Muss leider meinen Dienst einstellen!

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    • Vegeta schrieb:

      Ich hoffe mir, wenn es sich wirklich um einen Schaden handelt, einen entsprechenden Schadensersatz o.ä.

      Welcher Schaden ist dir entstanden, wofür du Ersatz möchtest? Eine neue Stoßstange stellt zu 99% keine Wertminderung dar.


      Vegeta schrieb:

      Wenn mir jemand ein Auto verkauft und mir sagt "Da wurde nie etwas gemacht, uns ist nichts bekannt" - jedoch in der Reparaturhistorie etwas dazu steht, ist das in meinen Augen eine arglistige Täuschung.

      Du musst arglistige Täuschung erstmal nachweisen. Unterstellen reicht nicht ;) Und nur weil in der Historie von BMW etwas steht, heißt das nicht das der Verkäufer das weiß. Die Frage ist hier natürlich: wo hast du das Auto gekauft? BMW-Händler, Fähnchen-Händler oder privat?

      Viele Grüße
      Chris

    • Wer lesen kann ist klar im Vorteil ;)

      Ich hab mein Auto bei einem BMW Händler gekauft.

      Ich unterstelle nichts, aber
      wenn mir der Händler sagt, dass an dem Auto nie etwas gemacht wurde und es nie Schäden gegeben hat, dann heißt es, dass er in die Historie "nach geschaut" hat und sich somit sicher ist, dass da nichts ist. Das ist doch eine einfach Logik oder etwa nicht?

      Ich fühle mich irgendwie missverstanden, ich will keinen Schadensersatz für die Stoßstange sondern dafür, dass man mir ein "wahrscheinlich" ein Unfallfahrzeug verkauft hat aber mit dem Hinweis Unfallfrei. Ein "Unfallschaden" stellt widerrum eine Wertminderung des Autos dar ;)

    • Vegeta schrieb:

      Wer lesen kann ist klar im Vorteil ;) Ich fühle mich irgendwie missverstanden, ich will keinen Schadensersatz für die Stoßstange sondern dafür, dass man mir ein "wahrscheinlich" ein Unfallfahrzeug verkauft hat aber mit dem Hinweis Unfallfrei. Ein "Unfallschaden" stellt widerrum eine Wertminderung des Autos dar ;)


      Mir ist klar das du keinen Schadenersatz für die Stoßstange willst, aber ein Schaden an der Stoßstange stellt wie gesagt zu 99% keine Wertminderung dar.

      Als mir mal ein Reifen unterm fahren "verloren" ging, hat mir das Stoßstange, Scheinwerfer, Kotflügel, Bremse uvm. zerstört. Die Wertminderung betrug satte 300 EUR... Spreche den Händler darauf an, vielleicht bekommst du eine Inspektion umsonst, aber erwarte nicht zuviel.

      Viele Grüße
      Chris

    • Vegeta schrieb:

      Ich fühle mich irgendwie missverstanden, ich will keinen Schadensersatz für die Stoßstange sondern dafür, dass man mir ein "wahrscheinlich" ein Unfallfahrzeug verkauft hat aber mit dem Hinweis Unfallfrei. Ein "Unfallschaden" stellt widerrum eine Wertminderung des Autos dar ;)


      Würde auch sagen das du mit den Fakten mal zu deinem :) fährst wo du deinen gekauft hast und ihn daraufansprichst, normalerweiße geht der Händler drauf ein.
      Wer will schon eine klage wegen Täuschung am Hals haben.. :whistling:
    • @vegeta.....ich bin ganz deiner Meinung. Ein Fahrzeug mit Inhalt "Unfallfrei" bringt bei einem Verkauf, logischerweise, mehr als ein Fahrzeug mit einem Vorschaden.
      Anhand der Teileliste, war es ein ~2.000€ Schaden :meinung: . Das ist Fakt.



      P.S. Auch wenn der Händler dieses nicht "wusste", Dummheit schützt vor Strafe nicht. Musste mein Bruder vor einigen Jahren auch spüren. Nur war es ein VW Händler.
      Geschichte: Mein Bruder hat seinen Golf5 an privat (unfallfrei) weiter verkauft, dieser hat den Schaden entdeckt und wollte ihn bei meinem Bruder geltend machen. Da das Auto vom Händler ebenfalls als Unfallfrei an meinen Bruder verkauft wurde, musste mein Bruder diesen zur Verantwortung rufen. Das war ein Stress und Ärger mit Anwalt und Co. Das kann, wenn man Pech hat, böse enden! Also immer Vorsicht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von MV tut gut ()

    • MV tut gut schrieb:

      @vegeta.....ich bin ganz deiner Meinung. Ein Fahrzeug mit Inhalt "Unfallfrei" bringt bei einem Verkauf, logischerweise, mehr als ein Fahrzeug mit einem Vorschaden.
      Anhand der Teileliste, war es ein ~2.000€ Schaden :meinung: . Das ist Fakt.



      P.S. Auch wenn der Händler dieses nicht "wusste", Dummheit schützt vor Strafe nicht. Musste mein Bruder vor einigen Jahren auch spüren. Nur war es ein VW Händler.
      Geschichte: Mein Bruder hat seinen Golf5 an privat (unfallfrei) weiter verkauft, dieser hat den Schaden entdeckt und wollte ihn bei meinem Bruder geltend machen. Da das Auto vom Händler ebenfalls als Unfallfrei an meinen Bruder verkauft wurde, musste mein Bruder diesen zur Verantwortung rufen. Das war ein Stress und Ärger mit Anwalt und Co. Das kann, wenn man Pech hat, böse enden! Also immer Vorsicht.
      Richtig, es geht ja bis dato nicht darum, ob nun die Stoßstange oder Motorhaube kaputt war, sondern darum, dass es einen Schaden gegeben hat, den man bewusst verschweigt oder in anderen Fällen eben unbewusst, weil man es nicht weiß.

      Sollte ich ein geklautes Fahrrad oder Notebook kaufen/verkaufen und das kommt dann raus, dann werde ich dafür auch haftbar gemacht - auch wenn mir das selbst nicht bekannt war, dass die Dinge geklaut waren.
    • Rücktrittsrecht beim Gebrauchtwagenkauf
      Ein Gebrauchtwagenkäufer kann grundsätzlich erwarten, dass ihm ein unfallfreies Fahrzeug verkauft wird.



      Der Bundesgerichtshof (BGH) entschied in einem Streitfall um einen
      Karosserieschaden. Der BGH hatte zu klären, ob es sich bei dem Schaden
      um einen "Bagatellschaden" oder um einen Sachmangel handelt, der zum
      Rücktritt berechtigt. Im Kaufvertrag waren keine Angaben zu
      Unfallschäden aufgeführt.



      Der BGH entschied, dass ein mehr als 5 mm tiefer Blechschaden am Auto
      (Reparaturkosten fast 2.000 Euro) nicht als "Bagatellschaden"
      anzusehen ist.

      Das Gericht hat „zur Abgrenzung auf die Aufklärungspflicht von
      Schäden und Unfällen beim Gebrauchtwagenkauf zurückgegriffen, wonach
      dieser dem Käufer ungefragt Schäden oder einen Unfall, den er kennt
      oder mit dessen Vorhandensein er zu rechnen hat, mitteilen muss.“



      Als Bagatellschäden werden nur ganz geringfügige, äußere
      (Lack-)Schäden anerkannt. Blechschäden, auch wenn sie nach dem Unfall
      fachgerecht repariert wurden, sind laut BGH nicht als Bagatellschäden
      anzusehen.

      Der Kläger konnte vom Kaufvertrag zurücktreten. Begründung der
      Richter: „Der Gebrauchtwagen war bei Übergabe nicht unfallfrei und der
      Sachmangel ist nicht behebbar, da sich auch durch Nachbesserung die
      Unfallwageneigenschaft nicht korrigieren lässt und auch eine
      Ersatzlieferung beim Gebrauchtwagenkauf zumeist unmöglich ist.“ (BGH
      VIII ZR 330/06)
      Quelle: vgh.de/web/html/privat/ratgeber/recht/verkehr_urteile/
    • Also ich war heute Nachmittag nicht ganz untätig und habe nach dem Vorbesitzer gesucht, gefunden und mit ihm telefoniert.

      Er hatte auf keinen fall einen Schaden gehabt, er hatte das Fahrzeug geleast. Hatten dann halt noch nett geplaudert, es sei ja total das Traumauto :D:D und war sehr zuverlässig.

      Der andere Vorbesitzer war BMW selbst bzw. ein Werksmitarbeiter, hmmm irgendwie komisch. :wacko:

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