Dieses Thema hatten wir schon mehr als oft genug und bis zum Erbrechen. Dabei dürften alle nur denkbaren Aspekte
ausgeleuchtet worden sein, und daher würde ich den TE bitten, sie diesen Lesestoff zu Gemüte zu führen, und vom
blinden Erstellen neuer Threads abzusehen. Nur drei Beispiele. Weitere Threads wurden dem TE von der Forensoft-
ware während des Erstellens dieses Themas angezeigt. Das muss man nicht einfach ignorieren.
Beiträge von the bruce
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Das bezweifle ich. Andernfalls hätten die die Applikation erstellenden Ingenieure gewaltig was falsch gemacht.
Merken wird man es trotzdem, aber in erster Linie oberhalb von 3000/min. Aber ich muss mal nachhaken:
Wenn dein 320d Fleet schon 380 Nm haben soll, hast du dann nicht schon einem N47TU? -
Das ist eine etwas müßige Grundsatzdiskussion, die bislang eher die eigene Sicht als konkrete Fakten aufzeigt.
Du wirst mir sicher abnehmen, dass ich sehr sehr viel zum Thema lese, und auch jede Gelegenheit nutze,
mich mit Fachleuten aus der Branche (u.a. Autoindustrie) zu unterhalten. Die Springerpresse gehört in
meinem Fall eher nicht dazu.
Die wesentlichen Inhalte und Schlussfolgerungen merke ich mir, aber ich lerne sie nicht auswendig. Ich
habe auch keine große Lust, durch das Web zu surfen, um irgend jemandem was zu beweisen. Hinzu
kommt, wie mein Vorredner schon ganz richtig sagte, was wurde wann womit gemessen? Welche Reifen-
typen wurden auf welcher Fahrbahn bei welchen Temperaturen verglichen? Das beeinflusst das Ergebnis
ganz erheblich. Etwas böse gesagt, kann man durch den Messaufbau und die Auswahl der Probanden jede
beliebige These bestätigen. Es kommt eben darauf an.Ist ja auch egal. Es führt sowieso kein Weg an Winterreifen vorbei, schon weil es im Winter überall mal
schneien kann, auch hier bei uns im Norden. Weshalb ich gleich in die Garage traben werde, um die WR
aufzuziehen.Außerdem bleibe ich dabei: WR mit 4 mm gehören auf den Müll. Die taugen nicht mehr im Schnee. Eigent-
lich wollte ich mir die Polemik sparen, aber ich sag's jetzt trotzdem: Wer einen 330 oder 335 fährt und
sich dann nicht mal vier anständige Winterreifen leisten kann, der hat entweder nichts verstanden, oder
aber das Auto ist für ihn eine Nummer zu groß.
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Ich habe spontan leider keine Idee, woher das Spiel kommen könnte. Ich würde aber den
Zusammenbau fünfmal kontrollieren.Zweirohrgasdruckdämpfer sind heutzutage Standard in der Serie, selbst bei Kleinwagen.
Die Stickstofffüllung steht nur unter geringem Druck. Bei teuren Autos und im Motorsport
nutzt man Einrohrgasdruckdämpfer mit deutlich höherem Druck. -
Meintest du unter 7 Grad Celsius?
Wenn ja, genau diese Aussage war mal eine von den Reifenherstellern herangezogene Aussage. Eine Falsche, wie sich mehrfach beweisen ließ.
Richtig, das war nicht mehr als ein Mythos, den das Reifengewerbe aus rein kommerziellen Gründen
in die Welt gesetzt hat. Und der ist längst widerlegt. Die Wahrheit ist, dass ein Sommerreifen auch
noch unter 0° C i.d.R. die bessere Haftung besitzt - einen trockenen Fahrbahnbelag vorausgesetzt.
Der bessere Reifen gehört immer auf die HA. Egal welches Antriebskonzept das Fahrzeug hat! Den die hintere Achse verleiht dem Auto die nötige Stabilität!
Nicht immer. Es stimmt zwar, dass die HA entscheidend ist für die Stabilität, denn Übersteuern
überfordert den normalen Autofahrer, gerade bei hohem Tempo. Aber Aquaplaning betrifft vor
allem die VA, deshalb braucht man dort ganz besonders ausreichend Profiltiefe, auch im Sommer.
Und die (Schnee-) Traktion eines Fronttrieblers erfordert nun mal Profil auf der VA. Hinzu kommt,
dass das ESP eines Frontkratzers keine Probleme hat, Übersteuern zu minimieren. Dagegen ist
es für das ESP viel schwerer, etwas gegen Untersteuern zu tun. Dazu braucht es nämlich vor
allem die Mitwirkung des kurveninneren Hinterrades, und das ist bei FWD kaum belastet. Das
"Anbremsen" des Hinterrades bewirkt deshalb nahezu gar nichts.
Auch ein Punkt: Wer bei einem FWD die guten Reifen immer hinten montiert, der wird die hinteren
Reifen nahezu gar nicht abfahren, die vorderen (ohnehin schon schlechteren) aber umso stärker.
Ich habe also unnötig schnell zwei Reifen abgefahren, und zwei weitere, die ggf. veraltet sind,
aber noch vglw. viel Profil besitzen. Was für eine Verschwendung.
Die Lösung kann also nur im regelmäßigen Wechsel vo/hi liegen. Da kommt es erst gar nicht zu
nennenswert unterschiedlichen Profiltiefen, meine Reifen halten länger, und dann kaufe ich vier
neue Reifen, die dann logischerweise perfekt identisch sind. Nur so hat man ein ideales und ein-
wandfrei sicheres Fahrverhalten.
Bei Heckantrieb (und einem E9X mit xDrive) liegt die Sache anders. Nur das Aquaplaningproblem
hat er mit einem FWD gemein. Die Spurstabilitätsfrage ist deutlich kritischer. Auch Abnutzung
und Traktion sprechen hier für die Montage des besseren Reifens auf der HA.
Der Vorteil von den besseren Reifen hinten bei HA Antrieb ist, dass sich die Reifenprofiltiefen dann wieder anpassen.
Bei mehr Vollgasanteil sogar noch deutlich schneller
Ganz genau.
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Beim xDrive wird trotz komplettem M-Packet die Tieferlegung wohl weggelassen (was mit Blick auf die Schlechtwegetauglichkeit ja ansich Sinn macht...)
Wie kommst du darauf? Vermutung? Der Grund liegt in den Gelenken der vorderen Antriebswellen.
Ansich fährt sich der Wagen bombig, hervorragende Kurvenlage etc. - damit sind wir soweit zufrieden.
Das geht aber deutlich besser.
Tieferlegung wäre rein der Optik wegen.
Wagen MUSS voll alltagstauglich bleiben (Aussendienst; Parkhäuser, Hofeinfahrten etc), entsprechend würden wir die Tieferlegungsmöglichkeiten eines Gewindefahrwerkes eh nie voll ausnutzen.
Ok. Wenn es "nur tiefer" soll, dann Eibach Pro-Kit. Wesentlich bessere bedient bist du aber mit einem
kompletten B12 Pro, vor allem wenn du wirklich schon 1000.000 km runter hast. Ein Gewinde brauchst
du wirklich nicht.
Wie teuer wäre beim BMW-Vertragshändler der Einbau nur für Tieferlegungsfedern (also inkl. Federbeine zerlegen etc) und wie teuer im Vergleich der eines Gewindefahrwerkes?
Folgekosten (Spur einstellen, Eintragung) sind ja identisch.
Die Einbaukosten unterscheiden sich praktisch gar nicht. Der Tausch der hinteren Dämpfer ist gar
nicht der Rede wert. Außer beim Cabrio vielleicht.ps:
Wer Paket mit "c" schreibt . . . .
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Da bei den allermeisten heutigen WR die Tiefe des größten Teils der Lamellen nur etwa
die Hälfte der Gesamtprofiltiefe eines (neuen) Reifens beträgt, sind sie mehrheitlich
bei nur noch 4 mm gar nicht mehr vorhanden. Das ergibt weniger Nässehaftung und
einen ganz erheblich schlechteren Schneegrip.Also, wenn das nicht relevant ist, dann weiß ich nicht, was sonst bei einem WR über-
haupt noch zählt. Dann kann man auch gleich weiter Sommerreifen fahren. -
Das Fwk kannst du nur einbauen, wenn es auch aus einem 335i E92 stammt.
Sonst passen die Federn nicht, und das Auto steht vo/hi unterschiedlich hoch.
Sollte es also kein 335i-M-Fwk sein, dann übernimm unbedingt zumindest deine
alten Federn.
Die Vermessung muss sein, es geht nicht ohne !! -
Werd heut mal die Winterräder aufn 2011er E92 330d Coupe xDrive schrauben. 225/40-18 rundum. 2 Reifen nagelneu, 2 Reifen noch 4mm Profil. Sollte ich die beiden schlechteren Reifen jetzt- vorn montieren, weil der xDrive überwiegen hecklastig geregelt wird oder
- hinten montieren weil schließlich vorn mehr gebremst und vorallem gelenkt wird?
Weder noch.

Werf deine alten WR auf den Müll. Ein Reifen mit nur noch 4 mm Profiltiefe taugt nicht mehr
für den Einsatz im Winter und gehört sofort entsorgt. Also kauf dir vier neue WR und alles
ist gut. Eine Alternative gibt es nicht.Und ansonsten gilt generell: Regelmäßig vorne und hinten tauschen, damit sich die Reifen
gleichmäßig abnutzen. Dann entsteht das Problem gar nicht erst. Du fährst keine Misch-
bereifung, also ist das problemlos machbar.
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Es geht nicht um die Runflat-Eigenschaft, die die Felge schützen soll. Bei 8,5" und 9,5" Felgenbreite reichen 225/255 nicht mehr aus, um Bordsteinkontakte nicht sofort in Kratzer umzuwandeln. Deshalb 235/265, damit die Schutzkanten der Reifen meine schönen Felgen Mackenfrei durch den Sommer bringen.
Das kann ich nachvollziehen. Ich würde auch zu 235/265 greifen, wenn ich denn schon
Mischbereifung fahren wollte.
Ich habe jetzt schon oft gelesen, dass non-RFT ein leicht schwammiges Fahrverhalten ergeben und das kann ich bei meinen 225/255 R19 non-RFT ebenfalls bestätigen. Deshalb würde ich ggf. wieder umsteigen, um das Fahrverhalten wieder zu verbessern.
Eine Lösung könnte sein, sich (als Non-RFT) einen anerkannt lenkpräzisen Reifen auszusuchen.
Also konkret den Michelin PSS: Dazu eine saubere Vermessung mit den richtigen Spurwerten,
und vielleicht noch M3-Lenkern zumindest an der VA. Dann fehlt nichts. Bei einem M3 (in Serie
OHNE Runflat) beklagt sich auch kaum jemand über Schwammigkeit).
Jetzt habe ich halt bei verschiedenen Händlern und auch Herstellern gesucht, aber keine 235/265 RFT-Bereifung gefunden. Daher meine Frage, ob dies überhaupt am Markt angeboten wird...
Ich traue dir zu, dass di Google benutzen kannst, und auch in der Lage bist, die Webseiten
der Reifenhersteller aufzusuchen. Wenn es da nichts gibt, dann ist das halt so.