Beiträge von the bruce

    Jetzt warst du wieder schneller. :D Hab oben noch was ergänzt:



    Überleg dir doch kurz mal was passiert, wenn du beladen einen Pass hinunter fährst. Die Scheibenbremse
    wird heiß, dein "Inlay" zunächst nicht so schnell. Die Scheibe und damit auch deren Trommelkomponente
    wird sich ausdehnen. Das bedeutet zwangsläufig, dass der Einsatz nicht mehr so fest sitzt und sich lösen
    kann. Das kann so nicht sicher funktionieren !!


    Mir war das aber zugegebenermaßen auch erst nach ein wenig Nachdenken klar.


    ;)


    So, mal wieder einen etwas älteren aber trotzdem interessanten Thread hervorholen.


    "Interessant" aber bitte mit Gänsefüßchen. :whistling:




    Da ist die Idee mit "Ring in die PP-Scheibe einsetzen lassen" ja keine so schlechte.


    Doch,
    genau das ist es, eine schlechte Idee. Oder besser gesagt eine Schnappsidee für Lebensmüde.


    Und sei dir versichert: Jeder hier, der sich mit dem PP-Bremse etwas näher beschäftigt hat, der
    kennt diesen Thread. Und wenn diese seltsame Idee eine Lösung wäre, dann hätte ich es in dem
    anderen Thread erwähnt.




    Das mit Scheibe heiß machen, den Ring abkühlen und dann das ganze zusammen fügen kennt man ja zB auch von Radlagern.


    Ja, aber das macht man niemals nicht bei thermisch hoch beanspruchten Bauteilen !!!!!


    Überleg dir doch kurz mal was passiert, wenn du beladen einen Pass hinunter fährst. Die Scheibenbremse
    wird heiß, dein "Inlay" zunächst nicht so schnell. Die Scheibe und damit auch deren Trommelkomponente
    wird sich ausdehnen. Das bedeutet zwangsläufig, dass der Einsatz nicht mehr so fest sitzt und sich lösen
    kann. Das kann so nicht sicher funktionieren !!




    Und aus welchem Material, also welche Stahlsorte sollte man den Ring fertigen lassen?


    Stahl? Bremsscheiben und -trommel fertigt man aus Gusseisen, nicht aus Stahl. Die Wärmeausdehnung von
    Stählen ist viel zu hoch, und gleichzeitig ist die Wärmeleitfähigkeit schlechter als die von GG-Werkstoffen.


    Das sollte man schon wissen, wenn man solche heiklen Dinge angehen will. Fehler durch Nichtwissen sind bei
    einer Bremse naheliegenderweise fatal.


    Es liegt doch auf der Hand, dass kein TÜV-Prüfer, der halbwegs bei Verstand ist, diesem Gewurstel jemals
    seinen Segen geben wird. Ich kann nur dringend raten, die Finger davon zu lassen. :!:


    Den E91 werden wir aber nur eine oder 2 Saisons fahren... dann muß ein E61 oder F11 her...
    Allerdings würde ich gern einen Satz dort weiterverwenden.


    Das vergiss mal ganz schnell wieder. :whistling:


    Jetzt können wir über drei Seiten lamentieren, ob sich vielleicht Felgen finden, die halbwegs
    auf 3er und 5er passen, das gewünschte Format haben, und dir sowie deinem Weibchen auch
    noch gefallen. Man kann es sich aber auch gleich ganz sparen. Denn die Reifenformate sind
    schon allein von den Abrollumfängen VÖLLIG andere.


    Also vergiss es einfach. Und benutze in Zukunft mal zuerst Google. ;)

    Hab ich so verstanden. Deshalb sagte ich ja, es ist ok. Du kannst ja einfach das 0W-40
    beim nächsten Mal bestellen.**
    Wenn es vollsynthetisch ist, dann steht es auch zu 99.9999 % drauf. Wenn nicht, dann ....


    ;)





    ** Aber wie gesagt nur mit LL04. Die bekommst du bspw. von Aral, Castrol und orig. BMW sowie in
    AT auch von BP. Diese drei (vier) sind ohnehin identisch. Castrol und Aral sind Teil des BP-Konzerns.

    Das 5W-30 ist ok, aber ein vollsynthetisches 0W-40 ist besser. Das gibt es auch mit LL-04-Freigabe
    und es kostet auch nicht nennenswert mehr.
    Entscheidend ist es aber nicht. Hauptsache, dein Bruder macht den Ölwechsel mit definierter Ein-
    füllmenge und er beobachtet den Ölstand über die kommenden Wochen genau. "Genau" heißt auch,
    immer auf absolut ebenem Untergrund, bei halbwegs gleicher Temperatur und nach mind. fünf Min.
    Motorstillstand.



    ps: Unsere letzten beiden Beiträge haben sich überschnitten. Lies mal weiter oben. ;)

    Nur weil das für mich äußerst unklar und gleichzeitig extrem wichtig ist:



    Da der Ölwechsel kurz bevor stand, habe ich das Ölniveau nicht überprüft, da ich mir dachte, wenn zu wenig drin ist, meldet sich das Auto ja selbst.
    Vor ein paar Tagen stand eine längere Fahrt für das Auto an, davor wollte ich zur Routine das Kühlwasser und den Ölstand kontrollieren. Das Kühlwasser war wieder weniger geworden, jedoch nicht auf MIN. Der Ölstand war aber deutlich über MAX.


    War das nun schon nach dem anstehenden Ölwechsel oder noch davor?


    Es ist ja schließlich ganz entscheidend ob sich dein Ölstand von selbst erhöht, oder ob
    vielleicht nur ein Azubi zuviel reingekippt hat.




    Das die Motoren es nicht mögen, wenn sie zuviel Öl haben, ist mir bewusst. Daher habe ich gleich etwas Öl angesaugt und dann den Ölstand überprüft... Bis der Ölstand auf 1/2 zwischen MIN und MAX lag musste ich jedoch 2,5L absaugen. Wenn man betrachtet, das die Füllmenge eigentlich bei rund 5L liegt, ist das doch sehr sehr viel.


    Nun stellt sich mir die Frage, warum wird das Öl mehr, das Wasser weniger und man merkt an den Fahrleistungen nichts?
    Das der Auspuff Ruß angesetzt hat, schiebe ich nun auf den zu hohen Ölstand. Starten tut der Motor ohne jegliche Probleme.


    2.5 l zuviel ???
    Damit dürfte sich ja die Kurbelwelle im Ölbad drehen und damit auch das Öl aufpanschen,
    was dann zwangsläufig zur Ölschaumbildung führen müsste. Ergo saugt die Ölpumpe nur
    noch Schaum an. Gefährlich !!!




    Könnte es die Zylinderkopfdichtung sein?
    Normal wäre dann aber Öl im Kühlwasser und nicht anders herum, oder man würde es beim Starten des Motors merken, wenn das Wasser in den Brennraum gelaufen ist.


    Nun, wie du selbst sagst müsste man dermaßen viel Diesel im Öl auf jeden Fall riechen.
    Und soviel Wasser führt auch ganz sicher zu einer Öl-Wasser-Emulsion, die als heller
    Schaum am Öldeckel sichtbar ist. Also, beides erkennt man ziemlich eindeutig.


    Wenn nicht, dann kann es auch kein Wasser und kein Diesel sein. ;)


    :whistling:


    habe seit kurzem einen E91 320d mit xDrive und in kürze sind neue 16" Schlappen für den Winter fällig.
    Da dies mein erste xDrive ist hier die Frage, ob ich bei den Reifen besonderes beachten müsste/ sollte
    oder einfach gut Teile kaufen?
    Ach ja ... wollte keine RunFlats montieren ...


    Kauf dir die bestmöglichen Reifen und fertig. Welche das sind erfährst du hier:


    Der große TESTBERICHTE-Sammelthread


    Dort sind auch Diskussionsthreads verlinkt, in denen du weitere Fragen stellen kannst. ;)


    Ich rate dir aber von 16" ab. Besorg dir günstige (evtl. gebrauchte orig. BMW-) Felgen in 8x17
    und mach 225/45 oder 235/45 R17 drauf. Das ist das ideale Allroundformat für einen 320d, auch
    und gerade im Winter. Schneeketten passen weiterhin, jedenfalls bei der serienmäßigen ET34.


    Und nein, kleinere Räder sind nicht im Winter besser, außer vielleicht auf dünnem Schneematsch
    und hinsichtlich Aquaplaning. Alles andere können die 225er oder 235er besser. Aber Legenden
    halten sich ja bekanntlich ewig, vor allem wenn's um's Auto geht.


    :whistling:

    Gehen wir es mal in der Reihenfolge durch, wie es da steht:


    VA:


    - Nachlauf ok
    - Sturz vorne nicht seitengleich
    - Spur ok
    - Spreizung perfekt (weiter unten)


    HA:


    - Sturz perfekt (seitengleich und im unteren Bereich des Zulässigen*)
    - Spur perfekt


    Der Rest auch.


    Bleibt nur der Sturz vorne. Der sollte angeglichen werden, denn 1. müsste so
    das Lenkrad leicht schief stehen (nach links bei Geradeausfahrt), 2. zieht er
    mglw. bei losgelassenem Lenkrad auf perfekt ebener Straße von selbst leicht
    nach rechts, und 3. werden sich deine Reifen auch ein wenig ungleich ab.
    Diese Reifen hast du ja mglw. zwischenzeitlich erneuert (die Profiltiefe war
    schon damals mehr als grenzwertig), und wer will sich denn seine neuen Reifen
    schief abfahren?




    * weil die Daten des Standardfahrwerks zugrunde liegen