Beiträge von the bruce


    Nur zum Thema Reifen kann ich sagen, Höhenschlag wurde nicht gemessen, jedoch hat sich das Verhalten
    beim Bremsen beim Wechsel von Sommer auf Winterräder nicht verändert.


    Mach es besser trotzdem mal.




    Wäre es vielleicht sinnvoll, die Scheiben mal abdrehen zu lassen und dann weiter zu schauen?


    Schwer zu sagen, kann man machen. Aber bitte nur auf einer sehr präzisen Drehbank
    mit spielfreier Welle.
    Und wichtiger noch als der Seitenschlag ist die Dickentoleranz. Das sollte dem Mann an
    der Drehbank bewusst sein.




    Oder kann das auch mit den Belägen zu tun haben?


    Ja, kann. Vielleicht ist es mit anderen Belägen weg. Das lässt sich kaum prognostizieren,
    und wäre dann der Fall, wenn die Ursache in Belagablagerungen auf der Scheibe liegt.
    Ist TÜV zwingend für dich? Falls du das entspannt siehst, dann wären SSY, MX72 und RC5+
    eine Überlegung wert. Die sind wirklich gut, haben aber keinen ECE-Stempel. Ggf. Aufdruck
    abschleifen . . . .

    Naja, einen Neuwagen würde ich auch nicht gleich treten, aber grundsätzlich sind heutige Motoren
    von deutschen Herstellern dauervollgasfest. Also wohlgemerkt ohne Chiptuning und kein Schrott á la
    Chrysler etc..
    Darum ging es aber ja nicht. Der Punkt weshalb sich manche echauffiert hatten, war der, dass die
    Karre nagelneu war. Trotzdem hätte nichts kaputt gehen dürfen, ist ja keine Frage. Mietwagen wer-
    den, je nachdem wer fährt, auch gleich getreten.

    Es kommt darauf an, ob bspw, die Exzenterscheibe vom Kopf abgerostet ist, sie ist meist angeschweißt.
    Dann kann man die Schraube ewig drehen, aber die Exzenterscheibe bewegt sich nicht. Kommt öfter vor.

    Auf der AB? Und was stellt man da fest? Dass die Temp. an der HA, bedingt durch den negativen
    Sturz, innen deutlich höher liegt als außen? Und was will man dagegen tun? Man müsste den Sturz
    verringern. Wir lassen mal beiseite, dass ich hier im Forum alle paar Tage zu geringen Sturzwerten
    an der HA rate.


    Man kann es auch übertreiben.


    Ein IR-Thermometer ist sinnvoller in Händen von Rennstreckenjunkies aufgehoben, die dann meist
    auch gerne bereit sind ihre Sturzwerte anzupassen. Die fahren dann vielleicht auch Semis, die auf
    das exakte Einhalten des richtigen Temperaturfensters zwingend angewiesen sind. Da macht das
    Thermometer Sinn.





    Ich sehe es doch richtig, daß...
    - zu niedriger Druck sich (erst einmal) schwammig fährt & durch das Walken den Reifen im Ganzen heißer werden läßt?
    - zu hoher Druck die Auflagefläche verkleinert und dem Reifen die Möglichkeit nimmt, sich sinnvoll zu verformen?


    Ja, das siehst du ganz richtig. Wobei sich nicht jeder Reifen bei weniger Luft gleich zwingend
    "schwammig" fahren muss, siehe unten.





    Gerade wo die Karkassen sich in der Härte oft recht stark unterscheiden, je nach Marke und Modell, und man dann mit RFT an sich ja nochmal was oben drauf setzt, ist es mir *eigentlich* zuwider wenn alle in einen Sack geworfen und mit demselben Druck beaufschlagt werden.


    Nur ist es leider so, dass ein Erhöhen des Luftdrucks einen völlig untauglichen Versuch darstellt,
    einem Reifen mit weicher Struktur zu mehr Stabilität zu verhelfen. Das ist leider ein zweckloses
    Unterfangen. Er wird nur unwesentlich präziser, gleichzeitig aber einen kleineren (sog.) Latsch
    erhalten, und damit weniger Haftung.
    Auf Winterreifen trifft das sogar ganz verschärft zu. WR besitzen weiche Profilblöcke, die durch
    Lamellen zusätzlich geschwächt sind. Erhöhe ich den Druck, dann liegen bspw. nur noch 20 statt
    30 dieser Blöcke auf der Fahrbahn auf, und müssen bspw. die Querkräfte übertragen. 20 Blöcke
    sind aber nun mal weicher als 30. Es wird sich also das Profil stärker verformen. Da nützt es auch
    wenig, wenn sich die Seitenwand etwas weniger verformt, denn bei WRn ist eher das Profil das
    Problem.


    Es ist leider so - man kann mit keinem Luftdruck dieser Welt aus einem GY UltraGrip WR einen
    Michelin PSS machen. Nicht in Sachen Lenkgefühl, und schon gar nicht in Sachen Trockengrip.



    ;)



    @ Gotcha:


    Für 320d und 335i, jeweils als Coupé und Limousine, gibt es noch eine m.E. sinnvolle Möglichkeit
    sich zumindest für die Sommerreifen zu orientieren: SportAuto testet ja bekanntlich auch auf dem
    HHR, für den SuperTest zusätzlich auch auf der Nordschleife. Die dabei gefahrenen Luftdrücke für
    den warmen Reifen werden immer angegeben. Die stellen das Optimum dar.
    Jetzt hat es ja bei SportAuto seinerzeit u.a. Tests von Alpina D3, B3, B3s und auch 335i gegeben.
    Die stehen online, und die würde ich mir deshalb mal ansehen.


    :whistling:


    Der Golf 7 GTI ist der stärkste Golf bis auf den R bei dem Modell.
    Darf man nicht mit dem 125 vergleichen :fail:


    Aha, wieder was gelernt.











    Über die verquere "Logik" mancher Menschen. :whistling:




    Ich denke eher nicht. Tatsache ist allerdings, dass jemand, der auf Heckantrieb steht, sicher keinen GTI kauft und
    umgekehrt.


    Doch doch. Ich stehe auf Heckantrieb (wenn auch undogmatisch), aber ich würde
    mir durchaus den GTI kaufen. Das ist der beste GTI, denn es je gab. Und vielleicht
    auch der beste sportliche Kompakte um 30.000 €, den man derzeit kaufen kann,
    egal wo. Was nichts daran ändert, dass mir ein M235i lieber wäre, und ein Carrera
    noch tausend mal lieber.





    Der 2,0 TDI mit 240PS ist meiner Meinung nach auch nicht DER Motor schlecht hin und sicher keine Weltneuheit.


    Es ist der erste 4 Zylinder Diesel von VW, welcher 500NM erreicht, Stand 11/2014. Wenn man nun bei Mercedes schaut, bauen diese bereits seit 2009 einen 4 Zylinder mit 500NM.
    ....


    Klar, haben die Schwaben schon länger drehmomentstarke Vierzylinder. Allerdings
    ein sackschwerer 2.2-Liter, der längs eingebaut unter der Haube von Hecktrieblern
    sitzt. Oder gab es einen 250 CDI in der A-Klasse? Und wenn ja, wie lange?





    VW baut die starken 4 Zylinder damit sie in Zukunft Bauraum einsparen können, dh es wird vl beim neuen A4 keine 6 Zylinder Diesel mehr geben.


    Es kann gut sein, dass das eine Rolle spielt, aber vorerst mal läuft der Biturbo in T5, Amarok
    und jetzt auch im Passat. Und da ist überall genug Platz unter der Haube. In den T5 passen
    bekanntlich auch R5 und VR6, und den neuen Passat wird es auch wieder mit sechs Töpfen
    geben, nämlich mit einem 3.0 TSI VR6 - der ist unumgänglich für den US-Markt, und wurde
    auch schon vor längerem ganz offiziell angekündigt.
    Da werden es wohl zuallererst Verbrauchsgründe sein, die für vier Töpfe sprechen und
    gegen R5 oder V6. Und ja, mir ist klar, dass in den Passarati nicht die Audi-V6 passen.


    So ganz glaube ich aber auch noch nicht, dass es in A4/A5 keine V6-TDI mehr geben soll.
    Die wird Audi ohnehin weiterentwickeln müssen, denn in A6/A7/A8/Q7 geht es nicht ohne.





    Du redest hier vom uralten Pumpe-Düse Diesel. Der war wirklich eine Fehlkonstruktion. Besagte Zylinderkopfrisse, defekte Pumpe-Düse-Elemente, rappeliger Motorlauf, Turboschäden , Probleme mit den DPF und, und, und
    Allerdings wurde dieses Aggregat schon vor ca. 5 Jahren sukzessive durch die CR-Diesel ersetzt. Und diese machen, und das muss man ehrlicherweise sagen, wenige Problem und laufen recht kultiviert.


    Der BKD (also der 2.0 TDI 16V PD ohne DPF) ist eigentlich schon seit acht bis neun Jahren
    Geschichte. Ab etwa 2005 gab es den 2.0 TDI PD mit DPF und robusterem 8V-Zylinderkopf.


    Ich habe den BKD trotzdem vermisst. Der ging wie Teufel. Der DPF-Diesel war schon eine
    Spur träger, die CR-TDI ab 2009 sogar deutlich. Allerdings auch um Welten leiser.
    Und ein 118d, selbst als LCI? Zum BKD überhaupt kein Vergleich. Der 118d ist im Vergleich
    flüsterleise, aber der Rumpeldüse besaß gefühlte 50 PS mehr. Ok, objektiv vielleicht 20.


    Ich hatte mehrfach die Gelegenheit beide im Vergleich zu fahren, wir hatten beide in der
    Familie. Außerdem hatte ich ein Dutzend Firmenwagen mit dem BKD-Rumpeldüse und war
    mit dem in Italien und an anderen schönen Orten. Das will man doch nicht missen . . . .




    :whistling:


    N47TU sagt mir jetzt gerade nichts, aber die Fleet Edition ab dem Motorenfacelift 03/2010 hatten zwar nur die besagten 163 PS, aber tatsächlich laut Datenblatt besagte 380 NM genauso wie die 184er Motoren !


    Dann wird es wohl auch der mechanisch gleiche Motor sein. Bestimmt kann das
    jemand bestätigen oder ggf. korrigieren. Sollte das PPK vom 184 PS auch bei dem
    passen, dann muss es ja derselbe Motor sein. Und vermutlich auch das gleiche
    Getriebe und identische Bremsen.



    btw: Was stellst du eigentlich immer mit deiner Schrift an?



    Hier stimmt aber was nicht ganz:



    Fleet Edition hat ja schon 380 nm und mit ppk 400 nm.


    Mit PPK sind es 420 Nm, nicht nur 400.



    Zitat von BMW.de


    320d/320xd ab 03/2010:


    Leistungssteigerung von 135 auf 147 kW und Erhöhung des maximalen Drehmoments von 380 auf 420 Nm.


    11 % mehr sollte man schon spüren.



    ;)

    Das ist - eine saubere Messung und spielfreie Radlager mal vorausgesetzt - tatsächlich
    noch im Rahmen. Einige Hersteller lassen 4/100 zu, andere sprechen von 7/100, manche
    auch 10/100 mm. An der Nabe muss es sowieso weniger sein, max. 3/100 mm. Steht alles
    hier - haste ja vielleicht auch schon längst alles gelesen:



    https://www.bendix-jurid-news.…J002-0412-DE_Download.pdf
    http://www.ate.de/www/download…_bremsscheiben_pdf_de.pdf
    http://www.bremsenschulungen.d…nsbilder.pdf?t=1326206994
    http://www.derendinger.at/file…_%C3%85berpr%C3%85fen.pdf



    Kann es nicht vielleicht auch an einem Höhenschlag der Reifen liegen? Das würde ich ebenfalls
    mal überprüfen. Geht auch gut mit der Messuhr. Radnabe und Felge sind leider erst nach
    weiterer Demontage zu überprüfen, aber wenn du am Reifen nichts feststellst, dann brauchst
    in diese Richtung gar nicht erst weiter zu ermitteln.



    ich zitiere mal aus dem Jurid-Papier:


    Ein erhöhter Seitenschlag kann folgende Ursachen haben:


    • Ein zu großes Radlagerspiel
    • Eine verschmutzte Anlagefläche der Scheibe und Nabe
    • Ein falsches Drehmoment der Radschrauben
    • Eine Überhitzung der Scheibe (‚Blaufärbung‘)


    Wie gesagt, ich beziehe Radnabe, Felge und Reifen auch noch mit ein.


    Und Ate behauptet:


    • zulässiger Seitenschlag einer ATE-Bremsscheibe max. 30 µm (3/100) auf der Vorderachse
    • geringste Dickentoleranz < 10 µm

    Ok, dann mal was auffällt:



    VA:
    Nachlauf: ungewöhnlich hoch, aber das ist ok, und durchaus gut für den Geradeauslauf
    Sturz: Ja, auch etwas hoch mit rund einem Grad, aber das Handling profitiert davon
    Spur: perfekt
    Spreizung: extrem ungleich !!
    Spurdifferenz: FEHLT !!


    HA:
    Sturz: viel zu hoch, keine Frage
    Spur: ist ok



    Bei solchen Sturzwerten hi musste man nicht erst einen Sommer lang ausprobieren, wie
    sich das auf die Reifen auswirkt. Es war absolut klar, dass die sich an den Innenkanten
    ruckzuck runterfahren werden.


    Du hattest dein Leid doch schon in einem anderen Thread geklagt, richtig? Soweit ich
    mich erinnere, wurde dort ja auch schon festgestellt, dass sich der Sturz sehr wohl in
    übliche Bereiche bringen lassen muss - wenn denn die Werkstatt es ernsthaft versucht,
    und nötigenfalls durch Erneuern der (ggf. festgegammelten) Exzenterschrauben.


    Hinzu kommt leider, dass die Spurdifferenz gar nicht erst nicht erfasst wurden, die Ver-
    messung also nicht vollständig und somit auch nicht korrekt ist. Es ist dann auch zu ver-
    muten, dass keine Felgenschlagkompensation durchgeführt wurde, und das bedeutet, die
    Vermessung ist ungenau, die schönen Zahlen auf dem Papier sind nicht verifiziert. Man
    könnte jetzt sagen, immerhin haben sie die Spurwerte schön hinbekommen, aber wenn die
    ganze Methodik schon nicht stimmt? Den total krummen Spreizungswerten li + re hätte man
    unbedingt nachgehen müssen. Gerade dann guckt man sich doch auch die Spurdifferenz
    ganz genau an !!!


    Das bedeutet?


    Such dir einen Betrieb, der nachweislich vollständige und saubere Vermessungen durchführt.
    Ich weiß, das ist nicht einfach.
    Besorg dir neue Exzenter, lass sie montieren und anschließend neu vermessen. Dabei sollte
    dann hinten etwa -1°30' eingestellt werden, und die Spur wird danach wieder auf denselben
    Wert von +20' Vorspur angepasst.


    Damit halten dann deine Reifen rund dreimal so lange. Du kannst aber auch selbst etwas tun:
    Falls du keine Mischbereifung fährst, tausche regelmäßig vorne und hinten, zumindest jährlich.
    Ich würde mir auch überlegen, das Fahrwerk rundum ein wenig höher zu drehen. Gerade jetzt
    vor dem Winter.


    Auf jeden Fall gut, dass du es eingestellt hast, denn da liegt noch was im Argen . . . .