Beiträge von Jannik.Hbrg

    Dass die Leitungen, vor allem bei der Länge und weil sie Originalteil sind, so günstig sind, hätte ich nicht erwartet.

    Aber da hast du Recht, hätte ich mal vor dem Beitrag kurz bei Leebmann reinschauen können und wäre nochmal schlauer gewesen.

    Bremsleitungen würde ich an deiner Stelle ehrlich gesagt selbst machen, fertige kaufen sehe ich (abhängig vom Preis natürlich) als Geldverschwendung.


    Sofern du dir das Werkzeug zum Bördeln irgendwo ausleihen kannst, ist das mit minimalem handwerklichem Geschick für wenig Geld machbar.

    Mit etwas Vorsicht können die Leitungen auch ohne Biegewerkzeug frei Hand gebogen werden.

    Den größten Einfluss auf den Verbrauch werden Getriebe und xDrive haben, es hängt also am meisten davon ab, ob du Schalter oder Automatik fahren willst.

    Mit einem 330xdA wirst du zum Beispiel einen ähnlichen oder höheren Verbrauch sehen wie im 335d.


    Sofern du einen 330d (ohne xDrive als Schalter) findest, würde ich das empfehlen, macht mehr Spaß und verbraucht (laut dem Schnitt von Spritmonitor) 1,4l/100km weniger.


    Die Wartungskosten werden wohl ähnlich sein, beide Motoren brauchen regelmäßige Flüssigkeitswechsel, haben Piezoinjektoren, ähnliche Abgasbehandlung etc.

    Der Hauptunterschied liegt da meiner Auffassung darin, dass der Kettenwechsel beim N57 "etwas" teurer ist, der 35d-M57 dafür einen Turbo mehr hat, welcher den Geist aufgeben kann.


    Ansonsten gibt es auch ein paar 325d LCI, welche noch den M57 verbaut haben, die Überschneidung war da knapp 1,5 Jahre (09/2008-02/2010). Es gibt zwar weniger Exemplare, aber einen LCI als Schalter mit dem M57 ist möglich, bloß dann in der niedrigeren Leistungsstufe.

    Öl:

    Ich würde von 0W-40 Öl abraten, um mit so einem dünnen Basisöl die Heißviskosität eines 40er Öls zu erreichen, werden dem Basisöl viele Zusätze beigemischt, welche sich durch thermische Belastung (bei einem >400Ps 3L Diesel umso kritischer) zersetzen und damit die Viskosität des Öls sinkt.

    Greife lieber zu einem 5W-40 Öl, im Oil-Club Forum wird für den N57 sehr häufig das Ravenol NDT 5W-40 empfohlen, da es unter anderem sehr viel ZDDP (wirkt stark verschleißmindernd) enthählt.

    Auch gut sein soll das Ravenol RCS, es enthält zusätzlich noch MoS2 und WS2 (Trockenschmierstoffe), welche zusätzlich mit der Steuerkette helfen können.


    Ölpumpe:

    Finger weg von den kleineren Ritzeln!! Eine höhere Pumpendrehzahl bedeutet zwar fürs erste einen größeren Volumenstrom, jedoch auch einen höheren Verschleiß der Pumpe, die Pumpe verliert also auch über die Lebensdauer schneller an Öldruck.

    Eine 50d-Ölpumpe ist wesentlich sinnvoller, diese hat breitere Pumpenräder und kann so mehr Öl fördern, ohne dass die Langlebigkeit der Pumpe drunter leidet. Hier muss nur die Halterung von der alten Pumpe übernommen werden.


    Ölwechselintervall:

    Wie viel willst du denn im Jahr fahren?

    Ein Ölwechsel nach Ölkilometer ist meiner Meinung nach quatsch, viel sinnvoller ist es die Betriebstunden zu betrachten, da diese maßgebender für die verbleibende Schmierfähigkeit des Öls sind.

    Das NDT mag nach 250h gewechselt werden, danach nimmt die Schmierfähigkeit rasant ab. Da dein Motor umso stärker belastet sein wird, gern auch etwas eher.

    Zudem solltest du spätestens nach einem Jahr, unabhängig von Betriebsstunden das Öl wechseln -> Thema Feuchtigkeit im Öl

    • Die Gewichtsunterschiede schwanken leider von Quelle zu Quelle, zudem ich gar nicht so viele gefunden habe, wo tatsächlich für alle der gesuchten Varianten Daten verfügbar waren.

      Nach auto-data.net:

    Modell / Leermasse20d25i30i
    E811375kg
    E821375kg1405kg
    E901420kg1430kg1525kg


    • So viel schwerer sind die G2x durch den zweiten Lader + MH-Akku nicht geworden, ist aber natürlich trotzdem ein guter Grund.
    • Richtig, den 130i gibt es nur im Drei- oder Fünftürer, wenn die für dich als Karosserieform rausfallen, gibt es nur noch den 125i. Den 135i hatte ich aus deinem genannten Grund außen vor gelassen, mit N55 gibt es nicht viele auf dem Markt, davon die meisten total runtergerockt oder modifiziert.
    • Mit "Alltagsfahrzeug" meine ich genau das, zur Arbeit oder Einkaufen fahren, wobei sich ein Benziner für kurze Strecken auch eignen würde.

    Warum den G2x 330d unbedingt ohne Mild-Hybrid-System?

    Mit der Einführung des 48VMH kam auch der B57TÜ1, mit besseren Leistungsdaten, zudem das 48VMH meiner Auffassung nach technisch hauptsächlich Vorteile mit sich bringt.


    Abgesehen davon würde ich aber auch vom G2x abraten, das Fahren ist meiner Meinung nach ein deutliches Downgrade von der späten E-Serie.

    Man sitzt merkwürdig hoch, weniger feedback vom Fahrzeug und das Einsparen von Knöpfen macht sich langsam bemerkbar.


    Einen E9x 330d als Handschalter kann ich auf jeden Fall empfehlen, macht riesig Spaß.

    Allerdings hast du schon zwei 325d, da kann es auch etwas anderes (E82) werden.


    Zum E8x selbst kann ich nichts sagen, der F2x macht aber viel Spaß zu fahren, meiner Meinung nach wie ein kleinerer, leichterer F30, ich denke das wird sich zwischen E8x und E9x ähnlich verhalten.


    Willst du das 1er Coupe als Alltagsfahrzeug nutzen?

    Wenn es eher ein "Sonntagsauto" wird (was ich beim Coupe vermute), würde ich zum E82 125i oder E81 130i raten, ähnliche Leermasse wie der 120D, mit wesentlich mehr Leistung.

    Das macht auf einer kurvigen Landstraße wesentlich mehr Spaß :)


    Zu deiner Frage der unterschiedlichen Leermassen, warum das bei den 20D so ist, weiß ich nicht, bei den 25i und 30i hat der 1er allerdings >100kg Massevorteil.

    Abgesehen davon, ein kleinerer Radstand und kleinere Außenmaße tragen auch enorm zur Fahrdynamik bei;

    1. Direkteres Lenkverhalten, da die Vorderräder weniger stark gedreht werden müssen, um den gleichen Kurvenradius zu fahren.

    2. Stichwort Gierträgheit bzw. Giermoment, dein Kurvenein- und Auslenkverhalten wird dadurch bestimmt, welches Giermoment du erzeugen kannst (kann man als Endnutzer abgesehen von Reifen wenig dran machen) und der Gierträgheit, welche maßgeblich erhöht wird, wenn hohe Massen (Radaufhängung, Motor) weit vom Schwerpunkt entfernt sind.

    Eine Erhöhung des Giermoments (bessere Reifen, richtig abgestimmtes Sperrdifferential) oder verringerung der Gierträgheit (kleineres Fahrzeug, leichtere Räder) führen dazu, dass das Fahrzeug schneller Ein- und Auslenkt und somit agiler ist.


    TL;DR: 120D als Alltagsfahrzeug, 125i/130i, wenn es ein Sonntagswagen werden soll :)

    Ich bin da voll bei Mk66, ich denke auch, dass der B47 und B57 noch zu "jung" sind, um 150.000km ausschließlich über Kurzstrecke, mit dem BMW Ölwechselinterval, gefahren zu werden.


    Bei schlechtem Fahrprofil und unpassender Wartung wird auch ein guter Motor schnell zugrunde gehen.

    Was ja essentiell auch der Schadensverursacher bei den N57 ist!

    Grüße, ich hätte mal 2 (leider etwas längere) Fragen an unsere Diesel-Experten:


    1. Wie sehr (wenn überhaupt merkbar) verlängert sich die Warmlaufphase beim N57 nach Deaktivierung der AGR?


    Ich möchte dem DPF in der Hinsicht etwas gutes tun, habe allerdings Bedenken zwecks Erreichen der Betriebstemperatur, bevor das Fahrzeug wieder abgestellt wird.

    Der Wagen soll künftig täglich 2x 35km Bundesstraße sehen und dazu noch monatlich 2x ca. 500km BAB.


    Die 80°C Öltemperatur habe ich heute nach relativ exakt 20min Fahrt erreicht, das entspricht auf meiner aktuellen Route ca. 30km Fahrstrecke.

    Gefilterte Oeltemperatur.png

    Die 88°C Kühlmitteltemperatur wurden nach etwas über 16min Fahrt erreicht (ca. 22km), 85°C allerdings schon nach 7min! (ca. 6km).

    Kuehlmitteltemperatur.png

    Außenbedingungen waren ca. 0,5°C Außentemperatur und leichter Niederschlag, Geschwindigkeit auf der BAB zuerst 100km/h, ab dem "offen" Schild 130km/h, jeweils mit Tempomat.

    Motordrehzahl.png


    Einziges Problem mit dem Log: Ich habe beim Versuch in BimmerLink den Log mit den korrekten Werten zu starten, ca. 2min im Leerlauf in der Einfahrt verbracht, was nicht meinem Fahrprofil entspricht.


    Und die zweite, daran anknüpfende Frage:

    2. Woran könnte die nahezu Stagnation der Kühlm.-Temp. nach dem erreichen von 85°C liegen? Möchte das Kühlerthermostat langsam getauscht werden oder ist das bei den Außentemperaturen "normal"?


    Im Voraus schonmal vielen Dank für alle Anregungen und Antworten :)