Nach Unfall 50% Mithaftung durch Versicherung abgezogen

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    • Die 01 und 02 sind Annahmen, keine Grundlage für eine Entscheidung, weder Haftungs- noch zivilrechtlich.

      Als erstes würde ich eine detaillierte Begründung der gegnerischen Versicherung anfordern. Der zitierte Text ist etwas dürftig.
      Habt ihr eine Vollkasko für Euer Fahrzeug? Schaden über diese regulieren lassen, vielleicht lässt sich nach Schildeurung des Schadens Eure Versicheunrg auf einen Rechtsstreit mit der gegnerischen Versicherung ein. Dann hättet ihr das Problem abgewälzt.

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    • Axwellll schrieb:



      Abschließend zusammengefasst: Die Polizei stellt NIEMALS die Schuld fest, sofern sie nicht rein zufällig den Unfall selbst gesehen haben. Das tun Sachverständiger, Zeugen bzw. Anwälte im Nachhinein.



      auch das ist so nicht ganz vollständig/korrekt.

      bei euch da drüben mögen die Cops das vielleicht nicht tun bzw die Versicherer nicht anerkennen.

      hier z.b. läuft das schon so das die Polizei anhand des Unfallortes teilweise eine ganz klare Linie fährt was den Unfallverursacher angeht (wenn dieser z.b. aus einer parklücke einfach auf die Hauptstraße zieht) [anhand unseres unfalls mit X5 selbst erlebt]

      Anwälte klären die Schuld schonmal überhaupt nicht. Die unterstützen dich nur, holen Schmerzengeld raus etc. Was die Schuldfrage angeht haben die rein gar nix zu melden. Die können lediglich behaupten das es so oder so war.

      Schuldfrage klären wenn überhaupt die Sachbeareiter der Versicherung (u.a. aufgrund der Unfallaufnahme durch die Polizei und die Aussagen der beiden beteiligten Parteien) und in schwierigen Fällen per Gutachter mit Gegenüberstellung.

      Ansonsten stellt der Sachverständige in erster Linie nur die Schadenhöhe fest. Den Rest bearbeitet dann die KFZ Schadenabteilung. Zumindest in Deutschland.

      und wenns ganz arg kommt klärt sowas das Verkehrsgericht.



      P.S.Ich hab das mal gelernt und während der Ausbildung selbst Schäden bearbeitet. Und da wurde ganz klar auch das Polizeiprotokoll als Grundlage genommen.
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    • "Die Polizei stellt NIEMALS die Schuld fest"

      Dies wurde behauptet und stimmt eben nicht. Wie danach der exakte Ablauf abgewickelt wird kommt auf mehrere Faktoren an. Einem Polizisten fehlt einfach die "Ermächtigung" jemanden für schuldig zu erklären.

      Oder was wäre bei einem sehr unklarem Fall, gibt er dann beiden 50% Schuld? Das machen wie zuvor erwähnt die Versicherungen, zur Not Sachverständiger, Gerichte usw. wenn es zu keiner Einigung kommt. (Das ein Anwalt nur ein Rechtsbeistand für die Partei ist und nicht die Schuld klärt, ist selbstverständlich klar.. kam vermtl. wegen meiner Aufzählung falsch rüber)

      Der Polizist ist lediglich vor Ort um für eine korrekte Aufnahme der Daten zu sorgen. Nennt sich bei österr. Polizisten "Dokumentationspflicht" gem. deren Richtlinienverordnung.

      Aber wie gesagt, kann schon sein dass das in DE anders ist ;)

    • Hallo Allerseits,

      kurze Rückmeldung.
      Die ganze Sache ging damals zum Anwalt. Es hat alles etwas gedauert, weil beim Anwalt ein Wechsel war und mit der Nachfolge nicht alles auf Anhieb geklappt hat.

      Die Gegenpartei hat einen Brief vom Anwalt bekommen und blieb dabei nur 50% zahlen zu wollen.
      Darauf hin wurde von uns Klage bei Gericht eingereicht. Und siehe da, die Gegenpartei bezahlt nun alles!

    • Glückwunsch,da hat sich der Gang zum Anwalt doch gelohnt. :thumbsup:

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