Anleitung zum Radlagerwechsel gesucht

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    • Für ein solches 08/15 Auto wie einem BMW E9x gibt es auch abseits von BMW Werkstätten geeignetes Werkzeug, so dass die Gefahr nicht höher ist als bei anderen Autos auch.
      Da ist der "Benutzer" sicher ein kritischer Faktor.

      Man kann ja auch die Motorkapselung eigentlich ohne Beschädigung entfernen. Die hiesige NL hat es trotzdem nicht geschafft.

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    • Aus meiner eigenen Erfahrung (hab mal ein paar Ex-Marken-Mechaniker eingestellt), wechselt der Marken-Mechaniker immer alles nur mit Spezialwerkzeug, und der Freie-Mechaniker weiß das nicht, und macht es ohne. Er braucht dafür meist etwas länger und gröberes Werkzeug...Ergebnis ist aber oft (natürlich oft abhängig vom Talent) dasselbe (zumindest in der Funktion).

      Oder böse ausgedrückt: wer viel "schwarz" schafft, weiß eher wie man ohne Spezialwerkzeug improvisiert :P

    • DaChefe schrieb:

      Aus meiner eigenen Erfahrung (hab mal ein paar Ex-Marken-Mechaniker eingestellt), wechselt der Marken-Mechaniker immer alles nur mit Spezialwerkzeug, und der Freie-Mechaniker weiß das nicht, und macht es ohne. Er braucht dafür meist etwas länger und gröberes Werkzeug...Ergebnis ist aber oft (natürlich oft abhängig vom Talent) dasselbe (zumindest in der Funktion).

      Oder böse ausgedrückt: wer viel "schwarz" schafft, weiß eher wie man ohne Spezialwerkzeug improvisiert :P
      Muss ehrlich zugeben, dass du wohl recht hast. Hab bei BMW KFZ-Mechatroniker gelernt und denk mir oft das die Sachen ohne Spezialwerkzeug nicht mal möglich sind :fail:
      Das alles meist auch ohne möglich ist, liest man dann aber doch. Meist beschleunigt so ein Werkzeug nur die dauer der Reparatur. Bei Arbeiten an der Steuerkette zB ist man sich ja einig das sowas ohne Spezialwerkzeug schon fast nicht geht
    • Manu1995 schrieb:

      DaChefe schrieb:

      Aus meiner eigenen Erfahrung (hab mal ein paar Ex-Marken-Mechaniker eingestellt), wechselt der Marken-Mechaniker immer alles nur mit Spezialwerkzeug, und der Freie-Mechaniker weiß das nicht, und macht es ohne. Er braucht dafür meist etwas länger und gröberes Werkzeug...Ergebnis ist aber oft (natürlich oft abhängig vom Talent) dasselbe (zumindest in der Funktion).

      Oder böse ausgedrückt: wer viel "schwarz" schafft, weiß eher wie man ohne Spezialwerkzeug improvisiert :P
      Muss ehrlich zugeben, dass du wohl recht hast. Hab bei BMW KFZ-Mechatroniker gelernt und denk mir oft das die Sachen ohne Spezialwerkzeug nicht mal möglich sind :fail: Das alles meist auch ohne möglich ist, liest man dann aber doch. Meist beschleunigt so ein Werkzeug nur die dauer der Reparatur. Bei Arbeiten an der Steuerkette zB ist man sich ja einig das sowas ohne Spezialwerkzeug schon fast nicht geht
      Das war auch nicht als Kritik gemeint...ist nur meine Erfahrung...Marken-Mechaniker schaffen meist exakter (weil so in der Rep-Anleitung vorgesehen), dafür fehlt oft das Verständnis für "andere Bauweisen" anderer Marken. Vielleicht wäre eine kombinierte Ausbildung (erst 1 Jahr freie Werkstatt, dann 1 Jahr Markenwerkstatt wäre optimal) eine gute Sache. Viele ausgelernte Gesellen aus Markenbetrieben kannst erstmal nur für Hilfsarbeiten nehmen, weil sie maximal einen Ölwechsel selbst machen durften, oder nur Standardarbeiten).

      Im Endeffekt ist natürlich das Blöde, das egal woher er kommt, der Mechaniker nicht wirklich so wertgeschätzt wird, wie es sein müßte. Man kriegt kein gutes Gehalt, obwohl man sehr wichtige und sicherheitsrelevante Dinge wissen muß und am Ende verantwortlich ist, für die Sicherheit der Fahrzeuginsassen. Ein ähnliches Problem wie bei Krankenschwestern/-pflegern. Am Ende verdient man mit weniger verantwortungsvollen Tätigkeiten (z.B. in der Produktion) deutlich mehr, bei geringerer körperlicher Belastung.
    • DaChefe schrieb:

      Das war auch nicht als Kritik gemeint...ist nur meine Erfahrung...Marken-Mechaniker schaffen meist exakter (weil so in der Rep-Anleitung vorgesehen), dafür fehlt oft das Verständnis für "andere Bauweisen" anderer Marken. Vielleicht wäre eine kombinierte Ausbildung (erst 1 Jahr freie Werkstatt, dann 1 Jahr Markenwerkstatt wäre optimal) eine gute Sache. Viele ausgelernte Gesellen aus Markenbetrieben kannst erstmal nur für Hilfsarbeiten nehmen, weil sie maximal einen Ölwechsel selbst machen durften, oder nur Standardarbeiten).
      Alles gut, sehe ich nicht als Kritik, hast ja auch recht :D Ich weis nicht ob es in jeder "Fachwerkstatt" so ist, aber bei BMW wird schon drauf geachtet, dass alles nach Rep. Anleitung gemacht wird. Das heißt aber nicht, dass in der Werkstatt alle mit einem Tablet rumlaufen und jeden schritt aus dem Vorgegeben Programm übernehmen. Bloß den weg, den BMW vorgibt, ist meist der Schnellste und Effizientere.
      Als ich meinen ersten Zahnriemen machen musste, hatte ich mega schiss irgendwas kaputt zu machen, da ich in meinem Leben nur Steuerketten gemacht habe (Außer mal beim E30 einen Zahnriemen) und war am Ende dann doch erstaunt wie "Einfach" so en Zahnriemen zu wechseln ist und das sogar ohne Rep. Anleitung :juhu::D
      Zu deinem Letzen Satz kann ich nur von unserer Werkstatt sprechen, dort steht die Kunden Zufriedenheit an erster Stelle, deswegen werden Reklamationen natürlich vermieden und die Wartezeit aufs Auto möglichst kurz gehalten. Leider hat das durch den Momentan Meister auch schatten seiten, in der Werkstatt macht jeder das was er gut bzw. am besten kann. Somit macht der eine Geselle zB nur Service Arbeiten, der Andere nur Technische Aktionen, ein Weiter nur Elektrische Diagnosen und der letzte die "Großen" Dinger. Am Ende lernt niemand was dazu und kann nur eine Sache wirklich gut, fehlt dann man der Jenige der die nötige Kenntnis hat, stehen se da und wissen nicht mehr weiter.
      Wenn jmd. wie du Personal einstellt und es ist jmd. aus so einer Werkstatt (gibts anscheinend öfters) wirst du niemanden finden, der einen allg. guten Kenntnisstand hat, sonder nur eine Sache "gut" kann. Hat natürlich alles seine Vor- und Nachteile :D
    • Das mit den Reklamationen bzw. Zufriedenheit des Kunden versucht doch eigentlich jede Werkstatt, das ist doch immer das teuerste (Geld & Zeit), wenn man sich mit Reklamationen bzw. schimpfenden Kunden "rumschlagen" muß.
      Klappt trotzdem nicht immer.

      Und auch in der freien Werkstatt wird man für bestimmte Arbeiten immer denselben Mann ansetzen, wenn es sich herausgestellt hat, dass der das am schnellsten und besten hinbekommt. Für "Schulung am Objekt" bleibt selten richtig viel Zeit.

      Ich kann mich noch an ein Probearbeiten eines gerade ausgelernten Gesellen aus der örtlichen VW-Werkstatt erinnern...hab mir extra einen Audi A3 (=Golf 5) ausgesucht, mit einem geschraubten Radlager.
      Das erste was er gesagt hat: "hab ich noch nie gemacht, das haben immer die Altgesellen gemacht und ich hab nur zuschauen dürfen..."...
      Heute ist dieser selbst Meister und auf Montage für ne große Maschinenbaufirma unterwegs....
      Liegt also nicht an der Person, sondern an der Ausbildung...

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