wurde auch gesagt, dass die Tankstelle an jedem verkauften Liter nur 1 Cent verdient
Und den Satz konnte ich aus dem Bericht heraus eben nicht nachvollziehen.
Angenommen ich bin Tankstellenbetreiber und bestelle 40.000 Liter Super+ für meine Tankstelle zu einem Preis von 1,50/Liter.
Einkaufspreis = 60.000 EUR
Danach schreibt mir die Raffenerie im 2 Stunden Takt den Preis vor, den ich dann an meine Kunden weitergeben muss. (Der Grad zum Kartell wird ziemlich schmal)
Verkaufspreis 15 Tage = 1,51 EUR
Verkaufspreis 15 Tage = 1,55 EUR
Wieviel soll sich dann ein Konstanter Gewinn von 400 EUR (wir verdienen nur 1 Cent/Liter) ergeben?
Oder werde ich mit 40.000 Liter beliefert, muss keinen Einkaufspreis bezahlen und bekomme dafür 400 EUR Provision vom Mineralölkonzern? Dafür darf der Konzern stündlich meine Preise festlegen.
Ich kenn zum Beispiel die Verhältnisse von der Bundeswehr sehr genau, und ich denke andere Konzerne (freie Tankstellen) können nach dem gleichen System handeln.
Es gibt einmal jährlich eine Ausschreibung, nach der wir verschiedene Angebote von den Mineralölkonzernen bekommen. Dieser Preis bleibt für 1 Jahr konstant. Erst wenn das Kontingent überschritten wird, würde sich der Preis für eine "Nachbestellung" ändern. Wir haben nicht das Problem dass wir bei jeder Bestellung einen anderen Preis bekommen.
Lasst mich nicht dumm sterben ![]()