Beiträge von 318i_e90

    Kühlmitteltemperatur ist lauch Tacho-Menü vernünftig: startet bei 27 grad Außentemperatur und steigt nach10 Minuten Fahrt auf 100+ Grad. Der Lüfter läuft sofort mit maximaler Leistung, sobald man den Motor startet (noch bevor der Motor warm wird). Der Ausgleichsbehälter ist weiterhin voll und auch bei 100° temperatur sieht man bei laufendem Motor keinen Wasserstrahl aus dem oberen, dünnen Schlauch kommen. Auch ist der dünne Zulaufschlauf kalt am Ausgleichsbehälter relativ kalt. (habe auch mehrfach bis 3000 U/min hochgedreht. es fließt/spritzt einfach nichts. hab dann bei 102° den motor wieder abgestellt.)


    Da die Entlüftung mit elektr. Pumpe im Stand (Lüftereinstellung + Gaspedal) nicht funktioniert, tippe ich auf eine Fehlfunktion der Wasserpumpe. Am Leistungsverteiler an der Batterie ist mir nichts aufgefallen. An den Pins misst man 12V und die Stecker wirken okay; die Sicherung konnte ich noch nicht checken, weil es schon dunkel geworden ist - die schaue ich mir mal übers WE an.


    Vielen Dank schon mal für deine Tipps. Sollte es auch nicht die Sicherung sein, werde ich zwecks DIagnose nächste Woche mal zu einem Profi fahren.

    Die im Internet beschriebene Entlüsftungssequenz (Gebläse auf Stellung 1, Innenraumtemperatur auf Maximum, Gaspedal 15s durchgedrückt) hat bei meinem Auto nichts ausgelöst, die elektr. Wasserpumpe hat nicht gestartet. So habe ich den Motor gestartet und den Deckel des Austauschbehälters geöffnet, um zu schauen, ob spritzendes Wasser aus dem oberen Schlauch kommt (so war es auf diversen Youtube-Videos). Ich habe den Motor 2-3 Minuten laufen lassen... es war kein Wasserstrahl zu sehen. Entweder war die Wasserpumpe noch nicht aktiv, weil der Motor noch kalt war oder die Pumpe ist kaputt.


    Nun habe ich auf Youtube den Tipp gefunden, die Stromversorgung der Pumpe an der Batterie (Kofferraum) zu prüfen (da ist wohl eine Sicherung für die Wasserpumpte direkt am Stromverteiler der Batterie) - dafür werde ich mir morgen ein Multimeter kaufen. Mal schauen, ob ich die richtige Leitung finde und die Spannung messen kann... beim Blick auf die Batterie ist mir aufgefallen, dass sie lose wirkt und auch die verschraubten Plastikteile auf der Batterie wackelig sind; lediglich die quer veschraubte Stahlstrebe zur Fixierung der Batterie scheint fest zu sein.


    Ich werden berichten, wenn ich mit dem Multimeter am Verteilerkasten gemessen habe.

    Mein Gefühl sagt mir auch, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Anlassertausch und den neuen Problemen geben muss. Kann man der Werkstatt denn irgendwas nachweisen? Die wollen sich den Wagen nicht einmal ansehen und streiten jegliche Verantwortung ab. Auf den Anlasser gibt es Garantie, für alles andere soll ich ab jetzt eine andere Werkstatt aufsuchen. :)


    Auf Youtube gibt es Anleitungen zum Thema "coolant bleeding e90" - ich werde es mal morgen versuchen, danke für den Hinweis.

    Hi Board,


    nach vielen Jahren problemlosen Fahrens hat bei meinem 318i vor einem Monat der Anlasser versagt. So bin ich mit dem Abschleppdienst zum lokalen XXX gefahren, der den Wagen auf dem Parkplatz abgestellt und drei Wochen lang warten ließ. Bei der Auftragsannahme sagte man mir, zwei der Mechaniker im Haus haben das gleiche Auto und man kenne sich mitm E90 bestens aus.


    Nach unglaublichen 3 Wochen Wartezeit für den Anlassertausch (man sagte, man habe zu viele Aufträge und komme nicht nach) wurde das Auto endlich repariert und ich habe es vor der Haustür abgestellt. (Ich fahre mit dem Auto ca. 10Km im Monat, Fahrzeug steht fast ungenutzt auf der Straße). Als ich drei Wochen nach der Reparatur mal eine etwas größere Strecke (20Km) gefahren bin, hatte ich eine rote Leuchte im Tacho, "motor zu heiß".


    Kühlwasserpegel war deutlich unter dem Sollwert - habe den Motor abkühlen lassen und das KW an der Tankstelle aufgefüllt. Auf der Heimfahrt hatte ich wieder die Warnung "Motor zu heiß". Wie es für mich als Laien aussieht hat es der XXX geschafft, beim Anlassertausch die seit 15 Jahren tadellose Motorkühlung kaputt zu machen. Am Telefon streiten sie jeglichen Zusammenhang ab und sagen "Bei dem alten Auto kann jederzeit alles kaputt gehen. Was hat der Anlasser mit dem Kühlwasser zu tun? Sollen wir jetzt auch noch für Ihren Getriebeschaden haften, den sie in zwei Wochen auch noch melden?".


    Ich bin verweifelt - kann denn der Anlassertausch die Kühlung irgendwie beeinflusst haben? Sind Thermostat/Kühlwasserpumpe Teile, die beim Anlassertausch angefasst werden müssen? Kann sonst etwas in der Werkstatt passiert sein? Durch die extrem lange Wartezeit beim Pannenauto (3 Wochen für Anlassertausch) habe ich mein Vertrauen in die Werkstatt verloren und frage mich sogar, ob man mein Auto als Ersatzteilkiste genutzt hat. :/


    Für Tipps/Hinweise von Experten wäre ich dankbar.


    Gruß

    Cengo

    Fast mit Sicherheit Injektoren defekt.


    Hatte das "exakt" gleiche Fehlerbild vor ca. 10 Jahren beim 318i.


    Dauerhaftes Einschalten der Klimaanlage schützt ca. 1 Jahr lang vor dem "reinfallen" in den Selbstzündbereich des Motors bei niedriger Drehzahl, in dem es bei schlechten Injektoren zu Zündungsaussetzern kommt. I-wann hilft das aber auch nicht mehr und der Wagen startet garnichts mehr bzw. startet mit einem Explosionsartigen Ruck nach mehrmaligen Startversuchen.


    Ist ein typisches Winterproblem - hatte meinen damals im Sommer gekauft und mir nichts dabei gedacht, als ich bei beiden Besichtigungstermninen einen "vorgewärmten" Wagen vorgeführt bekam. Der Verkäufer wusste leider vorher schon, was mit dem Auto los war. BMW-Werkstatt sagte mir damals, der Verkäufer hat alles über das Auto gewusst, er darf mit mir aber keine weiteren Informationen teilen. Ich müsse für eine Neudiagnose nochmal bezahlen.


    Der Verkäufer wollte davon nichts wissen und hat immer wieder aufgelegt. So hab ich 200 Euro gezahlt, damit mir BMW schwarz auf weiß die Diagnose noch einmal macht (die man beim Vorbesitzer ja wohl schon gemacht hatte). Meine Lehre aus der Sache: Wenn ich wieder einen Gebrauchten kaufe, gehe ich mit dem Besitzer in die BMW-Werkstatt und lasse mir die Service-Historie des Autos ausdrucken. Nur der Vorsesitzer kann das Anfordern. Aus "Datenschutzgründen" bekommt man als neuer Besitzer die Service-Historie seines Autos nicht ausgedruckt.


    Wenn es die Injektoren sind, kannst du mit ca. 1500 Euro (Teile + Arbeit) rechnen (4-Zylinder).


    Gruß

    Cengo

    Hallo Forum,


    vor einem Jahr hatte ich im Winter immer wieder mal Ruckeln nach dem Kaltstart und wenn ich direkt losgefahren bin, ohne ihn warm werden zu lassen, gab es "Zylinderreihe 1, Gemisch zu fett" Fehlereinträge und der Motor sprang in den Notlauf. Nach dem Löschen des Fehlerspeichers war alles wieder normal.


    Damals war ich bei BMW und die haben Kompression, Lambda-Sonden, Verkokung, Spulen und Injektoren getestet und sagten, es müssen allen Injektoren erneuert werden. Da mir die Rechnung zu hoch gewesen ist, bin ich so weiter gefahren. Im Sommer hatte ich Null Probleme. Nun habe ich ernste Startprobleme und sehr starkes Ruckeln. Ich muss den Motor 6-7 Mal neu starten, weil er immer wieder abwürgt und manchmal auch nur auf 3 Zylindern anläuft (klingt akustisch beängstigend).


    Aus dem Auspuff kommt beim Kaltlauf weißer Rauch und es riecht nach Benzin.


    Die Werkstatt meines Vertrauens hat für 2 Wochen Urlaub und zum BMW-Haus will ich nicht, bevor ich nicht versucht habe, eine freie Werkstatt zu finden, die sich auskennt.


    Ich kann die Injektoren und Entkopplungselemente bei Leebmann bestellen (Index-11), allerdings brauche ich jmd. der mir diese einbaut und kodiert. BMW sagt "wir müssen eine komplette Neudiagnose machen, sonst können wir nichts reparieren." Angesichts der extrem hohen Diagnosekosten will ich das nicht. Ich will direkt die Injektoren tauschen.


    Es gibt einen "N43-Doktor" in Berlin, der sich auf genau diesen Job spezialisiert hat und alle 6 Injektoren für 200 Euro fix austauscht, wenn man sie im Neuzustand mitbringt. (An meinem wären sogar nur 4 zu tauschen.) Allerdings komme ich aus dem Raum Frankfurt/Darmstadt und bin auf der Suche nach einem Experten, der max. 200Km von mir entfernt ist.


    Notiz: Mehrere freie Werkstätten sagten am Telefon "können wir nicht, das kann nur BMW". Ich finde das erstaunlich und hätte nicht gedacht, dass es so schwer ist die Injektoren tauschen zu lassen. Hat jmd. schon gute Erfahrungen mit bestimmten Werkstätten/Experen gemacht?


    Zur not überlege ich, die unzähligen "Doktoren" auf Youtube zu prüfen, die schon BMW-Injektoren ausgetauscht haben...



    Gruß
    318_e90