Ich denke schon dass, das im Grunde richtig ist. Ich weiss zum Beispiel,dass es bei den Motorrädern von Honda keine Einfahrhinweise mehr gibt. Auf Nachfrage hieß es damals beim Händler "vielleicht würde ich die ersten 500km etwas langsamer machen, aber eine Einfahrvorschrift gibts nicht mehr, insofern muss die Vollgas gleich abkönnen". Auch die Motorräder die zu Probefahrten zur Verfügung stehen werden auf einer solcher gewiss nicht kurz gehalten. Auch nachvollziehbar, denn wenn ich
mir so ein Teil kaufe will ich auch wissen was es kann, da ist mir der Kilometerstand egal. Hat bei meiner Honda bestens funktioniert.
Und ich denke bei Autos ist das nicht anders. Wenn ich in den Genuss komme als Leihwagen mal was anderes zu fahren als meinen eigenen, will ich auch wissen was da so kommt, ob der nun 500 oder 5000 auf der Uhr hat.
Unsere Dienstwagen werden auch von Anfang an getreten. Bisher hat es noch keinen dahin gerafft. Egal ob Audi, BMW oder VW, gehalten haben sie alle und haben in der Regel, während der Laufzeit die Werkstatt nur für die vorgesehenen Wartungsintervalle gesehen. Unsere reinen Aussendienstler (meist mit A4 2.0 TDI unterwegs) haben bei Fahrzeugabgabe zwischen 120.000 und 180.000 gelaufen. Davon hat meines Wissens noch keiner die Füsse gestreckt und die gehen da sicher nicht super sanft mit um. Mein letzter TDI hat es auch sehr gut überlebt und lief mit 150.000 immer noch wie eine eins. Musste den erst vor kurzem abgeben und der hat auch von Anfang mehr oder weniger Vollgas gekriegt. Der Neue muckt auch nicht, hat aber erst 3000 auf der Uhr.
Negativ Beispiel gibt es auch.Chef fährt Range Rover mit dem neuen V6 Diesel, der hat den jetzt ungefähr drei Monate, kennt eigentlich nur Vollgas und hat vor zwei Wochen schon den zweiten Turbo gekillt 
Insofern mag das wohl alles stimmen. Wenn ich mir nun aber ein Neufahrzeug im Wert von 40/50 oder gar 60K kaufe wäre ich mir nicht sicher, ob ich es da drauf anlegen würde. Glaube so ein bisschen das "schlechte Gewissen" fährt da sicher mit. Ist immerhin verdammt viel Kohle. Klar gibt es die Garantie und wenn er Hopps geht gibts halt nen neuen Motor. Aber wenn sie Dir nachweisen können, dass Du gleich von vornherein den Stein auf dem rechten Pedal hast liegen lassen, sieht man das bei entsprechender Automarke sicher weniger entspannt. Ich glaube, wenn ich viel Geld ausgebe für ein Auto, dann bin ich da schon deutlich vorsichtiger und automatisch gehemmter, mal unabhängig davon was das Teil gekostet hat (Für den einen sind 5k oder 10k ne Menge Geld, andere fangen vlt erst bei 50k an zu zählen).