Kühlungsprobleme nach Anlassertausch beim XXX

  • Hi Board,


    nach vielen Jahren problemlosen Fahrens hat bei meinem 318i vor einem Monat der Anlasser versagt. So bin ich mit dem Abschleppdienst zum lokalen XXX gefahren, der den Wagen auf dem Parkplatz abgestellt und drei Wochen lang warten ließ. Bei der Auftragsannahme sagte man mir, zwei der Mechaniker im Haus haben das gleiche Auto und man kenne sich mitm E90 bestens aus.


    Nach unglaublichen 3 Wochen Wartezeit für den Anlassertausch (man sagte, man habe zu viele Aufträge und komme nicht nach) wurde das Auto endlich repariert und ich habe es vor der Haustür abgestellt. (Ich fahre mit dem Auto ca. 10Km im Monat, Fahrzeug steht fast ungenutzt auf der Straße). Als ich drei Wochen nach der Reparatur mal eine etwas größere Strecke (20Km) gefahren bin, hatte ich eine rote Leuchte im Tacho, "motor zu heiß".


    Kühlwasserpegel war deutlich unter dem Sollwert - habe den Motor abkühlen lassen und das KW an der Tankstelle aufgefüllt. Auf der Heimfahrt hatte ich wieder die Warnung "Motor zu heiß". Wie es für mich als Laien aussieht hat es der XXX geschafft, beim Anlassertausch die seit 15 Jahren tadellose Motorkühlung kaputt zu machen. Am Telefon streiten sie jeglichen Zusammenhang ab und sagen "Bei dem alten Auto kann jederzeit alles kaputt gehen. Was hat der Anlasser mit dem Kühlwasser zu tun? Sollen wir jetzt auch noch für Ihren Getriebeschaden haften, den sie in zwei Wochen auch noch melden?".


    Ich bin verweifelt - kann denn der Anlassertausch die Kühlung irgendwie beeinflusst haben? Sind Thermostat/Kühlwasserpumpe Teile, die beim Anlassertausch angefasst werden müssen? Kann sonst etwas in der Werkstatt passiert sein? Durch die extrem lange Wartezeit beim Pannenauto (3 Wochen für Anlassertausch) habe ich mein Vertrauen in die Werkstatt verloren und frage mich sogar, ob man mein Auto als Ersatzteilkiste genutzt hat. :/


    Für Tipps/Hinweise von Experten wäre ich dankbar.


    Gruß

    Cengo