Mag sein, dass (dieselbe Gesamtkolbenfläche verteilt auf) mehr (und dafür
kleinere) Kolben in der Konsequenz ein besseres Pedalgefühl ergibt, aber
zunächst ist es einfach die gleichmäßigere Verteilung des Drucks auf die
gesamte Belagfläche. Dafür spielt es natürlich eine entscheidende Rolle wie
groß denn diese Belagfläche ist.
Auf den Belägen stand definitiv hinten "Brembo" drauf und auf der PP Scheibe auch, meine ich....
Gut möglich, will ich gar nicht ausschließen. Auf den TT-RS- bzw. RS3-Belägen
steht auch "Brembo", ganz klein eingestempelt aber auch Pagid, schließlich hat
Brembo m.W. gar keine eigene Belagfertigung. Das Reibmaterial kann sogar
von einer dritten Firma kommen (Galfer, Jurid etc.). Dann hätten wir schon
mindestens vier beteiligte Firmen insgesamt (BMW, Brembo, Pagid, Galfer).
Es ist nur so, dass Brembo zumindest Sättel und Beläge im Paket anbieten
wollte (oder musste), und dann werden diese Komponenten auch "Brembo"-
gelabelt, was keineswegs heißen muss, dass Brembo alles selbst fertigt.
Die RS3-Scheiben kommen aber von einem deutschen Hersteller, der weniger
bekannt ist, weil er sich auf OE konzentriert. Ich meine, der fertigt auch für
BMW, kann mich aber irren.
Allerdings muss es ja auch einen Grund geben wieso man einen 4 Kolbensattel bei der F30 Bremse nimmt...
Ist einfach billiger herzustellen. 
Die Kosten wurden beim F30 zu einem wichtigeren Aspekt, weil die Bremse
bzw. der Sattel ja auch ab Werk zum Einsatz kommt, teils serienmäßig, teils
gegen Aufpreis.
Aber für die Straße und gelegentlich Rundstrecke werden wohl beide ausreichen.
Rennstrecke - naja, es kommt halt sehr auf konkreten Kurs, Beläge, Belüftung
und Fahrstil an. Man bekommt fast jede Bremse klein - auch diese, wenn man
es nur darauf anlegt oder einfach nur dusselig genug ist.
Ich würde mir keinen Kopf machen. Die E90-PP hat ein Gutachten und ist toll,
warum da mit Einzelabnahmen rumhühnern?