Beiträge von the bruce

    Danke, Ralf. Man muss aber solche Pressemitteilungen nicht zu ernst nehmen.
    Es ist auch von "Drehstab-Stabilisatoren" an der Raumlenker-HA die Rede, ob-
    wohl deren nur einer vorhanden ist. I.d.R. werden solche Texte von Marketing-
    leuten formuliert, die das Thema nicht weiter verstehen. Fehlerfrei ist darum
    ein solcher Pressetext praktisch nie.


    Selbstverständlich muss das nichts heißen, aber es könnte einem doch schon
    zu denken geben, dass andere Hersteller solchen Zuganschlagdämpfern keine
    Wunderdinge andichten:


    [Blockierte Grafik: http://up.picr.de/22715784jd.jpg]


    Quelle: Volkswagen SSP404 zum Tiguan



    edit: Die Dissertation lese ich lieber morgen. ;)


    Du reduzierst die Wirkung der Aufbaufedern ab einem gewissen Ausfederweg, ....


    Ja, soweit klar. Die Gesamtfederrate sinkt gegen Ende des Ausfederwegs ein wenig.





    ....was dann dem Stabi zu Gute kommt.


    Inwieweit "kommt das dem Stabi zu Gute"?





    Dadurch kannst Du den Stabi weicher machen und das Auto kopiert weniger


    Wenn ich die Ausfederbewegung des kurveninneren Rades hemme, dann drückt ja der Stabi
    auch weniger stark das kurvenäußere Rad nach unten. Demnach müsste ich den Stabi eher
    härter machen als ohne so'n Zuganschlagdings. Logo, oder?





    Das ist ein Effekt, zum anderen verhinderst Du ein schlagartiges auf den Anschlagpuffer treffen, wenn das Fahrzeug sich aufschaukelt.


    Klar ist, ich vermindere so Anschlaggeräusche bei vollem Ausfedern, weshalb sowas ja auch
    bei SUVs und Geländewagen üblich ist, wie ich schon sagte. Ob man in einem normalen PKW
    bei vollem Ausfedern nicht ganz andere Probleme hat als ein mildes "Klack", das lassen wir
    mal außen vor.


    ;)


    Ob der jetzt 6-12 Monate gestanden hat macht ihn ja auch nicht schlechter...


    . . . . besser wird er davon aber auch nicht. :whistling:




    Zitat


    Es ist doch immer die Rede das der größte Wertverlust im ersten Jahr stattfindet..


    Das ist nicht totzukriegen, aber es wird nicht selten nur nachgeplappert weil
    man es oft genug gehört hat. Meist "rechnen" sie es dann noch vom Listenpreis,
    obwohl den heutzutage ja sowieso niemand bezahlt. Ein Jahreswagen kann sich
    nur lohnen, wenn er mindestens 30 % unter Liste liegt und exakt die gewünschte
    Ausstattung besitzt.
    Ich will jetzt nicht dem Internethandel das Wort reden, weil es sonst irgendwann
    gar keine Beratung und Probefahrten mehr geben wird, aber ich hatte ja schon
    vorgeschlagen mal einen Blick auf den Leon als Grauimport zu werfen. Einen noch
    besseren Gegenwert bekommt man m.E. nirgendwo, und schon gar nicht in Form
    eines rückständigen Japaners mit Wandlerautomat.



    Btw, wenn man ein Auto sucht, in dem vier Erwachsene bequem sitzen können,
    dann verstehe ich nicht ganz, wieso man sich einen Kleinwagen ansieht. Der A1
    ist einer, genauso wie ein Polo. Beide teilen sich sogar die Plattform.


    Habe jetzt Koni Gelb Dämpfer mit Eibachfedern bestellt.



    Die Konis sind nicht gelb sonder orange ;) da str.t.


    Und von denen spricht er halt nicht. Er wird wohl Koni Sport bestellt haben, und die sind bekanntlich immer noch gelb.





    BMW hat mittlerweile fast immer Zuganschlagfedern drin, die sollen die Stabis unterstützen und das Wanken reduzieren.


    Wie soll das denn gehen?


    Wanken = Seitenneigung reduziert man nur mit:


    - härteren Federn
    - härteren Stabilisatoren
    - höher gelegenen Wankzentren
    - niedrigerem Schwerpunkt (ohne gleichzeitig die Lage des Wankzentrums zu verändern, was kaum geht)
    - zu einem sehr geringen Teil steifere Reifen


    Die Dämpfer gehören nicht dazu, auch wenn man subjektiv den Eindruck haben mag. Sie müssten schon
    eine absurd hohe Gasdruckvorspannung besitzen - noch viel mehr als bei Bilstein und mit nennenswerter
    Federrate - um ernsthaft etwas auszurichten.
    Und da eine Zuganschlagfeder einen weichen "Anschlagdämpfer" für das "volle Ausfedern darstellt,
    und demnach auch nur bei vollem Ausfedern überhaupt wirksam wird, desweiteren solches Ausfedern
    auf halbwegs ebenen Straßen so gut wie nicht vorkommt, wird sich das Vorhandensein einer solchen
    Zuganschlagfeder selbst bei flottem Kurvenfahren nicht nennenswert auswirken. Ich wüsste nicht wie.

    Ich finde es super, wenn jemand Asche auf sein Haupt streut, weil er sich geirrt
    hat. Meist hört man ja später nichts mehr . . .



    btw,
    Golf IV mit RDK? Hab ich was verpasst und das jetzt nur falsch verstanden? Die
    RDK in G5/G6 funzte genauso 1A wie die E9X. Das Prinzip ist auch 1:1 dasselbe.


    Klar könnte ich jetzt nochmal meine Bremsen Bremsen machen oder mir einfach für 2-3k ne neue Bremsanlage zulegen und dann schauen ob es besser geworden ist.


    Wer hat denn hier vom Austausch der gesamten Bremsanlage gesprochen?
    Bislang niemand. Ich wüsste auch nicht was das bringen sollte.





    aber ich hab nach x Reparaturen keine Lust mehr auf Verdacht Teile zu tauschen weil es langsam echt ins Geld geht.


    Ich sprach von den Spurstangenköpfen, und das dürfte an Material zweistellig
    kosten.
    Zugegeben, es kommen Einbau und Vermessung hinzu, aber ich sage das nicht
    einfach so. Spiel in Lenkung und Radaufhängung ist die häufigste Ursache für
    Bremsvibrationen, und fast den den Rest an in Frage kommenden Teilen hast
    du ja bereits erneuert. Die Spurstangenköpfe nicht zu tauschen wäre da m.
    E. ein klarer Fehler.





    Und in den bereits laufenden Treads meine komplette Historie zu dem Problem zu schreiben fand ich auch falsch, besonders weil da mit glück 1-2 darauf antworten und dann wird wieder über irgendeinen anderen älteren Betrag vor mir diskutiert und dann kommt schon der nächste der sein Problem mit rein schreibt und dann geht keiner mehr auf deinen Fall ein. Daher hab ich bewusst ein neues Thema angefangen.


    Na und? Es ist doch immer so, dass man ein Thema nicht für sich gepachtet
    hat, und auch andere ihr Problem vortragen können. Gerade das ist doch der
    Vorteil. Wer später danach sucht, der findet das Gesuchte gebündelt vor.
    Du hast anscheinend eine falsche Vorstellung von einem Forum. Nein, es kann
    nicht jeder für seine Frage ein eigenes Thema aufmachen. Das führt zu tota-
    ler Zersplitterung des gesamten Forums. Und das will hier außer dir keiner.


    ;)



    ps:
    Selbstverständlich kann man zu Testzwecken auch mal kurz ohne die Streben
    fahren, aber 1. stellt sich die Frage, welche Erkenntnis das bringen soll, und
    2. würde ich so auf gar keinen Fall dauerhaft fahren wollen. Die Steifigkeit des
    Vorderwagens wird totsicher beeinträchtigt. Man würde damit auch nur die
    Symptome zupflastern anstatt die eigentliche Ursache zu bekämpfen. Ganz
    ehrlich, mir würde das nicht genügen.

    Das kann ich leider gar nicht sagen. Ich habe mich nie ernsthaft mit der AL beschäftigt,
    aber bestimmt kann Kollege Proxy oder ein Anderer etwas Erhellendes dazu beitragen.


    So oder so, nicht nur asymmetrische Spurfehler, sondern auch nicht ganz seitengleiche
    Sturzwerte sorgen für "Schiefstände". Der Reifen rollt ja unter Sturz kegelförmig ab -
    so wie ein Pappbecher auf dem Tisch neigt er dazu eine Kurve zu machen. Hinzu kommt,
    dass die Radlasten selten identisch sind, also nicht alle Räder gleich stark auf dem Boden
    drücken. Deshalb und weil man diese Dinge nicht leicht erfassen kann, muss am Schluss
    unbedingt eine Probefahrt gemacht werden, und erforderlichenfalls korrigiert man dann
    den (auf dem Papier) "perfekten" Spurwert etwas nach, damit das Lenkrad gerade steht.



    ps:
    Die Datenwerte und da speziell der grenzwertige, aber noch tolerable Unterschied im
    Sturz an der VA lassen halt darauf schließen, dass dein Auto leicht nach links lenkt, du
    also mit einer kleinen Lenkbewegung nach rechts gegenhalten musst. Das muss nicht so
    sein, weil ja noch andere Dinge eine Rolle spielen, aber es wäre bzw. war plausibel . . .

    vorne:


    Nachlauf perfekt
    Sturz nicht ganz seitengleich (wäre nach Entfernung des Dorns korrigierbar)
    Spur ok
    Spreizung ok (wird sogar noch besser wenn der Sturz angeglichen wird)
    Spurdifferenz ok



    hinten:
    Sturz schön seitengleich
    Spur ok



    Insgesamt schön vollständig, was ja leider nicht selbstverständlich ist.
    Sofern das Lenkrad perfekt gerade steht würde ich es so lassen. Sollte
    aber sowieso eine Korrektur nötig sein, dann würde ich zuerst den Sturz
    beider Seiten an der VA aneinander angleichen, denn danach müsste so-
    wieso die Spur angepasst werden.

    Jede Vertragswerkstatt? Nicht ganz. Mglw. kann aber auch die mit BMW-Mitteln den
    augenblicklich anliegenden Druck im System auslesen. Nur, was nützt dir das, wenn
    die Mühle steht?
    Außerdem hat er ja mit keiner Silbe gesagt, dass es während der Fahrt gespeichert
    und danach ausgelesen werden kann.




    und den Bremswech erfassen ? wie ?


    Die Verzögerung (in m/s²) wird vom DSC-STG erfasst. Die Frage ist nur wie man
    das auslesen kann. Vermutlich ist es deutlich einfacher sich eine Performance-Box
    in die Mühle zu hängen.