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Autom.

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Mittwoch, 23. September 2015, 14:11

Was nun, Diesel ausdrehen..schädlich oder nicht!?

Hi :)

Ich habe mal eine Frage an euch und zwar hört man öfters, dass man einen Diesel nicht ausdrehen soll,
dass der Diesel Motor hohe Drehzahlen nicht mag und es ihm nicht gut tut. Wie ist das!? Stimmt das?
Also ich rede jetzt nicht vom in den roten Bereich drehen, sondern bis dahin.
Gibts da vom 4 Zylinder zum 6 Zylinder nochmal Unterschiede? Ich habe z.B. einen 6 Zylinder, Automatik.

Im Gegensatz dazu die Frage: Stimmt es, dass es für Motor und Getriebe/dem Wandelr viel schädlicher ist z.B. im manuellen
Modus zu untertourig zu fahren, bzw. aus dem Drehzahlkeller vollast (nicht teillast!) rauszubeschleunigen?

Ich frage die Fragen mal ganz Naiv, egal was ich für mich selbst als logisch halte, keine Ahnung wie das wirklich ist..

Liebe Grüße ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Autom.« (23. September 2015, 14:17)


E87Andy

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2

Mittwoch, 23. September 2015, 14:18

Also ich würde behaupten, dass das nicht schädlich ist. Klar, er verschleißt vermutlich mehr als bei niedrigen Drehzahlen, aber direkt schädlich ist denke ich nicht.

Die Drehzahl vom Diesel ist ja nicht begrenzt, weil er sonst kaputt gehen würde, sondern weil das Diesel eine gewisse Zeit braucht bis es sich selbst entzündet (unter Druck). Ist diese Zeit durch eine zu hohe Drehzahl nicht erreicht, dann explodiert halt nichts. Das würde dann vermutlich den Turbolader in Mitleidenschaft reißen, aber dafür hat man ja die Motorelektronik, dass es gar nicht dazu kommt.
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nice84

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Mittwoch, 23. September 2015, 14:19

Hi,

nein es schadet dem Diesel nicht, vorallem dreht man ihn ja nur relativ kurz in so einem Bereich über 4000 U/min.

Der 330d LCI hat zum Beispiel noch bei 4300-4400 U/min ~165 - 170kw, wenn ich zB. überholhe und es notwendig ist dreh ich ihn bis zu 4400 U/min, da er da auch noch recht gut zieht.

Mehr Belastung für den Motor ist das Drehmoment, auch wenn er natürlich dafür ausgelegt ist wird er irgendwann eher durchs Drehmoment als durch hohe Drehzahl kaputt gehen.

LG

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Mittwoch, 23. September 2015, 14:21

heutige motoren sollten das kurfristig aushalten. sonst wärs ne fehlkonstruktion.

ich drehe meinen 320d auch öfters beim beschleunigen auf der AB z.b. voll aus in jedem Gang..
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Mittwoch, 23. September 2015, 14:21

Ich denke mal, dass du hier leider keine wissenschaftlich fundierte Antwort bekommen wirst, da die Studien (die es mit Sicherheit geben wird) dazu unter Verschluss gehalten werden und die entsprechenden "Wissenden" zur Verschwiegenheit verpflichtet sind ...


Was man vielmehr findet sind immer wieder die gleichen dahingestellten Thesen ohne Beleg aus diversen Foren, Stammtischen oder Auto-Magazinen.
Interessant sind noch die Beiträge von Saugnapf zu diesem Thema, er scheint tatsächlich etwas Ahnung zu haben, aber ob das trotzdem der Weisheit letzter Schluss ist?!

Hier zB

Autom.

Schüler

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Mittwoch, 23. September 2015, 14:44

Danke für eure Antworten bis hieher.

Danke auch für den Link. Da hat der Saugnapf ja schon einiges geschrieben zu unserem Thema:

- keine hohen Drehzahlen, aus dem Grundprinziep des Diesels!?
- dementsprchend auch keine längeren Vollgasetappen
- früh Schalten, ein Diesel der sich beim Beschleunigen anstrengt hält länger (wobei mir das überhaupt nicht klar ist warum das so sein soll!?)
- und dass fahren im niedrigen Gang und damit niedriger Last bei hohe Drehzahl schädlich sein soll, ist mir auch neu!?

Nun ja, ist klar dass man sich darüber Gedanken macht..man will ja dass die Karre lange hält.
Aber gerade einen Diesel fährt man doch gerne mal wenn frei ist über längere Zeit über 200km/h..
Die ganzen Verteter und Außendienstler und so...also das Thema beschäftigt mich auch. Ich fahre sehr gerne mal
(nicht wenn es zu heiß ist draußen) über 50-100km ständig wie eben frei ist über 200km/h...

Schwierig.. Schade dass es dazu kein fundiertes Wissen gibt aus der Motorenbauer Ecke.
Gibts sonst noch Erfahrungen oder Meinungen dazu, bzw. Erklärungen warum der Diesel angeblich keine hohen Drezhalen dauerhaft haben will?

nice84

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Mittwoch, 23. September 2015, 15:00

Ich kann mich nicht mehr genau erinnern und weiß auch nicht mehr in welchem Forum ich das gelesen habe, aber dort hat ein angeblicher Motorenentwickler bei BMW (Entwicklung von M47/N47 M57/N57) mal einiges zum Thema Chiptuning geschrieben, hier wurde dann auch erwähnt was für den Diesel schädlicher ist Drehmoment oder Drehzahl.

Soviel ich mitgenommen hab war: Drehzahl schadet ihm weniger als Drehmoment (auch wenn er fürs Drehmoment ausgelegt ist)

Und wenn man logisch nachdenkt ist es ja auch irgendwo klar; thermisch wird alles über Steuergeräte überwacht --> wird er zu warm wird Leistung/Drehmoment reduziert somit kann man ihn eigentlich nicht überfordern (außer er ist gechipt, aber das ist ein anderes Thema)
Das Drehmoment belastet die Motoreninnereien da hier eben hohe Kräfte auftreten und irgendwanneinmal wird durch Materialermüdung ein Pleul reißen. Von einer höheren Drehzahl wird das nicht passieren...

Wie das Thema nun im Gesamtbild aussieht (Einspritz- bzw. Hochdruckpumpe, Injektoren, Turbolader usw...) weiß ich nicht, aber wenn man nur den Motor betrachtet wird er vom Drehmoment mehr belastet.

Ich persönlich nütze beides aus, ich fahre gern mit dem Drehmoment und wenn ich mal "heize" dann bekommt er Drehzahl. Meist schwimm ich mit dem Verkehr mit und versuche ihm zwischen 1100 - 1600 U/min zu halten, auf der Autobahn fahre ich meist 160-180km/h also irgendwo zwischen 2500 - 3000 U/min im Normalfall...

Mein Auto hat nun 195tkm drauf habe ihn seit zwei Jahren und bin mit dieser Fahrweise schon 75tkm gefahren, werde ihn vermutlich noch bis 300tkm fahren eventuell auch länger mal sehen wie ich mit dem Fahrzeug zufrieden bin. Kann ja dann schreiben ob er gehalten hat :D

Habe schon viele Diesel gehabt und bin immer "gleich" gefahren bisher nie Probleme gehabt (weder Einspritzung, Turbo noch Motor)

crossshot

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Mittwoch, 23. September 2015, 15:36

Es gibt auch getunte Diesel die bis 6000 U/min drehen. Macht aber beim Serienmotor keinen Sinn.

Ich fahre meinen kleinen Fiat seit Jahren jeden Tag mit über 4000 U/min auf der Autobahn. Meist sind es sogar 4500 U/min. Ganz einfach aus dem Grund, weil ich keinen 6. Gang habe. Aktuell habe ich über 300.000km auf der Uhr. Ich halte auch für nicht schädlich, solange mit dem Motor alles i.O. ist.

Selbst Saugnapf schreibt, dass Vollgas für die Motoren kein Problem darstellt, weil die Kühlung auf vollen Touren läuft.

Zerbrecht euch darüber einfach nicht den Kopf. Außerdem: wenn ein Benziner bis 7000 oder 8000 U/min drehen kann, dann sollte der Diesel das ebenfalls locker können. Wir reden hier ja von Drehzahl und nicht von Leistung!
Viele Grüße
Chris

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Benny_325d

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Mittwoch, 23. September 2015, 15:45

@nice84
Soweit ich weiß war der Verfasser dieser durchaus interessanten Ausführungen ebenfalls der "Saugnapf"...

nice84

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Mittwoch, 23. September 2015, 15:54

@Benny_325d

Kann sein, ich weiß es leider nicht mehr...

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Mittwoch, 23. September 2015, 17:49

Die Unterscheidung zwischen Drehmoment und Drehzahl fällt dir aber auseinander, wenn du dir die Drehmomentkurve anschaust.
Es ist früh viel Drehmoment verfügbar, ja, nur weniger wird es so flott halt auch nicht.

Ich drehe Diesel ungern lange Zeit voll aus weil ich dabei mehr die Turbinendrehzahl im Kopf habe und die mir dann Sorgen bereitet. Ansonsten sollte ein Motor schon immer so sein dass er, warm, alles ankann was das Gaspedal ihm vorgibt bzw er davon annimmt.


Von meinem iPhone gesendet.

Kai74

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Mittwoch, 23. September 2015, 18:04

Mehr Belastung für den Motor ist das Drehmoment, auch wenn er natürlich dafür ausgelegt ist wird er irgendwann eher durchs Drehmoment als durch hohe Drehzahl kaputt gehen.

Du verwechselst da was ganz gewaltig : dem Motor macht das serienmässig "erzeugte" Drehmoment nix...eher der Peripherie ( Kupplung, Antriebswellen usw.. ) bei unsachgemässem und übertriebenem Einsatz. Aber das gilt prinzipiell für jeden Verbrennungsmotor :-)
Was dem Motor allerdings weh tut, sind:
-hohe Leistungs - und Drehmomentabgaben bei kaltem Motor
-"zu" hohe Drehzahlen ( roter Bereich ) auch kurzfritig...was auch logisch ist und auch überall nachzulesen ist, wobei der Selbstzünder ab einer bestimmten Drehzahl eh nicht mehr mit dem "Zünden" hinterherkommt.
-zu hohe Last ( Vollgas ) bei sehr niedrigen Drehzahlen in hohen Gängen ( das wahre Gift für jeden Verbrenner ).
...insofern hier die Rede vom Motor ist ( so habe ich es jedenfalls verstanden ) und nicht die Turbos oder sonstiges Gepfriemel.. :-)
Gruß Kai

E91 LCI

Kai74

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Mittwoch, 23. September 2015, 18:07

Die Unterscheidung zwischen Drehmoment und Drehzahl fällt dir aber auseinander, wenn du dir die Drehmomentkurve anschaust.
Es ist früh viel Drehmoment verfügbar, ja, nur weniger wird es so flott halt auch nicht.

Ich drehe Diesel ungern lange Zeit voll aus weil ich dabei mehr die Turbinendrehzahl im Kopf habe und die mir dann Sorgen bereitet. Ansonsten sollte ein Motor schon immer so sein dass er, warm, alles ankann was das Gaspedal ihm vorgibt bzw er davon annimmt.

...dem ist nichts hinzuzufügen ;-)
Gruß Kai

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Mittwoch, 23. September 2015, 18:26

Die Turbinendrehzahl hat nichts mit der Motordrehzahl zu tun. Typisches Unwissen!

Die Turbinendrehzahl wird über die VTG gesteuert. Viel Ladedruck, hohe Drehzahl an der Turbine. Da der Ladedruck aber mit steigender Drehzahl abnimmt, weil der Lader die Abgase sonst nicht schnell genug weg bekommt, sinkt auch die Turbinendrehzahl.

Vielleicht sollten sich die Leute die hier posten, mal mit der Funktionsweise eines Motors und dessen Bauteile beschäftigen. Ist ja gruselig...
Viele Grüße
Chris

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Mittwoch, 23. September 2015, 18:57

1A Tonfall, wirklich. Hut ab davor.

Wer "ausdrehen" mit "am Stück gleichmäßig Geradeausfahren" versteht, ja dann klingt es blöd.
Ausdrehen oder ausfahren heißt für mich, bei einem BMW, aber eher Kurvenfahren und damit immer wiederkehrende Beschleinigung.
Immer wieder voller Ladedruck, Überschwinger, je nach Tempo sich reduzierte Kühlung.
Der Motor, als Ganzes, wird zudem eher sein Tun durch zu langes fahren mit überhöhter Turbinendrehzahl einstellen als wegen zu hohen Kurbelwellendrehzahlen, gerade wo (wurde ja schon gesagt) der Diesel da irgendwann eh nicht mehr mit dem Zünden nachkommt.

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Mittwoch, 23. September 2015, 19:08

Da Schalten wo im nächsten Gang mehr Leistung anliegt als im aktuellen.

Bei meinem altem E92 320d LCI war dies bei 4000RPM. Mit PPK dann bei 4200-4300. Spürt man eigentlich recht deutlich, dass die Leistung danach sehr stark abfällt. Gedreht hat der Motor bis 5000RPM, macht aber absolut keinen Sinn bis dahin zu drehen, wenn man die maximale Beschleunigung will. Bei den anderen Motoren müsstet ihr es dann mal selber testen, wann der beste Schaltpunkt ist oder anhand von der Getriebeübersetzung, Reifen und Leistungsdiagramm es selbst ausrechnen.

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Mittwoch, 23. September 2015, 23:30

Beim 325D N57 sollte man bei 4200rpm und in den 6. bereits bei 4000rpm schalten, wenn man denn die maximale Leistung rausholen möchte, höhere Drehzahlen machen da ohnehin keinen Sinn mehr. Und selbst das wird recht selten der Fall sein, und selbst wenn, wird man ja wohl nicht dauerhaft mit 4000-5000rpm fahren. Daher stellt sich doch die Frage von vornherein nicht ?(
Zitat eines 335i-Fahrers:

Zitat

Unglaublich was hier alles an Müll zu lesen ist.
[...]Selbst BMW deklariert das FZG als Sportcoupe.[...]
Ein versierter Fahrer wird mit dem AG BMW Kreise um den Porsche ziehen.
[...]
:grinundwech:

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Donnerstag, 24. September 2015, 09:53

War es nicht so, dass wenn man den Diesel nie hochdreht und nur untertourig fährt, sich die AGR zurußt? Ich denke, eine Mischung sollte es sein. Und ich kenne genug Geschäftswagen, die auf der AB ständig getreten werden, und trotzdem über 200tkm auf der Uhr haben. Da war auch noch keiner mit einer verrußten AGR dabei. ;.)
Ein Kollege fährt mit seinem Q5 viel Kurzstrecke und das mit niedrigen Drehzahlen. Ständig ist die AGR verrußt, Motorkontrolle an und er muss in die Werkstatt.



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