Beiträge von the bruce

    Wie kann denn das Spannen der Kette 1200 € kosten? Das kann doch
    unmöglich alles gewesen sein. Bekommen wir hier nur die Hälfte erzählt?
    Mal ganz abgesehen davon, dass die Aktion sowieso Quatsch ist, weil
    doch selbst dieser beschissenste Motor aller Zeiten einen automatischen
    Spanner haben sollte.


    Und wenn hier wirklich ein 320si-spezifischer Schaden vorliegen sollte,
    dann gehört das eigentlich hier rein:


    320si Motorschaden Sammelthread


    Übersehen kann man das Thema ja nicht, es ist oben angepinnt.

    Du solltest dir trotzdem überlegen härtere Federn wenigstens an der HA zu montieren.
    Der Aufwand hält sich ja im Rahmen. Sie kosten nicht die Welt und sind schnell getauscht.
    Vorne wäre es stressiger. Vielleicht noch als Ergänzung und zum besseren Verständnis:


    Was zählt (für Balance, Feeling und die von dir erwähnte Eigenfrequenz), ist nicht die
    nominelle Federrate der Schraubenfeder selbst, sondern die effektive Federrate. Und die
    ergibt sich auch und vor allem aus den Hebelverhältnissen. Vorne ist es einfach, weil dort
    der Dämpfer als Federbein sehr nah am und im Rad sitzt, und darum ist es dort nahezu
    1:1 die aufgedruckte und von Öhlins genannte Federrate.
    Hinten liegt der Fall aber völlig anders. Die Feder sitzt dort im Federlenker weiter innen.
    Man müsste mal die Längen messen, aber ich schätze mal, man liegt dort nicht weit weg
    von 2:1. Die effektive Federrate am Rad würde dann nur doch die Hälfte des aufgedruck-
    ten Wertes betragen.
    Ist das Auto dann angenommenerweise gewichtsseitig perfekt ausgewogen, also 50 : 50,
    und man wollte dieselbe Eigenfrequenz vorne wie hinten, dann müssten die Federn hinten
    die doppelte Federrate aufweisen. Und dabei ist noch nicht mal Beladung berücksichtigt.
    Soll die Frequenz hinten etwas höher liegen (wie WW es fordert), und das Verhalten auch
    noch bei mittlerer Beladung ausgewogen sein, dann muss die Federrate sogar nochmals
    höher sein.
    Alles ausgehend von einem Hebelverhältnis von 2:1, was ja nicht stimmen muss. Womöglich
    sind es tatsächlich eher 1 : 0,6 oder was auch immer. Das zu ermitteln lohnt sich bestimmt.


    Und falls es dir nichts ausmacht, wäre ein Höherschrauben zumindest hinten ganz sicher
    auch kein Fehler. Ich weiß, du bis schon nicht besonders tief unterwegs. Auf den Puffern
    rumhumpeln kann aber auch nicht der Sinn sein, schon gar nicht mit einem Öhlins.


    Obwohl ich durchaus ein Fan von Öhlins bin, habe ich aber auch den Eindruck, dass sie
    sich bei der fahrzeugspezifischen Auslegung ab und zu etwas verhauen. Wenn es "nur"
    die Federraten sind, dann geht's ja noch, denn das kann man leicht ändern. Man muss
    es allerdings erst mal wissen. Wie viele Leute kriegen es gar nicht mit?

    Nee, offizielle Zahlen bekommt man von den Herstellern nie. Was veröffentlicht wird sind nur Zu-
    lassungs- (vom KBA) und Herstellungszahlen (wie bei AGs üblich), sowie im Falle von sicherheitsre-
    levanten Rückrufaktionen deren Zahl, weil die Halter dann auch über das KBA ermittelt werden.
    Motorbezogenes dürfte aber in aller Regel nicht dazu gehören.






    Wieder mal ein kleines Teilchen was Probleme macht...NOCH sind es wohl nur wenige, die Zeit wirds
    zeigen ob es so bleibt...so gings bei den ersten TSI´s auch los mit ganz wenigen


    Es liegt mir völlig fern die Probleme der älteren EA111-1.4 TSI zu verharmlosen, aber was die neuen
    Motoren angeht sollten wir vielleicht erst mal abwarten, bevor wir die ganz große Keule auspacken,
    und den den Shitstorm über VW ergießen.
    Man sollte auch nicht vergessen, dass VW auch deshalb oft im Rampenlicht der Forenkritik steht weil
    sie hierzulande die Stückzahlenkönige sind. Probleme bei Herstellern, die nur hier bei uns nur einen
    Bruchteil der Verkaufszahlen erreichen, gehen dagegen gerne mal unter. Sieht man sich aber dann
    mal in Mazda- oder Toyota-Foren um, dann merkt man schnell, dass auch da kräftig geschimpft wird.





    Jetzt alte Sauger aus anfang der 90er miteinander zu vergleichen hilft jetzt nur bedingt weiter...


    Stimmt, aber für ein Urteil über Langlebigkeit muss man nun mal einen Blick zurück werfen.





    Und ein solider Turbo ist weniger defektanfällig als ein ausgereizter Sauger, das ist ebenso unstrittig.
    Ich muss ja wohl nicht wieder erst den 320si erwähnen. Die EA113-Turbos (1.8 T und 2.0 TFSI) waren
    jedenfalls im Großen und Ganzen robust. Alle, die in meinem Freundeskreis einen besaßen, hatten mit
    einer einzigen Ausnahme nie größere Probleme. Ich übrigens auch nicht. Bei der einen Ausnahme war
    es tatsächlich der Stößel der HDP, aber der war m. E. übertrieben getunt, und Wartungsmängel würde
    ich in seinem Fall auch nicht ausschließen.
    Am Samstag treffe ich eine Bekannte mit einem 1.2 TSI. Sollte sie ein Problemchen haben (oder gehabt
    haben), dann wird sie es mir garantiert verraten. Mich würde es aber nicht wundern, wenn er klaglos
    vor sich hin schnurrt.





    Laut BMW nie, laut ZF zwischen 80-120tkm. Wenn man es aber erst bei 150tkm macht und das Getriebe
    bis dahin keine Probleme macht juckt es auch nicht.


    Schon klar, aber wir wissen vermutlich beide, dass es trotzdem besser ist einen Ölwechsel zu machen.
    Dasselbe gilt auch für Mazda. Guck da mal in die Foren, und such dort bspw. auch nach dem Xedos 6,
    bei dem der Automatikanteil sehr viel höher liegt als beim Mazda 3. Schäden an Automatikgetrieben
    sind dort leider sehr wohl ein Thema.





    DSG7-Getriebe laufen ohne Öl...


    Ich hoffe mal, du weißt es besser, und hast dich nur unglücklich ausgedrückt. ;)


    Bitte vervollständige diesen Satz. Warum muss ein Satz 16''-Felgen schneller drehen als ein 18''-Felgensatz? Was ist daran korrekt? Etwa, um die gleiche Fahrzeug-Geschwindigkeit zu gewährleisten? Das würde voraussetzen, dass das Auto die Geschwindigkeit direkt messen und vergleichen könnte. Und das ist eben nicht so. Die Geschwindigkeit wird - bitte korrigiert mich falls dem nicht so ist - anhand der Raddrehzahl ermittelt. Gleiche Drehzahl = Gleiche angezeigte Geschwindigkeit. Mehr weiß die RPA nicht, denn über eine GPS-Peilung, Straßenkameras, Windgeschwindigkeitssensoren oder andere Geschwindigkeitsmesser verfügt sie nicht (bitte korrigiert mich auch hier).


    Bei gleicher Motordrehzahl und gleicher Übersetzung dreht also eine 16''-Felge exakt genauso schnell wie eine 18''-Felge. Sofern sie nicht gleichzeitig am gleichen Auto verbaut sind. Auch bei unterschiedlichem Abrollumfang.
    Im Tacho wird die gleiche Geschwindigkeit angezeigt, auch wenn sich die reale Geschwindigkeit des Auto unterscheiden mag. Aber die kennt das Auto nunmal nicht, und deswegen wird auch kein Fehler ausgelöst ...


    Ja, alles richtig. Raddrehzahl und Motordrehzahl in einem gegebenen Gang stehen
    in einer festen Beziehung zueinander, jedenfalls bei einem Handschalter.
    Wenn hier jemand sagte, dass sich ein kleineres Rad schneller drehen muss, dann
    meinte er das so, dass es bei gegebener Geschwindigkeit der Fall wäre. Natürlich
    liegt dann auch die Motordrehzahl etwas höher.


    Nun etwas klarer? Ich denke, das war für dich der Punkt. :D


    Und ja, die RPA misst die Raddrehzahlen mittels der ABS/DSC-Raddrehzahlgeber
    an allen vier Rädern. Und wie Markus schon sagte liegen sowieso alle werksseitig
    zugelassenen Reifenformate innerhalb einer geringen Bandbreite von maximal 2 %.
    Etwas anders sähe es nur mit M3-Formaten aus, denn die sind wirklich größer, vor
    allem hinten.
    Es erfolgt kein Abgleich mit GPS o.ä., die wahre Geschwindigkeit kann also nicht
    gemessen werden. Der Trick bei der RPA ist der, dass einfach alle vier Raddreh-
    zahlen miteinander verglichen werden, natürlich unter Berücksichtigung von di-
    versen Störgrößen wie Schlupf und Kurvenfahrt, was sich bspw. über Motorsteu-
    ergerät und Lenkwinkelsensor leicht machen lässt.
    Legt BMW das System zu streng aus, dann steigt unweigerlich das Risiko von Fehl-
    alarmen, und es beschwert sich schnell jemand. Legt BMW es dagegen zu tolerant
    aus, dann löst es leider auch erst später aus, und natürlich meckert auch wieder
    jemand. Darin liegt eine gewisse Krux.
    Wirklich genau geht es nur mit einem direkt messenden System, das wären Druck-
    sensoren in allen Felgen. Du ahnst es, auch dann wird gemeckert, denn die kosten
    Geld, und man braucht sie auch in den Winterrädern. Man muss ab und zu auch die
    Batterien erneuern, und selbstverständlich kann auch mal ein Sensor den Geist auf-
    geben. Darum macht man das meist nur bei Oberklassemodellen so, wo die Kosten
    nicht wehtun.


    Jedenfalls kann ich nur jedem empfehlen das System nach jeder Druckkorrektur
    zu resetten, und erst recht nach jedem Reifenwechsel. Diese eine Minute hat man.

    Google sagt . . . .




    . . . . die Reifen sehen auf den meisten Bildern noch schwer nach einem Vorserienprodukt aus:



    [Blockierte Grafik: http://i.auto-bild.de/ir_img/1/2/1/5/1/9/9/Honda-Civic-Type-R-Concept-1200x800-8848f751f4f5701f.jpg]


    [Blockierte Grafik: http://www.tuningblog.eu/wp-content/uploads/2015/02/honda-civic-type-r-2.jpg]



    Ob es dieses Profil wird? Auf mich macht das den Eindruck eines "Fast-Semis" mit sehr sehr großen
    und steifen Außenblöcken, die hohe Querbeschleunigungen zulassen, und nur wenig Negativprofil.


    Dieses Bild ist schon älter, aber da war Honda wohl auch schon mit Conti am anbandeln:


    [Blockierte Grafik: http://f.blick.ch/img/incoming/origs2553289/7352532563-w1280-h960/Honda-Civic-Type-R-2015-8-.jpg]





    ;)

    Ich habe das schon verstanden. :D Es ist der digitale Gasfuß. Wenn sowieso nichts
    kommt, dann macht er sich nicht bemerkbar. Und wo wir gerade dabei sind, wenn
    man ihn langsamer bewegt (ich spreche immer noch vom rechten Fuß), dann spürt
    man die leichte Verzögerung in der Gasannahme, wie sie jeder Turbomotor zeigt,
    auch gar nicht so.
    Und um noch etwas loszuwerden, Diesel haben i.d.R. ein deutlich ausgeprägteres
    "Turboloch" als moderne Turbobenziner. Das ergibt sich schon aus dem deutlich
    größeren Lader, der bei einem mit Luftüberschuss laufenden Diesel weitaus mehr
    Luftvolumen liefern muss, und auch mind. doppelt so hohe Ladedrücke.
    Vermutlich würde dich das Loch bei einem 1.6 TDI richtig nerven. Mir gefällt es
    auch nicht. Ab gut 1500/min ist er dann aber voll da.