Man merkt, da hat sich Mühe gegeben den Sachverhalt umfassend und verständlich
darzulegen.
Ich habe mir diese vier Protokolle jetzt nur im Schnellverfahren angesehen. Mglw.
geht einem ein Licht auf, wenn man mal 15 bis 30 min in Ruhe über alles nachdenkt.
Nun denn:
8.1.15
vo
Spreizung, NL und Sturz völlig daneben, nur die Spur ist ok (was auch nicht
sonderlich schwer ist)
hi
Sturz und Spur wurden erst gar nicht angefasst, und sind auch so nicht ok,
nicht ungefährlich !!
16.1.15
vo
NL nun schön seitengleich, wenn auch etwas hoch, Sturz immer noch daneben
Spreizung nun deutlich besser, aber immer noch rund 1° Differenz
hi
Sturz nun gleichmäßiger, aber warum zum Teufel immer noch falsche Spur?
So konnte das Auto gar nicht stabil liegen !!
12.2.15
vo
Nachlauf und Sturz wieder schlechter, Spreizung wie zuvor, Spur ok
hi
Sturz leider wieder ungleicher, aber Spur nun deutlich besser eingestellt.
Vermutlich war dem Mech. der Sturz egal, aber durch die Spurkorrektur
muss es sich nun deutlich sicherer anfühlen.
3.3.15
vo
Nachlauf weiterhin fast 1° Unterschied li/re, aber Spur, aber der Sturz ist
nun ok, die Spur sowieso. BMW hat auch den Spurdifferenzwinkel erfasst,
und der ist noch ok, aber seltsamerweise sehe ich da nirgendwo eine Angabe
für die Spreizung.
hi
Sturz und Spur perfekt
Damit kann man fahren, aber es bleibt der Makel beim Nachlauf.
Ein wenig
krumm ist das Auto also immer noch (Unfallwagen halt). Auswirken kann sich
das auch auf den Geradeauslauf. Gegenarbeiten könnte man ggf. mit etwas
mehr Sturz. Wenn das Auto nach links zieht, dann links den Sturz erhöhen.
Der drückt sozusagen dann nach rechts. Das bleibt aber Gebastel. Viel besser
wäre es den NL zu begradigen !!
Von den allermeisten Werkstätten darf man solche Kompensationsmaßnahmen
sowieso nicht erwarten, weil viele die Auswirkungen und Zusammenhänge gar
nicht verstehen. Wohlgemerkt, da arbeiten Schrauber, keine Ingenieure.
