Angepinnt Neue Bremsscheiben - Sammelthread

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    • Ich bin davor vorne DS2500 und hinten Serie gefahren, wirklich gemerkt hab ich es nicht hinten zu wechseln, logischerweise war der Effekt vorne um ein vielfaches größer!

      Neue, nie verbaute EVOLITY Bremssattelhülsen, überarbeitete Ausführung mit Silikon-Kappe

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    • Hallo erstmal :),

      ich habe mich ehrlich gesagt hier nur wegen diesem Thread und natürlich meinem Problem mit meinen Bremsen angemeldet. :)

      Ich Fahre seit Anfang 2015 einen 318dA BJ 12/09, eigentlich sehr zufrieden mit dem Fahrzeug und für mich perfekt zum pendeln geeignet. Ich habe seit längerem jedoch Probleme mit meiner Bremsen vorne.

      Wenn ich zwischen ca. 120 und 90 km/h bremse fängt mein Lenkrad das Zittern an, erst relativ leicht, später wird es dann immer mehr. Egal ob die Bremsen warm oder kalt sind. Dementsprechend bin ich zu meiner freien Werkstatt. Um die Geschichte kurz zu halten zähl ich einfach mal auf was wir alles versucht haben.

      Meine Fahrtstrecke und Fahrweise:
      Fahre hauptsächlich mit dem Fahrzeug nur zur Arbeit und zurück, einfach ca. 40 KM. Maximal 10 % Stadt, ca. 30 % Autobahn und 60 % Bundesstraße / Landstraße (gut ausgebaut, relativ gerade).
      Ich fahre sehr defensiv, trotz Automatik muss ich kaum bremsen, da ich nicht zu Hauptverkehrszeiten fahren muss und somit immer wenig Verkehr ist wenn ich zur Arbeit unterwegs bin. Verbauch lieg zwischen 5,5 und 6 Liter (je nach dem wie oft ich sonstige Fahrten mit dem Auto mache).

      Die Maßnahmen um mein "Bremsscheiben-Verzieh-Problem" in den Griff zu bekommen:

      - Bremsscheiben ausgetauscht (ATE). Ergebnis: erneut verzogen nach ca. 3 Monaten
      - Stoßdämpfer vorne ausgetauscht - hatte jedoch nichts mit dem Problem zu tun :)

      - Bremsscheiben ausgetauscht (BMW) (kostenlos / Gewährleistung). Ergebnis: erneut verzogen nach ca. 3 Monaten

      - Bremsscheiben ausgetauscht (kostenlos / Gewährleistung), Stabis ausgetauscht (nur Materialkosten, da Vorschlag vom Mechaniker). Ergebnis: erneut verzogen nach ca. 3 Monaten

      - Bremsscheiben ausgetauscht (kostenlos / Gewährleistung), Querlenker ausgetauscht (nur Materialkosten, da Vorschlag vom Mechaniker). Ergebnis: erneut verzogen nach ca. 3 Monaten

      - Bremsscheiben ausgetauscht (kostenlos / Gewährleistung), Radnaben ausgetauscht (voll bezahlt, da mein Vorschlag). Ergebnis noch offen, habe aber das Gefühl, dass es langsam wieder anfängt.


      Ich bin echt verzweifelt, mein Mechaniker langsam auch. Habt ihr schon ähnliche Erfahrungen gemacht und könntet mir Hilfestellung leisten?

    • dakul schrieb:

      Die Maßnahmen um mein "Bremsscheiben-Verzieh-Problem" in den Griff zu bekommen:
      Hallo.

      Woher weisst Du, das Deine Bremsscheiben verzogen sind?
      Mit Messuhr gemessen?

      Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es bei mir von der Vorderachse kam, das meiste von den Spurstangenköpfen.
      Hab extra alles nacheinander gewechselt, weil ich es zuerst nicht glauben wollte.

      Mit freundlichen Gruessen aus dem Schwarzwald
      REDBULL323

    • Hi, vielen Dank für die schnelle Antwort :)

      Ich verlasse mich auf die Aussage meines Mechanikers. Ich war jedoch auch schon bei einer anderen Werkstatt, die sind dann mit dem Fahrzeug auf so einen Messstand oder ähnliches (ich habe hier überhaupt keine Ahnung) und auch dieser Meister bestätigte mir, dass meine Bremsscheiben verzogen sind.

      Zuletzt wurde meine Bremsen und Radnaben am 1. Oktober gewechselt. Habe aktuell ja wieder das Gefühl, dass das Lenkrad beim bremsen wieder anfängt zu zittern.

    • Das mit dem einbremsen ist auch so eine Sache. Nach dem zweiten Mal (glaube ich) habe ich die Bremsen auch nach Einleitung (im Internet ... :) ) eingebremst.

      So in etwa:

      1. In der Einfahrphase sollten ca. 30 Bremsungen aus mittlerer Geschwindigkeit (etwa 100 km/h) bei mäßiger Verzögerung und einer Bremsdauer von maximal 3 Sekunden auf etwa 50 km/h durchgeführt werden. Nach der Hälfte der Bremsungen reduzieren Sie die Geschwindigkeit dann auf 25 km/h. Achten Sie darauf, die notwendige Abkühlzeit der Bremsscheibe zwischen den Bremszyklen einzuhalten. Sie beträgt mindestens 3 Minuten, wobei der Fahrtwind für die Kühlung sorgt.


      Und auch sonst, wie erwähnt, ich fahre sehr defensiv... sprich vorausschauend. Hatte in den letzten 4 Jahren nur eine einzige Vollbremsung.

      Zum Thema Werkstatt, zum einen sehe ich es persönlich nicht als Kulanz. Bei der gesetzlichen Gewährleistung muss die Werkstatt in den ersten 6 Monaten beweisen, dass der Fehler bei mir liegt. Ich weiß nicht wie er das beweisen soll aber soweit musste ich auch nicht gehen und was das angeht bin ich auch ein angenehmer Gesprächspartner. Ich lasse immer alles bei dieser Werkstatt machen, wir haben ein gutes Verhältnis.

      Ich muss jedoch gestehen, dass ich dieses Einbremsen wie oben beschrieben nur einmal gemacht habe und auch dies hat zu nichts geführt und nach knapp 3 Monaten (wenn überhaupt) fing der ganze Spaß erneut an.
    • Kenne ich bei Verschleissteilen nicht, schließlich bekäme man jede Kombination zB mit ein paar Runden Nordschleife in einem halben Jahr in die Knie.
      BMW hat das bei uns auch nie voll ersetzt.

      In dem Thread hier müsste einiges zu dem Rubbel-Problem stehen, neben Spiel sind es normal Ablagerungen auf den Scheiben aufgrund von Hitze.

      Das Defensive kann zB ein Problem sein. Wenn man immer/oft zu fest in kalte Bremsen latscht könnte das auch zu dem Problem führen denke ich.

    • und die "Abdrücke" der Bremsbeläge, die oft bei feuchtkaltem Wetter oder nasser Bremse über Nacht entstehen und bei anschließend wenig Bremseinsatz nicht weggebremst werden. Diese Stellen korrodieren nach kurzer Zeit tief in die Oberfläche ein und verändern stellenweise den Reibwert, was zu Vibrationen aufgrund ungleichmäßiger Verzögerung führt. Die Scheibe muss dabei gar nicht verzogen sein und eine Messuhr schlägt nicht aus. Diese Abdrücke findet man meist auf der INNENSEITE der Schreiben.

    • Also ich kann nur jedem raten bei Lenkradflattern unbedingt die Führungshülsen am Bremssattel zu tauschen. Ich bin ja auch geplagt gewesen von dauerndem Lenkradflattern beim Bremsen und hab gestern wieder ein Rundumschlag gemacht (neue Radnaben, neue Bremsscheiben, neue Beläge, Evolity Bremssattelhülsen). Dabei ist mir aufgefallen das ich die 1000€ an Teile hätte sparen können wenn ich mir nur mal die Führungsgummis angeschaut hätte. Den Bolzen konnte man darin kilometerweit bewegen, dass da der Sattel anfängt zu hüpfen ist kein wunder.

      Jetzt wackelt logischerweise garnichts mehr, hab ja jetz Messingbuchsen drin und alles was sich sonst dreht ist neu. Bis ich die 500km Einfahrphase hinter mir habe wirds aber wohl noch dauern.. :D

    • Freemaxx schrieb:

      Jetzt wackelt logischerweise garnichts mehr, hab ja jetz Messingbuchsen drin und alles was sich sonst dreht ist neu.
      Wie hast du die für den TÜV getarnt? Die sieht man ja leider (zumindest die, die ich kenne) und der TÜV steht irgendwie nicht so drauf, obwohl die Teile natürlich top sind.
    • In der neuen Version sind lange Silikonstopfen / Kondome dabei die man über die Messingbuchsen zieht, sieht dann erstmal alles schwarz aus. Zusehen hier: evolity.de/bremssattelhuelsen.html

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