Beiträge von the bruce


    wollte mir bald auch die sm rt besorgen. Was würdest du anstatt dunlop empfehlen. (Mischbereifung ).


    Diese Frage lässt sich leider nicht in Kurzform beantworten, und schon gar nicht ohne Rückfragen.
    Ich habe mittlerweile hier die ersten 2015er Tests eingepflegt:


    Der große TESTBERICHTE-Sammelthread
    Reifengewichte NON-RFT (tw. auch Gewichte von Felgen, Kompletträdern und RFT)


    Die lies mal, und dann reden wir hier oder anderswo weiter. Dann verrätst du am besten auch etwas
    über Größe(n), Vorlieben, Nutzung und so weiter.


    Sicherer gewiss, aber erhöht der größere LI nicht auch das Gewicht und die Steifigkeit der ganzen Konstruktion?
    Aus der hohlen Luft können Sie die Stabilität ja kaum holen :)


    Ja, prinzipiell schon. Pauschalisieren im Sinne von hoher LI = schwer kann man trotzdem nicht.
    Wie haben ja gesehen, dass die Gewichte für die nominell selbe Spezifikation locker um 2 kg
    abweichen können. Der eine Hersteller setzt halt großzügig Stahlgewebe ein, während ein
    anderer Produzent Stahl vermeidet und Kevlar oder was weiß ich verwendet - trotz in beiden
    Fällen identischem LI.
    Ein 235er Conti mit 95er LI kommt bspw. vielleicht mit 9.5 kg aus, während ein Linglong dann
    mglw. über 11 kg auf die Waage bringt. Und beide wiegen als 225er mit LI91 vermutlich dann
    nur ein paar hundert Gramm weniger.





    Ich moechte mir den Bridgestone RE070 bestellen, der wird leider nur mit dem LI 90 angeboten. Das ganze in der Kombination mit den leichten 157ern.


    RE070


    Die max. Achslast der HA betraegt 1080kg. Durch die die Höchstgeschwindigkeit von 245km/h muss ich eine Achslast von ca. 1108kg berücksichtigen. Da 2x LI90 1200kg ergibt habe ich also noch gemügend Spielraum.


    Ich habe deine Rechnung jetzt nicht überprüft, aber 1. traue ich dir das schon zu :D , und 2.
    klingt es plausibel. Und 3. passt es wunderbar.
    Der RE070 ist ohnehin ein unschlagbar preiswürdiger Sportreifen. Wo sonst bekommt man für
    gerade mal einen Hunni einen 17"-Beinahe-Semi eines renommierten Herstellers? Nirgendwo.





    Er kann doch net lesen :D


    Hast doch oben selbst geschrieben das in der COC bei der Größe ein LI von 91 EINGETRAGEN ist, folglich kannste da nicht einfach Reifen nehmen mit einem kleinerem LI.


    Und wenn das unbedingt sein muss, dann musste das erneut abnehmen und EINTRAGEN lassen. ;)


    Nee, da kann jetzt jemand anderes nicht richtig lesen. :D McClure hat eben dazugelernt . . . :whistling:

    Das stimmt nicht ganz:



    1. bei 225/35 R19 gibt es auch nur 88, demnach reichen die offensichtlich an der VA (das nur vorweg)


    2. die Bindung an einen bestimmten LI besteht nach einer aktuellen EU-Regelung NICHT mehr


    3. es reicht der rechnerisch ermittelte Wert (!!!)


    4. für die rechnerische Ermittlung genügt es allerdings nicht, nur die Radlastast zugrunde zu legen,


    5. sondern es MUSS auch die Vmax mit einbezogen werden (sowie ggf. auch erhöhte Sturzwerte)



    Man kann das gut finden oder auch nicht, denn selbstverständlich bietet ein höherer LI mehr Sicherheit.
    Also fragt mich besser nicht ob ich das jetzt toll finde. Außerdem wollte ich es erst auch nicht glauben.
    Und zwar bis mir ein befreundeter Anwalt, der die Regelungen genau gelesen hat, es genau erklärt hat.

    Naja, M-Federn wären eine eher geringe Änderung, die man vermutlich durchaus noch
    vertreten kann. Hier ging es ja um deutlich mehr, und dann kann man die Risiken m. E.
    nicht mehr vernachlässigen. Zumindest sollte man wissen was man tut.


    Antriebswellen bestehen aus den Gelenken an beiden Enden und einer Welle dazwischen.
    Die Gelenke können bspw. einfache kardanische oder auch homokninetische sein. Ich
    gehe beim E9X mal von letzteren aus, jedenfalls an der VA. Einfache kardanische Gelenke
    würden unter Last zu einem leichten, aber unschönen Rucken bei Lenkeinschlag führen.
    Solche Gelenke sind immer ("nur") auf einen bestimmten maximalen "Knickwinkel" ausge-
    legt, wobei man wissen muss, dass der Verschleiß sowieso generell mit zunehmendem
    Winkel ansteigt, bei 0° ist der Verschleiß am geringsten.


    Also liegt es doch wohl nahe, dass man zu dem Schluss kommt, dass BMW offensichtlich
    den Antriebswellen keine größeren Winkel zumuten wollte.


    Vorne ist es bei xDrive nun mal so, dass dort nicht nur wie hinten ein (eher kompaktes)
    Differenzial sitzt, sondern daneben auch noch der Motor, und durch dessen Ölwanne
    geht eine (starre) Zwischenwelle durch. Das geht bei diesem Layout nicht anders. Und
    deshalb fallen die beiden Gelenkwellen an der VA leider recht kurz aus, mit den gerade
    eben beschriebenen Nachteilen.


    Biste sicher dass du die Beläge selber wechseln willst/kannst?


    Die Frage stellt sich leider wirklich. :huh:




    Ach übrigens verwendet man bei Bremsen keine Kupferpaste, sondern spezielle BremsenKeramikpaste !


    Richtig. Das fiel mir auch sofort oben auf dem Bild auf. o_O


    Kupferpaste hat im Bereich Radaufhängung und Bremse nichts zu suchen !!


    Die kannste gerne für Arbeiten am Auspuff benutzen, aber nicht für die Bremse.

    Ich glaube man kann es hier ganz kurz machen, mir fehlen fast die Worte:


    Das Auto ist total krumm, da stimmt gar nichts. Es tut mir wirklich leid das sagen zu müssen,
    aber dein Auto war und ist unfahrbar. Wie du damit zwei Jahre unterwegs gewesen sein willst
    ohne was zu merken, das finde ich geradezu erschreckend. Deine Werkstatt hätte dich damit
    auch niemals vom Hof fahren lassen dürfen !!

    xDrive soll aus einem E9X keinen Geländewagen machen. Von daher gäbe es genauso
    einen Grund für xDrive-Modelle ein M-Fahrwerk anzubieten wie für die hinterradange-
    triebenen Modelle auch.
    Der einzige Grund warum das nicht der Fall ist ist technischer Natur. Die Konstruktion
    der vorderen Antriebswellen verträgt es nicht. Sie sind auch deutlich kürzer als die
    an der HA, der Knickwinkel ist also größer.
    Hinzu kommt, dass bei rund 300 mm Abstand Radmitte zu Radlaufkante der Federweg
    generell viel zu knapp ist, völlig egal ob Heckantrieb oder Allrad. Wenn ein normaler
    3er rund 110 mm Einfederweg hat, und man nimmt 2/3 bis 3/4 davon weg, dann kann
    man damit entweder nicht mehr schnell über normale (also eher schlechte) Straßen
    fahren, oder aber es muss extrem hohe Federraten haben. Dann gibt es aber keinen
    Komfort mehr.

    Ich habe auch überhaupt nichts gegen etwas größere Abrollumfänge. Ich halte die Serienräder
    eigentlich grundsätzlich für zu klein im Außendurchmesser. Bei M3 und B3/S passt das für mein
    Auge viel besser. Ich finde auch, dass die LIs für die "dickeren" E9X etwas knapp sind, wenn
    man sieht was ein 335d Touring oder ein 335i Cabrio wiegen. Mit größerem Durchmesser steigt
    üblicherweise auch der LI.
    Mir ging es vorhin eher um die Relation zwischen den Achsen, aber das ist ja sowieso beinahe
    hinfällig wenn ich beim M3 von einem falschen Querschnitt an der HA ausgegangen bin.
    Der Vorschlag, wie in dem Link einfach rundum den Querschnitt zu erhöhen ist aber prinzipiell
    gesehen auch nichts großartig anderes als wenn man vorne wie hinten eins breiter geht. Bei
    letzterem ist die Änderung des Abrollumfangs aber geringer. Übertreiben würde ich es damit
    nämlich auch wieder nicht.
    Ein getunter 335i leidet vielleicht nicht so sehr unter einer längeren Übersetzung, aber einem
    320d bekommt das schon deutlich weniger gut. Der profitiert nicht von mehr Vmax, leidet aber
    unter leicht gehemmtem Durchzug.
    Man muss halt immer abwägen was wichtiger ist. Entscheidend ist aber immer, dass DSC & ABS
    sauber arbeiten können.