Ja du hast recht, wenn alles gut geht. Aber wohl BIS ZU 1500? in den Raum zu werfen, wenn die Kerzen abbrechen sollten, schreckt doch ganz schön ab
Klar das ist nicht mal eben nen Radbolzen rausschrauben und die Glühstifte können schonmal festsitzen aber wenn man mit bedacht vorgeht, das richtige Werkzeug und genug Mittelchen einsetzt, dann sollte so etwas nicht passieren.
Da dreht man den Stift halt 15-30 Minuten hin und her und sprüht Zeug rein wie ein verrückter. Klar, dass wenn man kein Bock drauf hat und mal eben mit Kraft da ran geht, das Ding brechen kann.
Die Wahrscheinlichkeit dass man einen Glühstift abreißt, wenn man mit Bedacht rangeht, ist gering. Es ist aber Wunschdenken zu glauben, man könnte es sicher verhindern, wenn man einfach 6x 30 Minuten (= 3 Stunden) daran rumdreht und "Zeug" reinsprüht. Allein das ständige Hin- und hergedrehe schwächt irgendwann den Glühstift, und wenn der fest ist, ist der fest - Ende der Geschichte. Meine Werkstatt setzt die Teile beim Einbau mit einer speziellen Paste ein, die das Festgehen verhindern soll, und Abrisse sind sehr selten.
Wenn man trotzdem mal einen abreißt, kann man versuchen ihn mit einem "Linksgewindebohrer" (hab den richtigen Namen nicht parat, halt ein Spezialwerkzeug) rauszubekommen. Wenn das nicht klappt, muss der Kopf (der Zylinderkopf, nicht der des Mechanikers) runter.
Klar könnte man das den Kunden besser erklären, aber die meisten schalten mental eh vorher ab.
Es ist jedenfalls richtig, die Kunden darauf hinzuweisen. Wie schon gesagt wurde: bei Steuergeräten (man denke nur an FRM 2 oder 3) wird auf diese Gefahr auch hingewiesen.