Hallo,
schon öfter hier mitgelesen...diesmal komme ich aber nicht weiter und brauche Hilfe die ich hier hoffentlich bekomme....
Problemkandidat ist der e90 LCI 318i mit dem 143PS N43 Motor vom Junior.
In der Vergangenheit schon mehrfach mit den typischen Problemen dieses Motors gekämpft...Zündspulen, Injektoren, Kraftstoffpumpe, Zündkerze.....die bekannten Probleme
Irgenwann wollte ich nach massiven Zündaussetzern auf Zyl. 3 die Spule mit Zyl.4 tauschen um zu schauen ob der Fehler wandert...dabei habe ich festgestellt das der Zündkerzenschacht von Zyl 3+4 unter Wasser standen. Trockengelegt und die Aussetzer waren weg.
Damals hatte ich das Parken am Berg (Schnauze nach unten) und die fehlende hintere Schraube der Akustikabdeckung im Verdacht gehabt - ersetzt und nicht mehr am Berg geparkt....und es war über viele Monate weitestgehend Ruhe.
Jetzt als es wieder kalt wurde - gingen die Probleme besonders beim Kaltstart wieder los.
Da er nach dem Kaltstart massiv nach Sprit gestunken hat während er im Leerlauf kaum am Laufen gehalten werden konnte, MKL immer wieder mal aufleuchtete jetzt Nägel mit Köpfen gemacht.
Injektoren durch Index 11 ersetzt und Zündspulen Delphi und NGK Kerzen neu.
Dabei habe ich festgestellt das die Zündkerzen 3+4 massiv verrostet sind, die Zündspulen im unteren Bereich massive Rostablagerungen aufweisen - heißt - hier steht nach wie vor regelmäßig Wasser.
Problem - ich habe keine Ahnung wo das herkommen könnte...
Wasserabläufe unterhalb des Windlauf sind frei, Akustikabdeckung war montiert und sieht völlig unauffällig aus.
Mein Verdacht ist die Trennstelle zwischen Windlauf und der Abdeckung darunter, das Teil in dem der Innernraumfilter befestigt wird und über die ganze Breite geht - das man abbauen muss um an Zyl. 3+4 hinzukommen....ich hoffe ihr wisst was ich meine???
Gibt es die Dichtung die an dieser Stelle am Windlauf unten aufgesteckt ist und über die ganze Breite geht - überhaupt als ersatzteil? Ich finde die nicht bei den üblichen Verdächtigen im ETK?
Kann das überhaupt die Ursache sein? Das Wasser an dieser Stelle würde doch AUF die Akustikabdeckung tropfen - wie kommt es dann in die Zündkerzenschächte?
Vorhin Probefahrt gemacht - schurrt wie ein Kätzchen und der Abgleich der Injektoren ist auch absolut unauffällig im Toleranzwert.
Eigentlich wäre ich jetzt glücklich, aber wenn ich die Ursache für das Absaufen der Zündkerze 3+4 nicht finde, ist es nur eine Frage der Zeit bis das Drama wieder los geht.
Hat irgendwer einen Tip für mich wie ich den Wassereinbruch verhindern kann? Ist der Versuch mit abtupfbarer Dichtmasse aus dem Caravanbau erfolgsversprechend?
Oder übersehe ich noch die eigentliche Ursache?