Ergebnis ist jedoch ziemlich ernüchternd:
Kann ich verstehen. Nach dem, was auf beiden Protokollen steht, ist der Sturz vorne extrem
ungleich. Hinten stimmt die Spur nicht. Beides kann so nicht bleiben.
Nachlauf, Spreizung und Spurdifferenz wurden netterweise erst gar nicht erfasst.
Zitat
Stand jetzt ist, das das Lenkrad schief steht und der extrem nach Links zieht.
Nach dem, was auf Protokoll I und II steht, müsste er stark nach RECHTS ziehen.
Auf Protokoll II sieht es zwar hinten vglw. gut aus (nur etwas mehr Vorspur wäre gut), aber
dafür ist es vorne eher noch schlimmer als auf P I.
Ich bleibe auch dabei, dass das Auto bei losgelassenem Lenkrad nach RECHTS ziehen muss.
Die ebenfalls völlig krumme Spur kann das auch nicht kompensieren, aber sie stellt vermutlich
den verzweifelten Versuch dar, trotzdem wenigstens ein halbwegs gerade stehendes Lenkrad
zu erreichen.
Auf auf P II wurden Nachlauf, Spreizung und Spurdifferenz wieder nicht erfasst. Lass dir das
Geld zurückgeben, und geh woanders hin. Da wirst du nicht glücklich.
Was man dir aber auch klar hätte sagen sollen: Die VA ist krumm, und das hat immer Ursachen.
Und die liegen nahezu immer in einem "Unfall". Unter diesem Wort sind auch Ereignisse einge-
schlossen, die man wieder vergisst. Dazu zählen bspw. ein gegen einen Bordstein Rutschen bei
winterlicher Glätte oder auch ein voll "mitgenommenes" Schlagloch in einer schnellen Kurve. Es
kann ja auch jemand gewesen sein, dem du mal dein Auto geliehen hast. Oder ggf. der oder die
Vorbesitzer.
Was es auch war, mit Einstellen ist es nicht getan. Trotzdem aber steht am Anfang einer jeden
vernünftigen Fehlersuche die gründliche Analyse. Und die beinhaltet in diesem Fall zwingend
eine VOLLSTÄNDIGE Vermessung. Vollständig heißt einschließlich Nachlauf, Spreizung und Spur-
differenz. Ohne geht es leider nicht.
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