Die fast 300° C, ab der er im RW leicht zu fallen beginnt, muss man erst mal erreichen.
Das ist schon verdammt heiß. Übersteigt man diesen Wert, dann hat man bereits bald
blau anlaufende Scheiben. Es heißt ja auch nicht, dass der DS2500 ab diesem Wert auf-
gibt. Der Abfall ist ja sanft.
Und ich möchte gerne gar nicht erst wissen wie sich dazu ein Ate Ceramic verhält. ![]()
Beiträge von the bruce
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Das wollte ich hören!
Genau das hatte ich gehofft.
Die "Brembo Serienbremsscheiben" wären noch eine Alternative, wären sogar günstiger wie die originalen BMW-Scheiben.
Ich will dich nicht zu Mehrausgaben nötigen, und wie gesagt, ich denke nicht, dass
man sich Ate-Scheiben zu schnell mit einem DS2500 ruiniert, aber trotzdem gingen
meine Empfehlungen in Richtung Standard-Brembo oder sogar Tarox Zero.
Und dann in Verbindung mit den DS 2500. Oder gleich die DS 3000?
Mir fehlen eigene Erfahrungen mit dem DS3000, vielleicht fragst du mal Ralf Schmitz.
Eine Vermutung hätte ich aber. Während der DS2500 ein (über die Temperatur) sehr
harmonisches Reibwertverhalten an den Tag legt, steigt der Biss beim DS3000 stark
mit steigender Temperatur an. Du musst damit kalt etwas stärker aufs Pedal treten
und heiß wird die Bremse dann immer bissiger. Das kann seinen Reiz haben, aber es
kann gleichzeitig auch etwas irritierend oder sogar nervig sein. Der DS3000 ist halt
ein echter Motorsportbelag, so wie auch der DS3000 Endurance. Wenn es denn mehr
sein sollte als der DS2500, dann wäre eher der DS Uno eine Überlegung wert. Diese
Grafik hatte ich schon mal gespostet:[Blockierte Grafik: http://up.picr.de/13020406pf.png]
Vorsicht, nicht für bare Münze nehmen. Da der Hersteller die Quelle ist, könnten
die Kurven etwas geschönt sein. Wenn du googelst findest du auch noch Grafiken,
die den Reibwert über die Dauer der Bremsung (also auch über die Wegstrecke bzw.
mit fallender Geschwindigkeit) darstellen. Da siehst du einen steigenden Verlauf für
den DS2500. In Summe (Zeit/Geschw. und Temp.) ist das dann sehr ausgewogen, es
fühlt sich "konstant" an.@ all: Nicht verrückt machen lassen. Perfekt lineare Reibwertverläufe kann es
nicht geben (außer in der Werbung von EBC, den Meistern des Marketings). Jeder
Belag (auch Serie) wird "eiskalt" einen niedrigeren Reibwert besitzen, dann mit der
Temperatur etwas griffer werden, und irgendwann wieder absinken. Und jeder ist
ein Kompromiss. Geräuschverhalten, Verschleiß, Reibwerte. Man kann auch nicht
bei jeder Temperatur tolle Reibwerte haben. Darum gibt es auch im Motorsport für
jeden Einsatzzweck so viele Beläge zur Auswahl. Und Straße ist sowieso was ande-
res. Da müssen sie kalt funktionieren.
welche Scheibendimension habe ich auf der VA?
Man erkennt es leicht am anderen Sattel, aber wenn Proxy sagt, dass es nur die
330x24 sein kann, dann wird's wohl stimmen.
Außerdem habe ich gelesen, das sich die ATE Scheiben "öfters" verzogen haben. Ist das wirklich ein häufiger auftretendes Problem, oder meint ihr das beruht nur auf Verschulden der Nutzer durch falsche Behandlung?
Ich vermute, es liegt mal an Einbaufehlern und mal an falschen Erwartungshaltungen.
Einbaufehler sind bspw. nicht gesäuberte Radnaben und unentdeckter Nabenverzug.
Und mancher hält die PD wegen ihrer Nuten für eine Motorsportscheibe. Das ist sie
nicht. Es handelt sich um eine stinknormale Serienscheibe mit einer hübschen Endlos-
nut. Nicht mehr und nicht weniger. Man bekommt jede Bremse kaputt. Ich behaupte,
ich schaffe es in weniger als 10 Minuten eine normale BMW-Bremse zugrunde zu fah-
ren, und das ist kein Mangel der Bremse.
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Funktioniert bestimmt gut. Ich erwähne den DS2500 nur deshalb so selten,
weil die meisten Anfragenden auf eine Zulassung bestehen, und damit kann
der DS2500 nicht dienen (wie es bei jedem halbwegs ernsthaften Belag ist).Die Tabelle ist eine nette Sache, aber man sollte sie nicht überbewerten.
Oft wird ein "Gelb" so interpretiert, dass höherperformante Beläge eine
Standardscheibe ruinieren würden. Dem ist i. d. R. nicht so. Ein solcher
Belag kann nur vielleicht noch mehr als die Scheibe, aber solche Grenzen
wird man meist sowieso nicht erreichen, und außerdem kann man ja mit
verbesserter Belüftung nachhelfen, was ich aber sowieso meist empfehle.
Wenn die Bremse ordentlich dimensioniert ist kann man sogar einen DS
Uno oder einem RS29 auf Serienscheiben fahren, manche machen das.
Es ist nur meist Perlen für die Säue geworfen, und im Alltag (Bremse kalt)
sogar kontraproduktiv (wenig Biss wenn kalt, dazu noch Quietschen wie
ein alter Güterzug).Im Falle des DS2500 ist es ja auch so, dass es sich um einen "milden" Sport-
belag handelt, der in anderen Ländern als Allrounder für Alltag und Track-
days vermarktet wird. Da wundert man sich eigentlich schon, warum er
keine ECE-Kennzeichnung erhalten hat. Vielleicht war's Ferodo die Kosten
nicht wert, man hat ja schon den DS Performance mit Zulassung im Angebot.Die Zero ist schon wirklich gut und bringt etwas mehr Biss, und das ganz
ohne Nachteile, vom Preis mal abgesehen. Ich wollte erst auch nicht glau-
ben, dass sich verschiedene Graugusslegierungen im Reibwert unterschei-
den können, aber man merkt es tatsächlich. Natürlich kann man mit den
Belägen noch mehr rausholen.
Außerdem gibt es neben Ate und orig. BMW ja auch noch Scheiben von
Brembo, nur weiß ich nicht wie es da mit der Verfügbarkeit für die 348er
Bremse aussieht.Eine weitere Möglichkeit mehr empfundenen Biss zu generieren sind die
Buchsen für die Belagführungen. Falls du sie noch nicht hast wären die
Bronzebuchsen meine Empfehlung. Auf jeden Fall ist damit die Modulier-
barkeit besser. Ich sag's mal so, es ist ein Schritt in Richtung Festsattel. -
Neben Druckplatte und Mitnehmerscheibe auf jeden Fall das Ausrücklager.
Bei Laufleistungen um 200 Mm lohnt es sich auch einen kritischen Blick auf
das ZMS zu werfen. Ich nehme mal an, der 330i hat eins. Leider kann man
den Zustand oft erst beurteilen wenn man es offen vor sicht hat, und ein-
fach so auf Verdacht erneuern ist halt 'ne Kostenfrage. Es gibt Autos, da
stellt es eine Schwachstelle dar, und man macht es am besten gleich mit. -
Klar ist der Typ blöd, blind und wenden darf er dort auch nicht, keine
Frage. Aber:
Wenn es gekracht hätte wärst du nicht ungeschoren davon gekommen.
Du kannst nicht einfach so ein anderes Fahrzeug, das sich vor dir auf
dem Beschleunigungsstreifen befindet, überholen - egal was der macht.
Wenn er aus unerfindlichen Gründen anhält, dann kannst du zwar vorbei,
aber nur mit der gebotenen Vorsicht, und das bedeutet auch LANGSAM. -
Klar, wenn die Kupplung nicht mehr sauber trennt, dann macht sich das durch Kratzen
beim Einlegen der Gänge bemerkbar, meist zuerst beim Einlegen des zweiten Ganges.
Natürlich schädigt man so sein Getriebe, daher sollte man schnell handeln. Bis eine neue
K. drin ist leg deine Gänge langsam ein und möglichst bei niedriger Drehzahl. Und wenn
du es drauf hast schadet auch Zwischenkuppeln nicht. Kuppeln und Gang raus, Kupplung
einmal kommen lassen, dann wieder kuppeln und nächster Gang rein. Das belastet die
Synchronisation weniger. Zusätzlich Zwischengas würde bedeuten, dass du die Motor-
drehzahl an den nächsten Gang anpasst. Wenn man das beherrscht kann man damit so-
gar völlig ohne Trennen der K. die Gänge wechseln. -
Um die HA würde ich mir auch weniger Sorgen machen. Bei harten Bremsungen
(wie nunmal auf Rennstrecken bei engagierter Fahrweise üblich) liegen an der
HA meist nur rund 10 % der Bremskraft an. Da tut es dann auch ein sehr guter
Serienäquivalentbelag. Anrufen kann man aber selbstverständlich trotzdem. -
Ja, den gibt es. Für mich in Sachen Bremsen nur noch www.AT-RS.de . Ich weiß,
anderswo geht's manchmal billiger, aber in Zuverlässigkeit, Vertrauenswürdigkeit,
(wirklich ehrlicher) Beratung und Service ist Ralf Schmitz einfach nicht zu schlagen.
Den kannst du auch jederzeit zu allem rundum die Bremse fragen (und der Antwort
vertrauen). Er ruft auch gerne zeitnah zurück wenn du deine Nummer hinterlegst. -
Ich habe keine Ahnung von wem BMW die OE-Beläge für die die "große" HA-Bremse zugekauft hat,
aber grundsätzlich sind sowohl Conti-Teves ("Ate") als auch TMD/Hella-Pagid Erstausrüster bei
verschiedenen deutschen Autoherstellern. Demnach macht man mit beiden Marken nichts falsch,
und dasselbe gilt auch für Textar (ebenfalls TMD), Jurid (Honeywell) und Ferodo (Federal-Mogul)
oder TRW (früher Lucas-Girling, neuerdings zu ZF gehörend). Das gilt jedenfalls für den normalen
Alltagsbetrieb, denn darauf sind sie ausgelegt.
ECE Reg. 90-zertifiziert sind sie alle, solange wir von gängigem Originalersatz sprechen, und da-
mit auch legal. Ich persönlich hätte trotzdem eine Präferenz für Ferodo, und an zweiter Stelle
für Ate, einfach aus Erfahrung. Mit beiden Marken hatte ich nie Ärger, mit anderen leider schon.
Ob ich für vier Beläge nun 10 € mehr oder weniger zahle wäre mir weitgehend egal. Das geht ja
in den Gesamtkosten fürs Autofahren völlig unter.Wenn du aber ein paar Mal im Jahr auf die Nordschleife willst*, dann würde ich anstelle solcher
normalen Originalersatzbeläge etwas mehr ausgeben, und wenigstens zu Ferodo DS Performance
oder Pagid "S" Clubsport greifen. Wunder vollbringen die zwar auch nicht, sie sind aber ebenfalls
ECE-zugelassen (anders als echte Rennsportbeläge), und bieten wenigstens ein klein wenig mehr
an Belastbarkeit. Darüber hinaus würde ich dann auch die Belüftung verbessern (Luftführungen
bspw. vom 335is und teiloffene Bleche vom F30) und hochwertige Bremsflüssigkeit verwenden
(mindestens Ate BlueRacing/Typ 200). Belüftung = Kühlung bewahrt deine Bremse vor Schäden.
Auch hier wieder: Die paar Euro machen den Kohl nicht fett, auch nicht in Relation zu einer
Ringrunde, und schon gar nicht wenn man noch den Verschleiß an Auto, Reifen und Bremse mit-
berücksichtigt. Die Bremse ist da sowieso an ihrere Belastungsgrenze. Da sollte es schon das
bestmögliche legal fahrbare Material sein.* wie per PN erwähnt

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Kann das Problem mit den abblendenden Spiegeln jemand bestätigen? Bei mir sind der Innen- und die Außenspiegel automatisch abblendend und das möchte ich definitiv nicht mehr missen.Das wäre für mich doch ein Grund auf 85 % zu gehen. Allerdings dann rundrum. Verschiedene Lichtdurchlässigkeiten sehen meiner Meinung nach doof aus.
Zwei nebeneinander liegende Scheiben sollten ganz gerne dieselbe Tönung besitzen, auch
wenn selbst das schon etwas absurd ist, weil man ja die Scheiben der vorderen Türen gar
nicht tönen kann. Aber die Heckscheibe? Da wirst du leichte Unterschiede niemals sehen.Sagt jemand, der selbst niemals seine Scheiben folieren würde. Never.
