Beiträge von the bruce

    Hast du etwas Platz zuhause und keine zwei linken Hände?
    Dann Räder zuhause lagern und selbst wechseln. Ist doch einfacher, sicherer und
    auf Dauer deutlich wirtschaftlicher als jedes Mal bei einem unfähigen und unwilligen
    Fuzzi um einen Termin betteln zu müssen.
    Investier einmal um 150 € für einen Einsteiger-Drehmomentschlüssel von Hazet oder
    Gedore, eine 17er Kraftnuss (Hazet, Stahlwille etc.) und einen billigen China-Rangier-
    wagenheber samt Gummiauflage. Vielleicht noch 'ne kurze Halbzoll-Verlängerung, 'ne
    Drahtbürste und eine Tube Ceratec - das reicht.
    Und dann kann man auch zweimal per Anno einen Blick auf Bremse, Reifen und Felge
    werfen. Dafür hat heute keine Werkstatt mehr Zeit, jedenfalls nicht in der Reifen-
    wechselsaison.
    Eigentlich stehe ich nicht auf Fummelei am Auto ohne Hebebühne. Aber für schlechte
    Werkstattarbeit auch noch bezahlen zu müssen, das sehe ich noch viel weniger ein.


    rubbelt gut beim bremsen aus höherem Tempo.


    Nun die Frage was ich nehmen soll?


    Erst mal die Ursache(n) ermitteln. Wer weiß, vielleicht hat deine Vorderachse Spiel.
    Dann kannst du Bremsen erneuern bis zum Umfallen, es wird trotzdem weiter Vibrationen geben.


    Lies doch einfach den verlinkten Thread und ein paar andere zum Komplex Bremsenvibrationen.
    Dieser hier ist der lausigste, den du dir raussuchen konntest.



    Neue Bremsscheiben


    Lenkrad flattern zwischen 80 und 100 km/h


    Bremsen verzogen oder doch Fehler im Fahrwerk?


    Bremsen rubbeln / Fahrwerk?, 16 Bremsscheiben + Klötze in nichtmal einem Jahr..


    Ungleichmäßiges Bremsen an der Ampel und Lenkradflattern bei 100km/h


    e90 Lenkrad vibrationen bzw. flattern





    Es geht hier um den Diesel.


    Also mal vorsivchtshalber den Durchmesser prüfen.


    Wozu? Der 335d hat immer die 348x30 vorne.

    Ja, am NL sollte sich eigentlich nahezu gar nichts geändert haben.


    Und die Spurdifferenz würde für einen verzogenen Lenkhebel des
    Schwenklagers sprechen. Zwar kann man das für die Geradeaus-
    fahrt durch eine Spureinstellung problemlos ausgleichen, aber die
    gewollte Änderung der Spur mit zunehmendem Lenkeinschlag funzt
    dann nicht mehr optimal. Google mal nach dem 'Ackermannprinzip',
    dann weißt du was ich meine. Das ist der sog. Spurdifferenzwinkel.

    Bis auf die beiden Unplausibilitäten Nachlauf und Spurdifferenz ok.
    Mglw. handelt es sich dabei um Messfehler, hoffentlich nicht um die
    Spätfolge eines früheren Unfallschadens.


    Und das Lenkrad ist auch schief


    Wundert mich nicht. ;)


    Eigentlich sollte man doch erwarten können, dass die Eingangswerte der zweiten
    Vermessung halbwegs den Ausgangswerten der ersten Vermessung entsprechen.
    Wenn das, so wie hier, nicht der Fall ist, dann spricht es nicht unbedingt für einen
    hohen Wahrheitsgehalt der ganzen Vermessung. Mit anderen Worten: Auf die
    Zahlen sollte man nicht viel geben, und es lohnt sich dann 1. auch nicht, sich über
    kleinere Abweichungen den Kopf zu zerbrechen. Außerdem ist es dann wohl leider
    doch sinnvoller, es 2. woanders zu versuchen.
    Die Spurwerte sind jetzt zwar (auf dem Papier wohlgemerkt) im Rahmen, und das
    ist durchaus positiv (sofern es stimmt) aber allein schon die enorme Abweichung im
    Sturz an der HA führt zu einem "Lenken" der ganzen HA, und damit zwangsläufig
    auch zum schief stehenden Lenkrad.





    Kann ich so erstmal fahren? Werde wohl mal bei BMW alles machen lassen...


    Zwei oder drei Tage durchaus, aber Wochen oder sogar Monate würde ich so
    nicht fahren.





    Ich denke mal die Sollwerte spielen keine so große Rolle.


    Ja, das ist hier noch das kleinste Problem.


    Klar, für den X3 gibt BMW hinten etwas mehr Sturz vor (weil SUVs einen hohen
    Schwerpunkt besitzen und deshalb das Fahrverhalten einfach kritischer ist),
    sowie etwas geringere Spurwerte an beiden Achsen als für den E9X. Insofern
    macht es einen Unterschied, aber trotzdem würde das Lenkrad gerade stehen,
    und man wäre sicher unterwegs, auch mit X3-Werten.


    Das eigentliche Problem ist hier doch vielmehr die mangelhafte Ausführung.





    Durch einen geringeren Sturz habe ich doch meines Verständnisses nach eine gleichmäßigere Abnutzung der Reifen was ja erst mal von Vorteil ist.


    Generell ja. Das nützt einem aber nur etwas, wenn man links und rechts gleiche
    Werte hat.





    Ergibt das auch irgend einen Nachteil? Könnte mir zb. Vorstellen dass dadurch die kurvendynamik sinkt da der Reifen nicht entgegen der zentripetalkraft wirken kann?


    Richtig. Negativen Sturz braucht man, weil er die möglichen Querbeschleunigungen er-
    höht.
    Du hast jetzt ein untersteuerndes Auto in Rechtskurven, und eines, dass in Linkskurven
    eher neutral liegt und je nach Situation auch öfter mal zum Übersteuern neigen könnte.





    Ich denke wichtiger ist es dass der Unterschied links/rechts nicht zu groß ist bzw. Möglichst gering gehalten wird was Sturz angeht und die Spur sollte wohl gegen 0° tangieren.


    Korrekt. Vor allem darin liegt die Kunst beim Einstellen. Im Sturz sollte der Unterschied
    unter 10' (Minuten) gehalten werden, in der Spur eher bei wenigen Minuten, wobei dort
    ein gerade stehendes Lenkrad maßgeblich ist, und das kann man erst mittels einer Pro-
    befahrt zweifelsfrei feststellen, weil selbst der teuerste Messstand einige Einflussfakto-
    ren wie bspw. Radlasten und Reifenabnutzung nicht zu erfassen in der Lage ist.

    [
    Also in meiner EG-Ü steht folgendes:
    (siehe Anhang)
    Im Winter kann man wohl eine 8Jx17 Felge fahren...


    Ja, kannst du. Übrigens nur mit Winterbereifung, deshalb steht der Zusatz "M+S" dabei.


    Wobei ich dann 235/45 R17 empfehlen würde (und 'V' oder 'W'), falls dir die dafür nötige
    Abnahme und Eintragung nicht zuviel ist, und du keine Schneeketten besitzt. Damit
    könnte es nämlich mit allem breiter als 225er eng werden, aber das täte es mit 255ern
    natürlich erst recht.