Danke für die Bilder. 
ps:
Der Alutopf mit der Stiftverbindung bietet vor allem zwei Vorteile:
- wie erwähnt weniger Gewicht
- eine weitgehend freie Ausdehnung des Reibrings und dadurch weniger Neigung zur Schirmung ...
... was deshalb die Gefahr von Verzug reduziert und auch ein "länger werden" des Pedalwegs bei hoher Belastung.
Unter Schirmung versteht man ein Wölben der Scheibe, bedingt durch die asymmetrische und starre Anbindung
an den Topf. Dadurch liegen die Beläge nicht mehr plan an, es "federt" und das führt dann zu einem weichen Pedal.
Mit Kühlung oder Wärmeableitung hat das zunächst nichts zu tun. Die entstehende Wärme soll auch gar nicht an
den Topf (und somit an Rad und leider zwangsläufig dann auch ans Radlager) weitergegeben werden, sondern vor
allem an die Umgebungsluft. Richtige Rennsportscheiben bieten deshalb auch eine sehr "lose" Anbindung des Reib-
rings an den Topf über nachgiebige Laschen (siehe AP Strap-Drive und PFC Direct Drive, die es übrigens auch für
den 135i und somit passend für die PP-Bremse gibt).
pps:
Mich wundert, dass es nur 700 g weniger sind. 
Kurze Frage an diejenigen, die schon mit den Tarox-Scheiben beim TÜV waren: Hat euch mal jemand drauf angesprochen, daß das Gutachten nur für die Umrüstung von VA + HA gelten soll?
Vorn würde es mir vom Prinzip her nämlich reichen, der Prüfer aber will scheinbar auch hinten dieselben Scheiben wie vorne sehen. Kannte ich bisher von keiner umgerüsteten Bremse so.
Das ist mir neu. Hast du das Teilegutachten? Ich habe nur die ABE für die kleineren Formate, und da gibt es
eine solche Pflicht zur Rundum-gleich-Verwendung nicht. 

