viskositätswerte (und nicht nur die) sind eh nach ein paar Tagen Makulatur. Dann ist die Tabelle nicht mehr viel wert.

LL01 bedeutet übrigens nicht "Benziner", frühere Diesel ohne DPF hatten auch diese Empfehlung, nur die hohen Aschewerte versauen den DPF und bedingen ein (generell schlechteres) LL04 Öl.

ZeroGravitY

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1 106

Gestern, 13:42

@ZeroGravitY
Der Preis fehlt leider, und der ist für die Ermittlung des Preis/Leistungssiegers leider unerlässlich ;)


Ich hab ja geschrieben, der war für mich gar nicht ausschlaggebend, wenn das beste Öl auch das teuerste gewesen wäre, hätte ich auch das genommen. Aber Du kannst die Tabelle natürlich sehr gerne noch um die Preise ergänzen - schick Dir gerne die Datei. :P


Das Öl ist sicher gut, aber herausragend nicht, das sieht man ja in dieser Tabelle (danke dafür) ganz klar:

In jeder Einzeldisziplin gibt es bessere,...


Das ist ja genau die Crux, natürlich gibt es in jeder Disziplin bessere, aber das Gesamtpaket ist entscheidend. Und ich denke, das passt unterm Strich bei diesem Öl.


...und - ich weiß, es gibt es nicht mehr - und ich bin es nie gefahren: gegen das NewLife macht es unter dem Strich keinen Stich.


Du ich hab bisher auch immer das M1 NL verwendet, aber ich sehe keinen Sinn darin, jetzt noch auf ein abgekündigtes Öl zu setzen - da bin ich in 'nem halben Jahr dann wieder am suchen.


Bei KV40 minimal besser, bei KV100 dafür etwas schlechter, wenn die 6 Grad beim Flammpunkt einen Unterschied machen, besser gleich das Rowe nehmen.


Das Rowe war in der Tat auch in der finalen Auswahl, habe mich jedoch aus 2 Gründen dagegen entschieden: Das Ravenol hat nochmals eine niedrigere KV40 (ich hab immer wieder mal einen starken Kurzstreckenanteil) und Ravenol gibt im Gegensatz zu Rowe den HTHS-Wert überhaupt an - spricht für mich schon mal per se für diesen Hersteller.


Beim TBN ist das Mobil nicht zu schlagen, das kann man sich eigentlich nicht entgehen lassen, falls man Longlife fährt.


Der TBN-Wert ist aber nur entscheidend, wenn man das Öl lange fahren will, aber bei mir kommt es spätestens nach 1 Jahr raus, ich denke sogar über ein halbjährliches Intervall nach.


Aber wie du sagst, es muss zum Einsatzprofil passen, wenn das bei dir so ist, rein damit. Insgesamt finde ich die ganze Diskussion ziemliche Zeitverschwendung, wenn man jährlich bzw. alle 15tkm die Suppe wechseltund nicht ständig im Rennsport Modus unterwegs ist, kann man jedes Öl aus der Liste nehmen. Die Viskositätswerte (und nicht nur die) sind eh nach ein paar Tagen Makulatur. Dann ist die Tabelle nicht mehr viel wert.


So ist es, je nach Fahrprofil kann man da durchaus auf ein anderes Ergebnis kommen. Außerdem ist die Ölfrage ja immer auch ein bisschen ne Glaubensfrage... Das mit dem "jedem Öl nehmen" würde ich mal nicht im "Oil-Club-Forum" schreiben :D Wenn man nur etwas Automobil-affin ist, legt man auf die Ölauswahl einen großen Wert. Und klar verschlechtern sich die Kennzahlen der Öle sowieso mit der Nutzung, aber auch hier ist ja die Frage, von welchem Wert aus starte ich. Und die SAE-Spezifikation lässt ja einen gewissen Spielraum, da können sich 2 Öle mit der gleichen Spezifikation schon nicht unerheblich unterscheiden.


LL01 bedeutet übrigens nicht "Benziner", frühere Diesel ohne DPF hatten auch diese Empfehlung, nur die hohen Aschewerte versauen den DPF und bedingen ein (generell schlechteres) LL04 Öl.


Das ist mir durchaus bewusst (wurde hier ja rauf und runter diskutiert), ich hab mich mit der Thematik intensiv auseinander gesetzt. Ich wollte damit nur sagen, dass diese Öle für einen PDF-Diesel nicht in Frage kommen (hier lesen ja nicht nur Benziner-Fahrer mit).

MathMarc

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1 107

Gestern, 14:49

Das mit dem "jedem Öl nehmen" würde ich mal nicht im "Oil-Club-Forum" schreiben

Mache ich ja nicht, aber teilweise sind die Tests, die bei den Russen gemacht werden, schon an der Realität vorbei. Das interessiert mich daher auch nicht alles.

Mit "jedes Öl" ist jedes freigegebene LL01 Öl gemeint - so wie es in der Liste steht. Da mag es Unterschiede geben, wenn man das länger drin lassen will, wenn man NUR Kurzstrecke fährt oder immer mal mit 250km/h auf den Stau aufläuft - mag sein. Die Regel ist das ja alles nicht. Der frühzeitige Wechsel ist viel wichtiger, alle 6 Monate halte jetzt sogar ich für übertrieben.
Ansonsten verstehen wir uns ja.

Achso, hier sind immer mehr DPF-Diesel ohne DPF unterwegs, die können ein LL01 bedenkenlos fahren. Dass meiner aber LL04 (das selten die Qualität eines LL01 erreicht) aber mit "Kurzintervall" (15tkm/1 Jahr) klaglos überstanden hat (aktuell 329tkm), zeigt doch, dass man es auch auf die Spitze treiben kann.

Das Rowe war in der Tat auch in der finalen Auswahl, habe mich jedoch aus 2 Gründen dagegen entschieden: Das Ravenol hat nochmals eine niedrigere KV40 (ich hab immer wieder mal einen starken Kurzstreckenanteil) und Ravenol gibt im Gegensatz zu Rowe den HTHS-Wert überhaupt an - spricht für mich schon mal per se für diesen Hersteller.
Richtig, vertrauensbildend ist das erstmal nicht, den HTHS nicht anzugeben, auch wenn die anderen ja eng zusammenliegen - zu eng für Präferenzen. Haben die Russen nix dazu getestet? Die testen doch sonst jeden Mist :D
Dir hätte ich bei dem 400PS Boliden in der Tat "unterstellt", ein höheres Lastkolletiv zu haben, da kann ein dickeres Öl nicht schaden, im Angetracht der Literleistung von 134PS, und entsprechenden Temperaturen. Kurzstrecke - ok, wieder anderes Thema. Nicht das Rowe Spezialgebiet an der Stelle.

Du ich hab bisher auch immer das M1 NL verwendet, aber ich sehe keinen Sinn darin, jetzt noch auf ein abgekündigtes Öl zu setzen - da bin ich in 'nem halben Jahr dann wieder am suchen.
Ich will die Debatte darüber nicht erneut anfachen, aber kühl, dunkel und original verschlossene Kanister kannst du sicher 2, 3 Jahre ohne nennenswerte Qualitätseinbußen lagern.
Im Grundsatz hast du ja Recht, irgendwann kommt der Tag, an dem du was anderes brauchst, natürlich.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MathMarc« (Gestern, 14:57)


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1 108

Gestern, 16:50


Mit "jedes Öl" ist jedes freigegebene LL01 Öl gemeint - so wie es in der Liste steht. Da mag es Unterschiede geben, wenn man das länger drin lassen will, wenn man NUR Kurzstrecke fährt oder immer mal mit 250km/h auf den Stau aufläuft - mag sein. Die Regel ist das ja alles nicht. Der frühzeitige Wechsel ist viel wichtiger, alle 6 Monate halte jetzt sogar ich für übertrieben.
Ansonsten verstehen wir uns ja.


Schon klar, ich rede auch von den LL01-Ölen. Aber hierbei ist ja auch schon die Wahl der Viskositäten eine Gewissensfrage, da gibt es allein schon mehrere Möglichkeiten.


Achso, hier sind immer mehr DPF-Diesel ohne DPF unterwegs, die können ein LL01 bedenkenlos fahren. Dass meiner aber LL04 (das selten die Qualität eines LL01 erreicht) aber mit "Kurzintervall" (15tkm/1 Jahr) klaglos überstanden hat (aktuell 329tkm), zeigt doch, dass man es auch auf die Spitze treiben kann.


Haben wir doch jetzt hinreichend geklärt. Ich bin in meiner Meinung inzwischen zigfach bestätigt worden, dass für einen Benziner ein reines LL01 die besser Wahl ist. Und genau so war meine obige Aussage dazu auch gemeint. Wer hier mitliest, versteht es sowieso, die anderen werden eh fragen.

Richtig, vertrauensbildend ist das erstmal nicht, den HTHS nicht anzugeben, auch wenn die anderen ja eng zusammenliegen - zu eng für Präferenzen. Haben die Russen nix dazu getestet? Die testen doch sonst jeden Mist :D


Ich denke nicht, alle Laboranalysenwerte, die ich gefunden habe, sind auch in der Tabelle enthalten. Und wie Du siehst, gibt nur eine Minderzahl die HTHS-Werte an. Und auch wenn die vermutlich eng beieinander liegen, nehme ich doch lieber das Öl, wo ich eine Angabe habe. Schon aus Prinzip der Transparenz.


Dir hätte ich bei dem 400PS Boliden in der Tat "unterstellt", ein höheres Lastkolletiv zu haben, da kann ein dickeres Öl nicht schaden, im Angetracht der Literleistung von 134PS, und entsprechenden Temperaturen. Kurzstrecke - ok, wieder anderes Thema. Nicht das Rowe Spezialgebiet an der Stelle.


Na wieso, die 400 PS sind ja die meiste Zeit unterfordert... :P Außerdem habe ich mich halt schon an der Empfehlung von Alpina orientiert, und die lautet 0W-30... Abgesehen davon gibt es ja kein Öl, dass über die 40 hinausgeht und trotzdem noch vernünftige kaltviskose Eigenschaften hat. Da müsste man ja schon auf ein 5W-50 zurückgreifen, aber das ist ja völlig übertrieben. Wie gesagt, es ist immer ein Kompromiss.

Ich will die Debatte darüber nicht erneut anfachen, aber kühl, dunkel und original verschlossene Kanister kannst du sicher 2, 3 Jahre ohne nennenswerte Qualitätseinbußen lagern.
Im Grundsatz hast du ja Recht, irgendwann kommt der Tag, an dem du was anderes brauchst, natürlich.


Ich möchte auch kein Motoröllager aufbauen und mein Geld darin investieren... obwohl, bei dem Leitzinssatz - die letzten Mobil1-Reserven dann mit Gewinn verkaufen! :rolleyes: