Beiträge von the bruce


    Das Ding macht den Hintern leicht und sorgt dafür, dass der Wagen jenseits der 200 sehr unruhig wird. Ab 240 wirds richtig unschön, da ist er für ne schöne High-Speed-Etappe einfach viel zu nervös.


    Also wie ich vermutet habe, ein "abnickendes Moment" (oben hatte ich mich verschrieben,
    ich lasse das aber mal so stehen). Vorne wird er runter gedrückt, dadurch wird das Heck
    leicht nach oben gehebelt. Viel ist das nicht, in Summe wird es weniger Auftrieb sein als
    vorher, aber entscheidend für die gefühlte wie reale Stabilität ist die Balance zwischen
    beiden Achsen, und die ist nun nicht mehr voll gegeben.




    Zitat


    Die Spur habe ich hinten schon an die Grenze der Toleranz stellen lassen, hab nen guten Draht zu meinem BMW-Werkstattmeister ;)


    Das ist schon mal gut. So um 25 min Gesamtvorspur gehen immer, vielleicht auch 30.
    Nur hinten natürlich, vorne wäre das zuviel.




    Zitat


    Außerdem verringert es die Beschleunigung von 240-265 deutlich. Der Wagen braucht dann ne gefühlte Ewigkeit, während er ohne sehr souverän durchzieht.


    Das hätte ich jetzt zwar nicht erwartet, aber ich will auch nicht behaupten, dass das
    nicht sein kann.




    Zitat


    Ne Hecklippe oder Abrisskante würde sicher dazu beitragen, dass er sich stabilisiert, jedoch würde diese das Beschleunigungs- und Endgeschwindigkeitsvermögen (so er denn demnächst vielleicht mal offen ist) zusätzlich negativ beeinflussen.


    Das schätze ich ganz anders sein. Eine kleine Lippe wie die optionale vom M3 Coupé
    (ich weiß nicht, was es für das Cabrio gibt) bringt eher weniger Widerstand, und das
    Performance-Bürzel dürfte zumindest keine großen negativen Auswirkungen haben,
    während es gleichzeitig aber ziemlich sicher den Auftrieb an der HA effektiv mindert.
    Immerhin sorgen beide für einen definierten Strömungsabriss, der zumindest beim
    Coupé im Serienzustand nicht vollständig gegeben ist. Da entstehen Wirbel, und die
    bremsen. Abrisskanten können im Regelfall gar nicht scharf genug sein.




    Zitat


    Man braucht sich ja nur die Strömungslinien der Front anschauen und gucken, was mit Schwert davon über bleibt ;) Faktisch nämlich nix ;)


    Vorsicht, in der Strömungsmechanik ist beileibe nicht alles intuitiv. Nicht selten ist
    das Gegenteil der Fall, und zumindest braucht es einiges an Erfahrung auf diesem
    Feld. Ich behaupte nicht, ein Profi zu sein, hab aber immerhin ein paar Bücher und
    dutzende Fachaufsätze und Diplomarbeiten gelesen. Keine Ahnung ob du es mitbe-
    kommen hast, aber ich hatte hier im Forum schon mal Vergleiche unterschiedlicher
    3er-Varianten eingestellt, einschl. der Windkanaldaten und ein paar Bilder.
    So oder so, der Splitter selbst mag vielleicht nicht den Widerstand verringern, aber
    wenn er weniger Luft unters Auto lässt, dann mindert das dort die Strömung, und
    das ist tendenziell gut, denn da ist der Strömungswiderstand auch beim E9X hoch.




    Zitat


    Da mein Weib diese Geschwindigkeitsregionen nicht erreicht, lass ichs erstmal so und kümmer mich um die Thematik, wenn ich mich mal dem Umbau meiner AGA und der Frischzellenkur bei ECS widmen kann.


    Keine Eile damit, ich fand es nur interessant darüber zu sprechen. Man wird
    davon ja nicht dümmer. :)

    Ist es diese Schnapsidee wirklich wert, dass ich jetzt den 26. Beitrag dazu schreibe?


    :D:whistling:


    Er soll sich einen Polo mit 70 PS kaufen und für das gesparte Geld in Urlaub fahren,
    denn sein wir doch mal ehrlich, als Fahranfänger ist man i. d. R. um die 18, und da
    drückt einen der Unterhalt für einen 325i dann doch ganz schön, jedenfalls wenn
    man nicht von Beruf Sohn ist. Und nein, ich fordere den TE jetzt nicht auf über
    sein Einkommen zu referieren, es geht mich nichts an und interessiert mich auch
    nicht die Bohne.


    :whistling:

    Und der Golf war angenehmer? Ich kenne ebenfalls beide, und eigentlich sollten
    die Unterschiede sooo gewaltig nicht sein. Der E90 ist eher komfortabler, was
    man ja auch erwarten können sollte.
    Wenn es jetzt bereits RFT sind, dann glaube ich nicht, dass RFT-Reifen mit
    Sternchenkennung viel am Federungskomfort ändern. Non-RFT allerdings schon.
    Selbst 225/45 R17 (oder auch 235/45 R17) - wohlgemerkt als Non-RFT - rollen
    angenehmer ab als RFT in 205/55 R16. Und m. E. gehören auf einen 325er fast
    schon zwingend 17-Zöller drauf, schon für Handling und Grip. Mein Tipp: Besorg
    dir die leichten 157er und mach 235er Non-RFT drauf. Das fährt sich super und
    ausgewogen.
    Ich gehe mal davon aus, dass du selten vollbeladen fährst und meist mit 2.3/2.6
    bar unterwegs bist. Das wäre jedenfalls das Richtige, wenn es so auf dem Sticker
    steht. Ein bis maximal zwei Zehntel weniger tun aber auch nicht weh, solange
    man Vmax-Ausflüge meidet.
    Falls du bei 16" bleiben willst und einen schmuseweich abrollenden Reifen suchst:
    Meine Freundin hatte auf ihrem Golf mal Conti PremiumContact drauf. Total an-
    genehm selbst auf Kanaldeckeln und harten Betonfugen. Nachdem dann Michelin
    PS3 drauf waren hat man erst gemerkt, was das ausmacht. Der PS3 ist erheblich
    härter. Beide Non-RFT.

    Federspanner nicht vergessen. ;) Bei manchen Gewinden mit kurzen und harten Federn
    reicht es auch, wenn man den unteren Federteller ganz nach unten dreht. Vorher sollte
    man natürlich nicht vergessen zu messen, damit man nachher auch weiß, wohin man den
    Federteller wieder drehen muss.
    Trotzdem kann es einfacher sein zum Spreizer zu greifen und das Federbein eben ganz
    rauszuziehen. Ist deutlich weniger Gefummel.


    Ich kam auf Tacho 251, mit GPS gemessen 239Km/h.
    Kann es also sein, dass der Vorbesitzer den hat mal chippen lassen?


    Tach HerrJopf,


    ja, das kann sein. Soviel streuen die nicht. Aber verifizier das doch erst mal. ;)
    Es ist doch ganz easy wenn du eine Autobahn in deiner Nähe hast. Fahr einfach
    spät abends einen geraden und ebenen AB-Abschnitt in beiden Richtungen, und
    dann mittelst du die GPS-Werte. Am besten fährst du beide Richtungen zweimal.
    Bei deiner "Einzelfallmessung" hast du zu viele Unsicherheitsfaktoren drin, wie
    bspw. Wind und Gefälle. Das kann dann auch nicht repräsentativ sein.
    Generell ist die Höchstgeschwindigkeit (sofern sauber erfasst) aber ein sehr
    guter Indikator für die Motorleistung. Das ist nicht unbedingt schlechter als
    ein Rollenprüfstand, denn auch der wird niemals 100 %ig genau sein.


    ;)


    Tja, Helge, stimmt schon, mancher exponiert sich hier ohne es zu merken.
    Und in deinem Fall fasse ich es mal als Selbstkritik auf. Motorradfahrer neigen
    besonders dazu, sich für die besseren Fahrer zu halten, sie sind es allerdings
    nicht. Sie fahren (in der Tendenz) nur noch enthemmter als der Rest. Sobald
    man einen Helm aufsetzt (was ja eine Form der Vermummung darstellt) ver-
    liert man manche Hemmung. Das lässt sich kaum bestreiten. ;)


    ...., ähnlich wie bei meinem Kerscher-Schwert. Das Schwert hat leider signifikante Auswirkungen auf
    das Fahrverhalten jenseits der 200km/h, aber in diesem Bereich wird der Wagen fast nie bewegt.


    Interessant. Produziert es ein sog. "aufnickendes Moment"? Sprich, es sorgt für leichten Abtrieb
    (oder zumindest weniger Auftrieb) an der VA, während gleichzeitig die HA leichter wird? Wenn es
    so ist, dann kann man ja was dagegen tun. Es würde sich bspw. anbieten auch den Auftrieb an der
    HA zu verringern, bspw. durch den Performance-Heckspoiler. Und zusätzlich kann man die Vorspur
    an der HA erhöhen, was ebenfalls das Heck beruhigt. Einfach hinnehmen muss man das also nicht.
    Aus ganz ähnlichen Gründen ist die Verwendung der Alpina-Spoiler auch nur in Kombination zulässig.


    Sorry, ich weiß schon, es ist hier völlig OT. ;)