Auch wenn die meisten hier sich über die Frage belustigen, finde ich sie sinnvoller als das Basteltuning am N54/N55er.
Sinnvoll ist den Schwerpunkt Richtung Boden zu verlagern (leichtes Dach), rotierende Massen zu verringern (Reifen, Felgen, Bremsen) und die Achsverteilung gleichmäßig bis leicht hecklastig zu halten.
Relativ preisgünstig kann man hier Gewicht einsparen:
- leichtere Felgen
- leichtere Reifen
Leider sind alle original BMW Felgen als Großserienteile nicht sonderlich leicht. Japanische und amerikanische Modelle in gleicher Dimension sind oftmals leichter, jedoch hierzulande nicht zugelassen (andere Prüfmethoden). Die bekannte OZ Ultraleggera (18 Zoll ist meist der beste Kompromiss) wiegt 8-9kg... man bedenke wenn man das Rad um 1 Kilogramm (ungefederte Masse) erleichtert, hat das dieselbe Wirkung, als wenn man sein Auto (die gefederten Massen) um 4 – 7 kg entlastet. Auch bei nominal gleichgewichtige Felgen können sich sehr unterschiedlich verhalten, je nachdem wie das Gewicht verteilt ist (Zentrum oder Rand)... hier gibt es von den Herstellern meist keine Angaben.
Bei den Reifen selbst sind Non-RFT hier klar im Vorteil. Sinnvoll ist es bei den Standard-BMW Maßen (225/255) zu bleiben, mehr Gummi bringt mehr Gewicht mit sich. Auch die Reifengewichte der einzelnen Hersteller und Modelle unterscheidet sich, meist finden sich dazu keine Angaben.
Die meisten anderen Maßnahmen sind entweder unverhältnismäßig teuer, nicht zugelassen oder schränken den Komfort sehr ein:
- Karroserieteile: Motorhaube, Koferraumdeckel und Dach aus Carbon
- Abgasanlage (Titan, bis Akrapovic)
- Sport/Schalensitze (bsp. BMW Performance)
- Batterieautschau gegen Li-Io
Rückbank, Dämmaterial und Scheiben ersetzten oder ausbauen sind natürlich auch Maßnahmen, die ich persönlich aber sehr unpraktikabel finde und eigentlich ausschließlich auf die Rennstrecke gehören.