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chebiga

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Freitag, 24. November 2017, 16:06

N53B30 - Zylinderkopfdichtung defekt?

Hallo miteinander,

ich bin schon seit Wochen am Überlegen meinen e92 330i N53B30 zu verkaufen, da man mehr und mehr über die bekannten, niemals aufhören wollenden Probleme liest (HDP, Inektoren, NOx-Kat, NOx-Sensor, etc.). Und bevor das erste Problem kommt und damit das wilde Teiletauschen durch BMW, weil die Fehler selten auf genau ein Bauteil eingegrenzt werden können, dachte ich, dass ich die tickende Zeitbombe vorher abgebe und nach einem e92 mit N52B30 Motor Ausschau halte.

Momentan macht der Wagen keine der bekannten Schwierigkeiten, aber er hat es diese Woche geschafft mich auf ganz andere Art und Weise zu überraschen :fk:

Vorgestern starte ich den Wagen und bekomme die Fehlermeldung: "Kühlmittelstand zu niedrig!". Also am Abend des selben Tages, nachdem der Motor etwas abgekühlt war, den Kühlwasserstand gecheckt und direkt mal einen halben Liter nachfüllen dürfen (keine Angst, natürlich mit entsprechenden Frostschutz vom Freundlichen). By the way: Ich habe den Wagen im März diesen Jahres mit 120.000 km gekauft. Heute sind es knapp 131.000 km.

Woher der Kühlmittelverlust?
Nach meiner Recherche bin ich u. a. auf zwei mögliche Ursachen gestoßen.
1. eine Leckage - Jedoch keine Spuren unter dem Auto (steht immer auf dem selben asphaltierten Platz)
2. zu heiß gewordenes Kühlwasser verdampft und aus dem Kreislauf über's Ventil entwichen (aber gleich 0,5 l?).
Am nächsten Tag habe ich bei Tageslicht mit der Taschenlampe nochmal in den Ausgleichsbehälter sehen wollen. Was sehe ich? Die Brühe sieht leicht bräunlich aus :fail: Aber das Kühlmittelkonzentrat war doch bläulich!? :?: ?(
Erster Verdacht: Öl im Kühlwasser. Erster Gedanke: Schei*e :rolleyes: :fail: Erste Vermutung nach Internetrecherche: defekte ZKD

Auch ein defekter Ölkühler kann zu Öl im Kühlwasser führen (habe ich zumindest gelesen). Unter anderem ist wohl auch ein starker weißer Rauchausstoß aus dem ESD ein Indiz. Kann ich bestätigen. Gerade in den letzten Wochen fiel es mir vor allem im Stand an der Ampel auf, dass da erstaunlich viel weiße Abgase empor steigen. Auch wenn ich ihn abstelle, qualmt er noch ein paar Sekunden nach. Jedoch ist davon beim Kaltstart nie etwas zu sehen. Bisher habe ich das immer auf die Kurzstrecke (7 km zur Arbeit) und damit verbundenes Kondenswasser im Öl geschoben. Wahrscheinlich lag ich da falsch...
Ich habe gestern auch direkt mal den Ölstand geprüft (letzter Ölwechsel war von knapp 4.000 km). Ölstand ist genau zwischen Min und Max. Also fehlt da augenscheinlich auch schon ein halber Liter, wenn man der Sensorik Glauben schenken darf.

Morgen fahre ich mal zu einem bekannten BMW-Mechaniker meines alten Herren und höre was er dazu sagt.

Ich halte euch auf dem Laufenden. Falls jemand noch Anregungen und Tipps hat; Immer her damit :thumbsup:
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Freitag, 24. November 2017, 16:28


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chebiga (24.11.2017)

chebiga

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Freitag, 24. November 2017, 16:34



Top, danke. Habe ich beim Suchen gar nicht gefunden. Werde ich morgen prüfen lassen.

Bmw335ie91

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Freitag, 24. November 2017, 20:46

Mach doch mal nen CO2 test dann wirst du sehen ob die ZKD defekt ist. Wobei ich das beim 6ender noch nicht oft erlebt hab.

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choppa

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Samstag, 25. November 2017, 13:10

Also wenn es nur dieses bißchen weisser Schaum am Öldeckel ist, dann würde ich es eher
der Kurzstrecke und damit verbundenem Kondensat von Wasser zuschreiben.

Wenn die Kopfdichtung defekt ist und sich Wasser und Öl vermischen, dann hast Du richtig dicken,
karamellfarbenden Schleim am Öldeckel und vor allem siehst Du den auch überall unter dem Ventildeckel
und um die Nockenwelle kleben.
Zur Probe kannst du ja mal einen Ölwechsel machen. Bei defekter ZK sieht es dann aus wie Karamellsoße.

Wasserkondensat durch Kurzstrecke hat manchmal die gleichen Symptome wie eine defekte Kopfdichtung.
Der Ölstand ist z.B. vorerst OK, sobald Du aber mal wieder länger fährst und Temperaturen erreichst
wo das Wasser ausdampft, sinkt der Ölstand natürlich wieder mehr ab.
Es scheint dann so als wäre es Ölverbrauch, in Wirklichkeit ist nur das Kondensat verdampft.
Bei diesem kalten Wetter dauert es wirklich lange bis das Motoröl um die 100°C erreicht, ich denke wenn Du
nur wenig fährst schaffst Du es momentan nie dieses Wasser vollständig weg zu bekommen.

Der weiß qualmende Auspuff kann auch normal sein. Bei Kurzstrecke sammelt sich dort viel Feuchtigkeit
und bis der Auspuff erst einmal so heiß wird daß das Wasser verdampft, muß ebenfalls lange gefahren werden.
Es kann ziemlich lange dauern bis dort erst einmal alles vollständig weg ist - besonders jetzt in der kalten Jahreszeit.

Was den Ausgleichsbehälter angeht: Bisher war es bei so ziemlich allen meiner BMWs so, daß ich dort auffüllen
konnte wie ich wollte - der Wasserstand ging immer bis Minimum runter und blieb dann so.
Mal dauerte es länger, mal nicht. Sogar mein Zweitwagen mit M43 Motor hat diesen Effekt.
Der ist einfach zufrieden damit :-) So lange bis die Warnleuchte angeht bin ich aber nie gefahren. Alle halbe Jahr
habe ich dann wieder bis MAX gefüllt und nach nen Monat ist wieder MIN angesagt. Ist halt so :-)
Bei hohen Aussentemperaturen ist es meiner Meinung nach eh nicht so gut randvoll aufzufüllen, weil dann immer richtig
Druck im Kühlsystem ist.
Der Schluck Wasser mehr zwischen MIN und MAX Marke bewirkt nun auch nichts großartiges mehr.

Die leicht bräunliche Trübung in deinem Kühlwasser kann übrigens auch irgendwann mal durch eine leichte Verunreinigung
beim Schrauben in einer Werkstatt entstanden sein. Wenn da beispielsweise ein kleiner Spritzer Öl reingeraten ist, dann
wirst Du sowas immer sehen, weil es sich nach längerem Stehen oben absetzen wird.

Bevor Du nun den (sonst intakten) Wagen wegen eines vielleicht falschen Verdachts einfach verkaufst (Du weisst zudem auch nie was Du sonst bekommst)
solltest Du vielleicht wirklich mal das Öl wechseln und begutachten. So lange es normal dunkel ist, ist alles OK.
Dann nach dem Ölwechsel den Motor mal einige Tage hintereinander richtig auf Temperatur bringen , z.B. Autobahn.
Dabei musst Du nicht wie irre rasen, es reicht einfach nur eine längere Strecke um die 3500-4000 Upm zurückzulegen.
Schaue später nach z.B. einer Woche ob Du immer noch weisse Ablagerungen am Öldeckel und so starkes Auspuffqualmen hast.
Wenn es dann weg ist, ist auch nicht die ZK defekt.

Der besagte Öl-/Wasser Wärmetausche kann natürlich auch ein Thema sein, ist aber eine kostengünstige und einfache Sache die man beheben kann.
Eigentlich wird der Kühler eher nach aussen undicht und saut dir den Motorblock voll.
Die Profildichtung am Kühler ist in dem Bereich wo die Öl- und Wasserkanäle nebeneinander liegen doppelt verstärkt ausgeführt, zu einer Vermischung
kommt es dort eigentlich selten.
Choppa´s "Gerümpelkammer"
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Montag, 27. November 2017, 18:00

Vor einem viertel Jahr bei km-Stand 98.000 machte es eines Morgens bei mir auch bling, "Kühlwasser stand kontrollieren". Da stand er ebenfalls auf Minimum. Nachgefüllt und fertig. Etwas Wasserschwund halte ich auch für durchaus normal.
Der Schleim am Öldeckel sieht für mich ebenfalls nach Kurzstrecke aus. Ich fahre so 15 km zur Arbeit und habe das Problem zum Glück nicht.

BTW: Zum Thema N53: Ich habe eher den Eindruck von Problemen mit dem Motor liest man in letzter Zeit sehr wenig. Aber selbst wenn, meine BMW Werkstatt hatte bei km-Stand 70.000 realtiv eindeutig das Problem der zwei defekten Injektoren identifizieren können und seit dem Tausch (aller sechs) schnurrt er wieder wie ein Kätzchen. Mach Dir keinen Kopp! Fahr ihn und wenn Du Probleme bekommst, kümmere Dich darum. Deswegen würde ich ihn jetzt aber nicht gegen einen N52 tauschen. Denn wer weiß, welche Probleme das Fahrzeug hat. Deinen kennst Du und weißt, was Du hast.

chebiga

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Donnerstag, 30. November 2017, 13:24

Danke erst mal an alle für euer Feedback.

Ich war letzten Samstag beim BMW-Mechaniker meines Vertrauens. Das kam dabei heraus:

Er hat sich den Öldeckel und das Kühlwasser angeschaut. Auch hat er mittels Schraubenzieher und weißem Textiltuch eine "Probe" aus dem Ausgleichsbehälter entnommen.
Hier konnte man zunächst kein Öl feststellen. Der Öldeckel sieht für ihn nach Kurzstrecke aus, nichts wildes also. :whistling:
Dass ein wenig Kühlwasser über die Zeit entweicht, scheint wohl normal zu sein. Da ich nicht weiß, wann der Kühlmittelstand das letzte Mal kontrolliert wurde, kann ich nicht sagen, über welchen Zeitraum der Kühlwasserverlust zustande kam. Bis heute ist er seit dem Auffüllen von letzter Woche unverändert.
Die bräunliche Trübung im Kühlwasser sah für ihn "lediglich" nach einer Verunreinigung aus - wurde hier ja auch schon geschrieben -. Wir werden die Tage das komplette Kühlwassersystem spülen, neu befüllen und dann erst mal beobachten. Für ihn deutet nichts auf einen Defekt der ZKD oder auf eine Undichtigkeit des Ölthermostatgehäuses hin -> Zum Glück :nr1:

Ich habe außerdem mit ihm über die allgemeine Anfälligkeit des N53B30 (NOx-Kat, NOx-Sensor, HDP, Injektoren, usw.) gesprochen, wegen der ich ja schon seit längerem darüber nachdenke, den Dicken zu verkaufen.
Kurzfassung: Auto behalten, wenn er läuft und Spaß damit haben
Detail:
Er hat mir die Angst ganz gut nehmen können. Generell meldet sich im Internet ja nur der, der wirklich ein Problem hat. Wenn das jetzt 10 andere User lesen und davon Kenntnis nehmen, dann schreiben sie von diesen Problemen, sobald sich jemand über den Motor erkundigen will und schon lesen wieder mehrere Leute davon usw, und sofort... Hinzu kommt auch, dass manche auch gefährliches Halbwissen von sich geben. Natürlich nicht im e90-Forum :thumbsup:

Klar, die Probleme sind bekannt und nicht von der Hand zu weisen. Jedoch gehen solche Dinge im Internet immer sehr schnell viral, weswegen man den Eindruck bekommen könnte, dass kein N53 problemlos läuft. Er meinte auch, dass die ersten Injektoren absoluter Müll waren, die aktuellen aber wesentlich standfester sind. Wenn er also läuft und keine Probleme macht, soll ich ihn weiter fahren, da ich mit einem älteren Auto (N52B30) mir genau so Probleme ins Haus holen kann - wurde hier ja auch schon geschrieben und stimmt ja auch -.
Wenn er Probleme macht, soll ich schnellstmöglich zu ihm kommen (nicht weiterfahren bei Zündaussetzern, etc.). Die Fehler lassen sich laut ihm relativ gut auf die betroffenen Bauteile eingrenzen (akribische Diagnose vorausgesetzt). Er hat mir außerdem empfohlen Ultimate 102 zu tanken - was ich ja sowieso schon seitdem ich den Wagen besitze mache - und hat mir außerdem einen Kraftstoffsystemreiniger von Pro Tec for free mitgegeben, der nicht nur reinigend wirkt, sondern auch Wasserablagerungen im Kraftstoffsystem bindet und beseitigt. Er schwört auf das Zeug.



Ende vom Lied: Ich behalte meinen Dicken. Irgendwie hat er ja auch seinen eigenen Charme. N53 - Der Verschmähte - Der letzte R6 Saugmotor von BMW und der einzige mit DI ohne Turbotechnik.

Ich hoffe ich kann in ein paar Jahren eine Lanze für den N53B30 brechen, wenn er mir lange treue Dienste erwiesen hat. Ansonsten werdet ihr hier davon zu lesen bekommen ^^

Faxe1987

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Donnerstag, 30. November 2017, 13:46

Ich möchte auch mal meine Meinung dazu sagen, fahre selber den N53 bisher keine Probleme damit immer Ultimate 102 getankt springt immer sofort an :thumbsup: wird immer 10 - 15 km warmgefahren nie über 2500 upm wenn er dann mal 80 - 90 grad hat gebe ich auch mal Gas. Die meisten steigen ins Auto und dann gleich das Pedal ins Bodenblech logischerweise kann die Kopfdichtung dann nicht lange halten, wenn der Motor immer schon warmgefahren wird halte ich das für ausgeschlossen, eine defekt Kopfdichtung :D

Immer schön warmfahren :juhu:

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chebiga (30.11.2017)

BirdOfPrey

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Donnerstag, 30. November 2017, 18:17

... die allgemeine Anfälligkeit des N53B30 (NOx-Kat, NOx-Sensor, HDP, Injektoren, usw.) gesprochen, ...

Diese Liste würde ich persönlich so auch nicht unterschreiben. Ich lese ja jetzt hier im Forum schon ein paar Jährchen mit. Und die anfälligen Bauteile sind meiner Ansicht nach die Injektoren und der NOx-Sensor.
Ich wüsste jetzt aber ehrlich gesagt nicht, wann ich das letzte Mal hier über eine defekte HDP beim N53 gelesen hätte. Ja, mir ist klar, die Fälle gibt es. Und das Bauteil wird unweigerlich auch irgendwann bei jedem kaputt gehen.
Noch seltener sind imho defekte NOx-Kats.

Da ich letztes Jahr (2016) im Januar, bei km-Stand 70.000, einen Satz neue Injekoren bekommen habe, hoffe ich mal Dein Mechaniker hat Recht und die halten etwas länger.

Seitdem Aral bei den normalen Kraftstoffen ebenfalls reinigende Additive dazu mischt, muss es imho vermutlich noch nicht einmal Ultimate sein. Ansonsten wird das Tank Otto von Lambda auch gerne als Reinigungszusatz einmal im Jahr empfohlen. Ob das alles aber wirklich etwas bringt ...

Persönlich bin ich vom N53 jedenfalls begeistert. Obwohl der E93 ja nun nicht wenig wiegt, kann man mit dem Sauger noch recht Drehzahlarm durch die Gegend fahren, ohne das Gefühl zu haben, es fehle an Drehmoment.

Gruß



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