Beiträge von the bruce

    Du hast Anspruch auf ein gerade stehendes Lenkrad, solange nicht irgendwelche Teile krumm sind,
    die eine korrekte Einstellung unmöglich machen. Selbst wenn es das trotz korrekter Fixierung des
    Lenkrads passiert (und das kommt vor), so sollte es ja trotzdem auf der PF auffallen.
    Vielleicht wäre es aber sinnvoll den Tausch der Reifen vorzuziehen, denn die haben einen Effekt
    auf die Lenkradstellung. Sonst steht das LR zwar mit den alten Reifen gerade, aber mit den neuen
    Reifen wieder schief, mglw. zur anderen Seite.
    Bei mehr als einem halben Grad Sturzdifferenz, die du vorher hattest, ist es auch kein großes
    Wunder, dass rechte hintere Reifen innen stärker abgefahren ist. Auch deshalb empfiehlt sich
    eher weniger Sturz, und der natürlich seitengleich.



    ps:
    Full-Quotes tun nicht not

    Es geht fast nix über ein gutes Horn. Selbst gebaut habe ich bislang leider nur geschlossen, BR und TL.
    Hab aber zwei Hörnchen von Odeon hier stehen. Vielleicht war deshalb auch kein sonderlich großes
    Bedürfnis da, mal wieder selbst zur Säge zu greifen. Die letzten Jahre hab ich mich mehr in Elektronik
    versucht, das Meiste nach Ideen von NP.

    Das auch schon gelesen?


    Schwedenhäppchen und andere Schmankerln (mein Öhlins Road and Track ist verbaut)


    330d mit Öhlins und guter Musik - oder auch: der etwas längere Weg zum Fahrspass...


    das richtige Dämpfersetup finden - Bilstein B16 und B6 Adjustable, ZF Sachs Performance, Öhlins Road & Track, KW V3 usw.


    Von Schnitzer gibt es ja m.W. zwei Fahrwerke, eines mit fester Tieferlegung (Bilstein?)
    und ein Gewinde, das auf dem Sachs Performance aufbaut. Glaub mir, das Öhlins setzt
    da noch eins drauf. Außerdem ist das Road & Track für den E90 fast schon unverschämt
    günstig für ein Öhlins. Deshalb:



    [Blockierte Grafik: http://motowheels.com/images/M83003415]

    Dann wirst du wohl wieder hinfahren dürfen. Das mit dem Diffi ist zu 99 % Unfug.
    Das Lenkrad hat gerade zu stehen, und um das sicherzustellen ist eine Probefahrt
    obligatorisch bevor man das Auto an einen Kunden übergibt. Ggf. muss dann halt
    nachkorrigiert werden.


    Im Prinzip sind alle Werte im Rahmen des Üblichen. Nun gut, mal angenommen, die
    Reifen sind alle gleichmäßig abgefahren, der Luftdruck stimmt, und es ist keine Fe-
    der gebrochen oder außer der Toleranz - was würde für ein nach links stehendes
    Lenkrad sprechen?


    Vorne rechts ist der Sturz höher, das steuert das Auto leicht nach links. Die Spur-
    werte sind an selbiger Achse augenscheinlich perfekt gleich, wenn auch eher hoch.
    Nachlauf und Spreizung sind unauffällig.
    Hinten ist auch wieder rechts der Sturz höher als links, was sich hier aber genau
    entgegengesetzt bemerkbar macht, es lenkt das Auto nach rechts (auch nur ganz
    leicht). Die Spur zeigt einen geringen Unterschied, aber der liegt eigentlich schon
    innerhalb der Messtoleranzen.


    Unterm Strich sieht es so aus, als haben wir hier mehrere kleinere Effekte, die in
    unterschiedliche Richtungen wirken, und die sich idealerweise zu einem gewissen
    Grad gegenseitig kompensieren sollten. Offensichtlich ist das aber leider nicht in
    Gänze der Fall.


    Was also tun? Das Einfachste ist es, die Vorspur vorne links soweit zu reduzieren,
    bis das Lenkrad auf ebener Fahrbahn gerade steht.
    Noch besser wäre es, der Sturz wird vorne li/re angeglichen, hinten auf ungefähr
    -1°30' reduziert, dann die Spur an beiden Achsen neu eingestellt, eine Probefahrt
    gemacht, und ggf. die Spur nochmals korrigiert. So wie es von Anfang an hätte sein
    sollen.

    Wenn er an der VA bereits auf den Puffern aufliegt ist das natürlich Mist.
    Bezieht sich der Passus wirklich auch auf die VA? Und hast du wirklich die
    richtigen Federn für dein Modell / deine Achslasten?
    Ok, ich sehe gerade, du hast einen 318i. Der ist ja schon am leichtesten.
    Dann wäre es eine Überlegung wert auf Eibach Pro zu wechseln. Ein Satz
    B8 würde das Auto zwar auch etwas nach oben drücken, aber das allein
    dürfte noch nicht reichen.

    Genau so.


    Anschläge begrenzen den Einfederweg (und gestalten das Anschlagen weicher, damit nichts bricht).
    Der Ausfederweg wird durch die Länge der Kolbenstange festgelegt. Reduzierst du den Einfederweg
    (durch eine Tieferlegung), dann wird unweigerlich der Ausfederweg größer, weil der Gesamtfederweg
    gleich bleibt (sofern man am Dämpfer nichts ändert). Und da man keine Ausfederwege benötigt, die
    noch größer als Serie sind, sind viele sportliche Dämpfer im Aushub verkürzt. Das Gutachten erlaubt
    ausdrücklich deren Verwendung. Nichts anderes steht da.


    Die Auflage "die serienmäßigen Endanschläge (Gummihohlfedern) müssen beibehalten werden" heißt
    selbstverständlich, dass diese Anschläge nicht geändert werden dürfen. Beibehalten = so lassen.


    Die dämpfer haben ca. 60 drauf sollte also bisschen halten.


    Das musst du selbst wissen. Ich persönlich halte es nicht für besonders clever,
    Dämpfer einzubauen, die bereits 60 Mm runter haben. Es ist den Aufwand für
    Einbau, Kleinteile und Vermessung m. E. nicht wert.
    Mal ehrlich, Koni Str.t haben doch nun wirklich einen sehr fairen Preis. Hinzu
    kommt, die fahren sich ohnehin besser.



    Zitat


    Stabis also am besten vom m3 cabrio und das geht einfach so ?


    Siehe solche eigens dafür existierende Threads:



    Eibach / H&R - Anti-Roll-Kit vs. M-Stabi beim E90/91/92/93
    Einbau M3-Fahrwerkskomponenten (Stabilisatoren, Querlenker,Zugstrebe, Führungslenker, Gummilager) in E90 335i - Erfahrungsbericht Alpina_B3_Lux
    Straffere Querstabilisatoren sinnvoll bei M-Fahrwerk - H&R Sportstabi Set - Eibach von chris6 Anti Roll Kit ?

    Gebrauchte Federn wären grundsätzlich kein Problem, wenn sie a) frei von Steinschlägen und Rost wären,
    und vor allem b) exakt von derselben Motor-, Getriebe- und Karosserievariante stammen, möglichst auch
    mit ähnlicher Ausstattung (bspw. AHK, Panoramadach, alles was Gewicht hat, zählt). Werksseitig sind die
    Federn genau auf das Gewicht abgestimmt. Sonst ist die Höhenlage eine andere. Überleg doch mal, ein E90
    318i mit nur gut 1,4 to kann unmöglich dieselben M-Federn haben wie ein E93 335i mit 1,7 to Leergewicht.
    Pack mal in dein Auto 300 kg, und du siehst wieviel das ausmacht.


    Und gebrauchte Dämpfer verbieten sich in aller Regel sowieso, schon weil man den Angaben des VK selten
    vertrauen kann. Nagelneue M-Dämpfer vom BMW-Händler sind hingegen so teuer, dass sie sich eigentlich
    nicht lohnen, denn von Koni und Bilstein bekommt man besseres für das Geld. Und auch wenn das Fwk von
    einem Kollegen kommt, was hat es runter? 100 Mm? Falls ja, dann sind die Dämpfer ja auch schon fritte.


    Was die Stabis angeht - sie verringern die Seitenneigung,tun also dem Handling gut. Damit sich aber der
    Einbauaufwand rechtfertigt, solltest du gleich die vom M3 Cabrio nehmen. Die kosten dich mehr oder we-
    niger dasselbe, aber dann merkst du auch was davon. Die Unterschiede zwischen den verschiedenen AG-
    Modelle-Stabis sind recht gering.


    hab ne blöde Frage.
    Was muss ich beachten, wenn ich ein M Fahrwerk nachrüste?
    Muss ich Stabilisatoren für vorne und hinten erneuern ? Oder Spezial für M Fahrwerk ?


    Die Frage ist absolut nicht blöd. Aber du solltest mal sagen warum du auf das M-Fwk umbauen willst.
    Allein schon für die Frage ob auch der Tausch der Stabis einen Sinn ergibt, ist es essenziell, ob es da
    jemandem um die 15 mm geht oder um ein besseres Handling. Und dann solltest du uns auch noch
    gleich verraten, ob du auf ein gebrauchtes M-Fwk schielst. Warum ich das frage wirst du gleich ver-
    stehen.