Beiträge von the bruce

    1.
    Ok, das ist unverschämt.



    2.
    Jetzt sei nicht gleich angepisst. Man wird sich doch noch wundern dürfen.
    Nein, ich kann nicht alles, aber Bremsen habe ich schon als blutiger Schüler
    gewechselt. Und nee, ich habe nicht "Mechaniker" gelernt, noch nicht mal
    was ähnliches. Mit etwas Sorgfalt kann man das selbst trotzdem besser als
    eine Werkstatt (es tut; nicht, als sie könnte).
    Für das Geld, dass du sparst, kannst du dir zwei Drehmomentschlüssel vom
    Feinsten kaufen - Hazet, Stahlwille etc.. Den Dickeren braucht man sowieso
    für den saisonalen Radwechsel.
    Und was meinst du mit "Bremsbacken zurückhalten"? Vorne gibt es weder
    "Bremsbacken", noch irgendwas "zurückzuhalten". Ok, ich sehe, du lässt es
    besser. Das ist jetzt genauso wie im letzten Beitrag nur eine sachliche Fest-
    stellung, und kein böswilliges Gefrotzel. Ach ja, 'ne Hebebühne braucht man
    auch nicht. Mit ist es natürlich viel bequemer. Kostet übrigens in einer Miet-
    werkstatt üblw. 10 € die Stunde. So what.

    Das ist keine Zusammenfassung dessen, was ich sagte. Es stand im Raum, dass die längeren Buchsen
    "besser", also weniger "wacklig" im Sattel sitzen würden. Das ist nicht so, es kann auch gar nicht
    sein. Warum habe ich erklärt.
    Der Grund, warum sie nun länger sind, ist genau derselbe, wie der, warum die orig. Buchsen so lang
    sind, nämlich: Die Bolzen zu überdecken, und dem Plastikdeckel einen Halt zu geben.
    Konstruktiv lässt sich das auch etwas anders lösen, man muss ja nur zu anderen Hersteller gucken.
    Da gibt es bspw. Faltenbälge.


    Und nee, von einer "neuen Evolity" weiß ich nichts. Wenn es die gäbe, dann würde sich hier auch
    wohl kaum jemand die Mühe antun, in den USA zu bestellen, um sich dann mit dem Zoll herumzuärgern.
    Natürlich schadet es nichts, mal bei AT-RS anzurufen, aber der TE sagte vorweg, dass er hier keine
    Debatte Tyrol vs. Evolity wünscht.


    Ob die orig. Buchsen nun aus Gummi, PE, PVC, PU oder was weiß ich sind, ist doch egal. Irgendwo
    habe ich sie noch. Wenn ich sie sehe kann ich ja mal drauf gucken, ob sie gekennzeichnet sind. Für
    Gummi kommen sie mir etwas zu steif vor.


    Was ist jetzt los mit dir?


    dann muss ich mal schauen, wo es GUT und Günstig ist. Ich will ja keinen Schrott als Bremse
    deshalb dachte ich ATE in einer Freien Werkstatt,...


    Teile von Brembo, Ferodo oder Pagid kannst du genauso gut nehmen, eigentlich auch TRW,
    Textar und Jurid.
    Ich persönlich würde zu Belägen von Ferodo (Premier) und Scheiben von AP/Brembo neigen.
    Ate ist aber sicherlich auch vollkommen ok.
    Orig. BMW bekommst du hier über's Forum ebenfalls vglw. günstig, aber sicherlich nicht so
    günstig wie die oben Genannten.




    weil 800 find ich schon häftig, auch wenns
    die grösseren Scheiben sind.


    800 Tacken finde ich gar nicht "häftig" :thumbsup::thumbsup::thumbsup: für einen Komplettwechsel
    an beiden Achsen - ich nehme doch mal schwer an, es geht nicht nur um die Vorderachse.
    Und ob es nun 300, 312 oder 330 mm sind, das macht den Kohl nicht fett. Die größeren
    Scheiben kosten nur wenig mehr und die Arbeit ist dieselbe.


    Als "Mechaniker" nicht mal Scheiben und Beläge selbst tauschen zu wollen finde ich ein
    wenig seltsam, aber gut, vielleicht ist es besser so für dich und alle anderen Verkehrs-
    teilnehmer. Es ist ja besser, man überschätzt den Aufwand als sich selbst. ;)



    btw: Haben nicht sogar einige VFL-318d nur die ganz kleine 292x22er Bremse vorne? ?(;)

    Höhenschlag Felge, Höhenschlag Reifen. Also messen. Ansonsten Scheibe und Radnabe
    auf Schlag vermessen.


    Und Suchefunktion. Hatten wir doch mehrfach, selbst in den letzten Wochen oft genug.


    Willst du wirklich eine Lösung, dann liest du dich da durch. ;)


    Deshalb der Vorschlag:


    :closed:


    Ne Kunststoffkappe auf ein Bremsenteil kleben, welches gut und gerne 130°C warm wird, ist eine "super Idee". (sowas vom Bremsen Guru....)



    Die Werkskappen sind am Ende der Gummihülsen montiert, welche im Vergleich zu den Messingführungen keine/kaum Wärme leiten. Das wird einfach nicht halten. Schon garnicht beim sportlichen Gebrauch.


    Naja, da muss man mal auf dem Teppich bleiben. Die optimale Lösung sieht anders aus - klar.


    Auch wenn wir nur spekulieren können, wie heiß es wann an dieser Stelle wird, aber ziemlich
    sicher nicht extrem heiß. Die originalen Kunststoffbuchsen halten die Wärme ja auch aus,
    und die sitzen viel näher an der Wärmequelle.
    Da gibt es Klebstoffe, die vertragen mehr. Selbst Uhu Endfest 300 ist bis 200° C einsetzbar.
    Mehr möchte man auch der Bremsflüssigkeit und den Kolbendichtungen nicht auf Dauer zu-
    muten. Beides befindet sich im selben Bauteil. Kleben kann man ja am Führungsbolzen. Das
    meinte ich.
    Hinzu kommt, dass 1. die Bolzen aus Edelstahl bestehen und damit recht schlecht die Wärme
    leiten, und 2. es gar kein Drama ist, wenn sich doch mal eine Kappe verabschieden sollte. Es
    geht ja schließlich auch ohne. Einen Ausfall der Bremse hat man damit jedenfalls nicht.


    Mir ging es auch gar nicht darum, das als "goldene Lösung" anzupreisen. Primär lag mir daran,
    den Unterschied zwischen Evolity ( = alte Tyrol ) mit den neueren Buchsen von Tyrol zu erklä-
    ren.
    Und wer die Evolity bereits hat, oder für dessen Sattel es gar keine Tyrol gibt, der aber seine
    Bolzen-Buchsen-Kombi trotzdem wetterfest machen will, der kann durchaus mal über eine Lö-
    sung nachdenken, und sich von diesem Gedanken inspirieren lassen. Vielleicht geht's ja auch
    viel besser. Ich bin offen für konstruktive Ideen.



    ps: Guru? Wo? Ich sehe keinen !!


    Gibt es überhaupt die Möglichkeit das M-Fahrwerk nachzurüsten inklusive Eintragung beim TÜV, wenn es nicht serienmäßig verbaut war?
    Ich frage nur so doof, weil es ja sicher kein Gutachten oder ähnliches für das Fahrwerk geben oder irre ich mich da?


    Sowohl technisch als auch zulassungsrechtlich ist die Nachrüstung keinerlei Problem.
    Eine Eintragung ist (anders als bspw. beim BMW-Performance oder fast allen Fremd-
    produkten) nicht erforderlich.
    Abgesehen davon würde es auch niemandem auffallen, kein TÜV gleicht bei der HU
    die Teilenummern ab.


    Falls dir die Tieferlegung des M-Fwks genügt, du aber ein besseres Handling erreichen
    willst, würde ich dir zu den M-Federn + Bilstein B6 (oder B6 adjustable oder Koni Sport)
    raten, optimalerweise ergänzt um Stabis vom M3 Cabrio und M3-Lenker vorne*. Und
    falls du noch etwas tiefer möchtest, dann ein Bilstein B12 Pro-Komplettfahrwerk. Das
    alles bleibt alltagstauglich, komfortabel und harmonisch. Das Auto liegt aber deutlich
    besser, stabiler, fühlt sich sicherer und auch etwas direkter an.


    Noch tiefer (und dann auch härter) würde ich bei einem Cabrio unbedingt vermeiden.
    Die Karosserie ist auch bei modernen Cabrios immer noch weniger verwindungssteif
    als bei Limousinen und Coupés, und sie wird auf die Dauer unter der höheren Belastung
    leiden. Das merkst du an Zittern, Klappern und an Problemen mit dem Klappdach. Auch
    wenn jetzt manche aufschreien werden - ich behaupte, Cabrio + Gewinde sind keine
    besonders glückliche Kombination.


    ;)



    * TÜV geht bei M3-Teilen nicht, aber auch die "sieht" niemand.


    Also er schreibt mir in den Kaufvertrag das Unfallfrei und das Vollständige Scheckheft ein
    (er meinte mit hinunterschicken dauert da ca 14 tage)


    Zwei Wochen für einmal hin und zurück? Liegt Dortmund in Neuseeland?
    Oder müssen die erst noch den passenden Stempel schnitzen? :whist:


    BTW, was soll eigentlich der nervige Blödsinn mit der Schriftgröße? :sleeping:




    ...jetzt erschließt sich mir die volle Bedeutung des Wortes "beratungsresistent"...


    Das war mir schon beim allerersten Blick in diesen Thread klar. Und ja, es ist in solchen
    Fällen vergebene Liebesmüh'.


    :schnarch:

    Evolity und Tyrol wackeln beide genauso viel oder wenig. Der Bereich, der im Sattel steckt, ist ja völlig identisch.


    Die neueren Evolity sind jetzt nur deshalb länger, weil nur so die Gummikappen drüber passen, die jetzt dabei sind.


    Es macht ja durchaus Sinn, dass eine solche Kappe auf der Buchse sitzt, und damit auf dem Teil, das fest mit dem
    Sattel verbunden ist, und sich nicht bewegt. Man könnte zwar auch eine x-beliebige Kappe (bspw, die alten orig.
    BMW abschneiden, oder auch welchem von Audi A4, A5, Q5 etc.) mit einem Tropfen Kleber auf die Führungsbolzen
    pappen, aber das ist natürlich weniger optimal, weil die Bolzen mit fortschreitendem Belagverschleiß weiter raus
    wandern. Das geht aber durchaus ebenfalls.

    Gerne, Oli. Und viel Erfolg. Das ist ein gutes Fahrwerk zu einem fairen Preis. :thumbup:




    Da wäre ich mit garnicht so sicher. Wenn man zu BMW fährt und sich ein M Fahrwerk einbauen
    lässt wird dieses auch nicht eingetragen oder sonstiges.


    Das macht rein gar nichts, ich bin mir sicher. Wenn ich hier sowas schreibe, dann darfst du
    getrost davon ausgehen, dass ich zuvor einen Blick in dieses Teilegutachten geworfen habe.
    Und nee, es geht hier nicht um das M-Fahrwerk, sondern einzig und allein ums Performance.