Gehts noch? Ich habe es FALSCH verstanden, dann brauchst du mir hier nicht vorwerfen falsche Behauptungen aufgestellt zu haben.
Ich habe nirgenwo behauptet das dies so ist, sondern lediglich mein Verständnis kundgetan. Wenn das falsch war, kann man es korrigieren, sowas kann man auch in einem anderen Stil beantworten.
Denk doch mal nach. Es sind solche Äußerungen wie deine, die immer wieder für Irritationen
durch Fehlinformationen in den Foren sorgen. Der nächste liest (genauso wie du) wieder nur
halb und nimmt das für bare Münze. Und schon labern wir zwei Seiten lang über etwas, das
jeder Grundlage entbehrt.
Außerdem wäre es für dich ein Leichtes gewesen, vor dem Posten mal kurz zu recherchieren.
Andere hier schreiben jedenfalls nicht dermaßen leichtfertig drauf los.
Deshalb bleibe ich dabei: Wenn ich was nicht weiß, dann frage ich, oder halte die Klappe. Du
hast NICHT gefragt, sondern behauptet, in der ADAC-Motorwelt stünde, dass RFT demnächst
Pflicht für alle Neuwagen wären. Und das ist selbstverständlich falsch. Statt jetzt den Belei-
digten zu geben, würde es von Größe zeugen, wenn du dich dafür entschuldigt hättest.
Jetzt der Unterschied wenn das Auto mit dem Platten reifen am Boden steht oder aufgehoben ist. Vorsicht, für die Richtigkeit der nächsten Zeilen übernehme ich keine Garantie. Dies sind jetzt nur logische Schlussfolgerung.
Steht der platte Reifen nun am Boden habe ich weniger Volumen im Reifen als wenn ich das Auto aufhebe. Das heißt, dass höherer Druck im Reifen eher erreicht ist, da ja wie gesagt das Volumen kleiner ist. Sprich der Kompressor hat es schon früher schwerer um Luft in den Reifen zu bekommen. Außerdem muss er noch das Gewicht des Autos mit anheben.
Das hat zur Folge, dass das Aufpumpen länger dauert.
Ist der Reifen unbelastet, wird der höhere Druck erst später erreicht und der Kompressor kann somit leichter mehr Luft pumpen.
Das Thema lässt sich ganz leicht klären. Die Physik ist nicht großartig kompliziert.
Wenn der Reifen mit dem Gewicht des Autos (genauer: auf ebenem Untergrund knapp ein Viertel
davon) belastet ist, dann "fehlt" durch die Abflachung ein Teil des Volumens. Ich würde das mal
grob auf ein Zehntel (bei noch nicht völligem Luftverlust vielleicht ein Zwanzigstel) schätzen.
Pumpe ich den Reifen nun in diesem Zustand auf, dann müssen eben diese 10 % mehr Luft rein.
Entlaste ich ihn, dann muss genauso viel Luft rein, aber eben diese 10 % weniger Druck, weil sich
dieser um einen ähnlichen Betrag erhöhen wird, sobald ich das Auto ablasse.
Insofern hat der Kollege Staph im Prinzip Recht. Womit er nicht Recht hat: Das ist dermaßen
wenig, dass es nur wenig relevant ist. Ich habe im Rahmen von Motorsporteinsätzen schon
etliche Male solche Kompressoren benutzt, und es war NIE ein Problem, einen Druck 2.5 bar in
den Reifen zu bekommen. Mehr wäre mit etwas Geduld sicherlich auch möglich gewesen, aber
ich habe es nie gebraucht.
Aber geht es hier wirklich um solche Einzelfälle? Ob der Kollege mit seinem Kompressor warum
auch immer klar kommt, ist doch ziemlich egal. Es geht ums Prinzip. Und nur weil der Herr zu
blöde war, seinen Reifen wieder fahrbereit zu bekommen, muss das noch lange nicht heißen,
dass alle mobilen Kompressoren shice sind, und RFT die allein selig machende Lösung wären.
Soll er doch mit seinen RFT über die kaputten Straßen rumpeln, und bei Regen aus Tempo 100
mindestens 5 m mehr Bremsweg brauchen - wenn's ihn glücklich macht.
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