N52B30 elektrische Wasserpumpe "Wechselintervall"?

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    • MathMarc schrieb:

      Bei der Verbrauchsreduzierung geht es um mehr als deine Statistik oder Tankrechnung. Ich sage mal "Flottenverbrauch" und "CO2 Emissionen"
      Schon klar. Es ist ja auch gut, dass den Ingenieuren immer noch sinnvolle Dinge zum Spritverbrauch einfallen. Wenn das dann langfristig hält und noch Kohle einspart, gibt's doch nur Gewinner im Spiel. Was wären die N53-Motoren legendär, wenn sie so viele/wenige Defekte hätten wie die N52. Aber nein, alles darf jetzt beim Kunden reifen, über Jahre, auf seinem Rücken. Vielleicht bekommt er sogar mal "Kulanz". Diesen gütigen Akt der Gnade, die ein weiser, herzensguter Mensch in der Zentrale dem zur Dankbarkeit verpflichteten Kunden gewährt. Zumindest, sofern der Kunde leider keine Fehler gemacht hat und sich auch nicht anmaßt, sein Premium-Automobil unnötig lange zu nutzen.

      MathMarc schrieb:

      Und im Schnitt alle 100 Tkm eine Pumpe tauschen ist für dich nicht mehr alltagstauglich? Wie ist das bei anderen Autos mit Zahnriemen? Bremsen? Reifen? Bekommst du das auch nicht im Alltag unter? Was hast du früher gemacht, als die Autos mit 120 Tkm mal einfach fertig waren?
      Lies dir meinen vorletzten Absatz durch. Da steht, wie sich der ungeplanter Ausfall dieser Pumpe vom entspannt-geplanten Wechseln von verschleißenden Reifen oder Bremsen unterscheidet. Wegen Zahnriemenwechsels habe ich noch nie wichtige Termine verpasst.
      Mein Vater hat schon vor 40a mit seinem 2002 und dann E21 Laufleistungen von deutlich über 200 tkm geschafft. Fertig waren die dann wegen Rosts. 120tkm sind doch heute ein Lacher, mit früher gar nicht zu vergleichen.
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    • Ich möchte noch anmerken, dass sich der Ausfall der WaPu "ankündigt" mit Fehlermeldung im Kombi das die Motortemp. zu hoch ist. Du hast nicht gleich einen kapitalen Motorschaden wenn die Pumpe klemmt oder nicht mehr läuft. Deswegen gibt es ja diese Warnmeldungen. Man sollte dann halt so wenig Last wie möglich drauf geben und zum nächstmöglichen Zeitpunkt rechts ran fahren. Thats it.

      Sowas passiert immer dann, wenn mans nicht gebrauchen kann, aber so ist es mit einem Reifenschaden, einem Wildunfall oder einem normalen Verkehrsunfall halt auch. Ich bin immer noch der Meinung das die Preiskategorie BMW Premium (oder auch der W204) nicht passend sind für deinen Geldbeutel.

      Und von wegen 120tkm sind ein lacher....es gibt genügend Marken für die die "Lebensdauer" eines Fahrzeugs bei 100-150tkm endet. Alles darüber hinaus ist BONUS. Es wird alles genau so knapp ausgelegt und entwickelt das es die geplante Lebensdauer überlebt, sonst würde ja niemand mehr nen neues Auto kaufen.

    • Ja, der Motor ist nicht gleich tot. Es gibt ja auch noch die Unterscheidung zwischen gelb und rot. Ich war in dem Moment halt nicht besonders entspannt und fand es insgesamt schwer einzuschätzen. :)
      Leisten kann ich mir den 325 schon. Der reicht mir in jeder Hinsicht gut aus, und das Thema Auto ist mir persönlich nicht wichtig genug, noch mehr Geld dafür auszugeben, auch wenn ich's könnte.
      Das mit der Lebensdauerauslegung ist in der Tat ein interessanter Punkt. Das gelingt mit den heutigen Methoden schon präziser, die Sicherheitsreserven (oder Angstzuschläge) sind sicher kleiner geworden.
      Allerdings wird der Fahrzeugbestand ja seit langer Zeit immer noch älter, momentan jedes Jahr plus ein Zehntel. Jetzt bereits über 9a. Schlecht für's Geschäft.
      Aber wenn die Hersteller das nicht von sich aus in den Griff hinkriegen, wird unsere liebe Politik sicher mal gerne in ihren reichen Fundus schwachsinniger Vorgaben greifen und die armen Hersteller gern stützen. Die Abgasvorschriften sind da sicher weiterhin der heißeste Kandidat, noch vor CO2, Abwrackprämie, Steuern und Maut. Unsozial bis zum Abwinken, aber immer zur Rettung des Weltklimas. Bin gespannt... </offtopic>

    • trux schrieb:

      BMW_335i schrieb:

      Das Fahrzeug ist somit 12 Jahre und 130tkm gelaufen und du sprichst von einem Entwicklungsfehler? So Aussage kann nur von jemanden kommen der keine Ahnung von der Entwicklung hat.
      Ja, Entwicklungsfehler. 130tkm sind ca. 2500-3000 Betriebsstunden, also ca. 4 Monate. Im Vergleich mit Industrie-Pumpen ist das so gut wie nichts. Die thermischen Anforderungen sind schwierig, aber seit Jahrzehnten bekannt. 850 € sind umgelegt grob 65 Ct/100km, also ein knapper halber Liter. Ich glaube nicht, dass die das im Mittel eingespart hat. Insofern eine Innovation, die unterm Strich dem Kunden nichts bringt, weil sie nicht konsequent zu Ende gebracht wurde. Aber gut, wie gesagt, das passiert überall, Entwickler sind nicht perfekt. Ansonsten läuft der Motor ja gut (wenn ich den VANOS-Fehler mal ausblende, da er noch auf Garantie ging).
      Dies ist aber alles auf die unehrliche CO2 Debatte zurückzuführen. Beschwere dich besser bei der Politik...
      BMW e90 330i N52B30 | Wetterauer Optimierung 98+ | 6-Gang | Motec Ultralight | Gewindefahrwerk ST X | M3 Lenker | ATE Powerdisc | Ferodo DS Performance | Stahlflex


      weitere Fahrzeuge: BMW e36 328iT (Race) + BMW e28 525 eta (Oldtimer) :love:
      youtube.com/channel/UC_4uDiN_bnuvL-5fP705dJA
    • Bei dieser Debatte muss man glaube ich drei Dinge unterscheiden:
      a) Die Debatte an sich: CO2 steht ja direkt für Verbrauch (bei Benzin und Diesel spezifisch mit leicht unterschiedlichen Faktoren). Den Verbrauch zu reduzieren ist grundsätzlich gut, wobei die Kosten natürlich sukzessive ansteigen.
      b) Die Vorgaben der Politik: Ein NEFZ mit unrealistischen Fahrzyklen und 1000en legalen Schlupflöchern. Kombiniert mit Druck über Flottenverbrauch etc. Was für ein Dilettantismus.
      Nach endlos vielen Jahren gibt's nun mit dem neuen WLTP aber endlich ein realistischeres Verfahren.
      c) Ingenieure, die versuchen, zu geringsten Kosten ihre CO2-Vorgaben zu erreichen und dabei alle Schlupflöcher der wachsweichen politischen Vorgaben natürlich ausnutzen (müssen). Dabei fallen ihnen durchaus noch technisch sinnvolle Dinge ein wie diese Pumpe. Die Ingenieure werden dafür bezahlt, dass der gewünschte Verbrauch entsprechend der gesetzlichen Messverfahren erreicht wird. Nicht für einen niedrigen realen Verbrauch in der Praxis. Der steigt sogar noch unnötig an, weil man - gesetzlich gesteuert - auf die Praxis gar nicht optimieren kann/darf.

      Das groteske ist, dass alle auf die Hersteller schimpfen, obwohl die eigentlich einen - technisch und wirtschaftlich - guten Job gemacht haben. Das Versagen liegt in der Politik mit den falschen und schwammigen Vorgaben.
      Genauso grotesk ist, dass man zwar zum einen glaubt, die besten Ingenieure der Welt zu haben, aber die dann durch diesen Wischiwaschi schützen zu müssen. Wovor eigentlich??
      Aber das ist ein einzelner Punkt in den langen Reihe von Fehlsteuerungen in der deutschen Auto-Politik...

    • Da bin ich bei dir.
      Ich war mal in einer Sitzung eines anderen, großen süddeutschen Premiumherstellers dabei. Da ging es darum, bei einer Innenraumkomponente eines 80k€-aufwärts Autos etwas hinzuzufügen, was Fertigungskosten von 1,25€ verursacht hätte. Mehr ins Detail kann ich nicht gehen. Es hat 2 Wochen gedauert, das positiv zu entscheiden, obwohl es ohne diesen Zusatz ein unerträglicher Zustand gewesen wäre (optisch, akustisch). Hinzufügen eines bekannten Computeranschlusses für 3,50 - oje. Bei einem 80k€ (in Basisausstattung) Auto , wohlgemerkt.
      Ein anderer Fall von 13 € - ebenfalls bei einer Innenraumkomponente dieses Fahrzeuges - ging es um einen größeren optischen / ergonomischen Unterschied, also schon etwas, was die Handhabung und das ganze Erscheinungsbild wesentlich beeinflusst. Kosten 13€.
      Wurde auf Level 3 (Vorstand = Level 1) entschieden.

      Da verwundert es nicht, dass man Wasserpumpen mit Flügelrädern aus Plastik bekommt. Dieser "Logik" entkommt aber kein Hersteller. Keiner.
      Nicht umsonst empfiehlt jede VW/Audi/Seat/Skoda Werkstatt, die WaPu auch ohne Fehler beim Zahnriementausch gleich mitzutauschen.

    • Hallo
      Haben im April die elektrische Wasserpumpe mit Thermostat gewechselt.
      Irgendwie kommt mir der Entladeintervall der Batterie komisch vor. Habe eine App am Handy CTEK über Bluetooth kann man den Batterie Ladestand zb abfragen(an der Batterie ist das Messkästchen angeschlossen). Wenn ich das Auto abstelle sollte die Wasserpumpe ja nachlaufen, aber der Batterie Ladestand sinkt erst so nach ca 3std bis dahin auf 100%.
      Auch letztens im Urlaub kurz stehengeblieben (3min) Wassertemp ca 102°, nach der Weiterfahrt ging die Wassertemp bis 116° in die Höhe und ist dann wieder sehr schnell gefallen.
      Mir ist auch mal aufgefallen das die Temp bis auf 76° gefallen ist (kann mich leider nicht mehr erinnern ob das im oberen Fall war oder bei Bergauffahrt).
      Meine Frage gehört die neue Wapu angelernt?
      Könnte auch mal das App löschen und neu installieren probieren.

      Bei normaler Fahrt ist alles ganz normal.

      lg
      Gerhard

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