Stefan, ich hab dir hoffentlich keine Angst gemacht. ![]()
Beiträge von the bruce
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Lies mal das:
Und natürlich kann man entspr. Fragen dann auch dort bequatschen.
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Alles anzeigen
Generell:
- Bremsflüssigkeitswechsel auf ATE Blue Racing
- Verbau Evolity Stahlflexleitungen
- BMW Bremsluftkanäle von den NSW vom Radhaus (bereits gestern selbst eingebaut)
VA:
- Scheiben (330x24) ATE Power Disc
- Beläge Ferodo DS Performance
HA:
- Scheiben (336x22) ATE Standard
- Beläge ATE Standard
Nun meine Fragen:
- was haltet Ihr davon?
Wirkt alles schlüssig. Man könnte nur überlegen, auch hinten DSP zu montieren (falls lieferbar),
und vorne aus Komfortgründen glatte Scheiben zu montieren (AP, Brembo oder sogar Tarox),
sowie die Evolity-Buchsen dazu zu nehmen. Das alles ist ja hier bereits hinreichend diskutiert:Den Kostenvoranschlag halte ich für überzogen. Länger als zwei bis drei Stunden kann es selbst
mit der Trommelbremse an der HA nicht dauern. -
Schaden kann es denke ich auf gar keinen Fall.
Doch, das kann er. Die Reinigungswirkung ist beim OE-Filter unübertroffen.
Und alles, was schlechter filtert, also mehr feinen Staub durchlässt, das
schadet dem Motor. Staub enthält auch Sand, also Siliziumkpartikel. Und die
sind hochgradig abrasiv. Über die Kurbelgehäuseentlüftung gelangen sie
auch ins Öl, und nun rate mal, was feiner Schmiergelstaub in den Lagern an-
richtet.Wer das Optimum an Leistung will, der wechselt seinen Papierfilter einfach
etwas öfter. Das ist immer noch billiger als der ganze Tuningquatsch.Warum manche Tuner sowas trotzdem gerne verkaufen, ist doch klar. Man
schafft damit eine zusätzliche Einnahmequelle. Denn den OE-Filter würden
die Wenigsten beim Tuner kaufen. -
Weil ich das oben noch nicht wusste:
Ob man auf einem 335i, der ja bekanntlich serienmäßig Mischbereifung hatte, irgendwie
Rundumgleichbereifung eingetragen bekommt, bzw. ob es Räder gibt, die das auch so
auf für den 335i im Gutachten freigeben, das weiß ich nicht. Fakt ist aber, dass Mischbe-
reifung das Untersteuern fördert. -
Da steht nur "M3 19"-Rad" - welchen Wert auch immer das haben soll.
Da er im Januar einen 335i gesucht hatte, wird es wohl einer sein.
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Ja, wenn momentan vorne (noch) nicht mehr geht, dann lass es so. Für mich
war nicht klar erkenntlich, ob du schon andere Domlager drin hast.
Ich wie weit gehen hier die Meinungen auseinander @the_bruce
Hi Dave,
ich versuche es mal, es wird aber etwas länger und technischer werden.
Prinzipiell betrifft es beide Achsen, vor allem aber die VA.
Üblich ist im Straßenverkehr Vorspur, manchmal auch Nullspur. Bei reinen
Rennfahrzeugen mit entsprechend geändertem Lenktrapez wird dagegen
gerne Nachspur eingestellt. Manche kopieren das bei ihrem Ringtool oder
Hobbyracer, weil sie denken, was gut ist für echte Rennwagen, das funzt
auch bei mir. In einigen Fällen mag es auch tatsächlich sein, dass Nachspur
besser funzt, auch wenn mir das noch keiner wirklich plausibel machen
konnte. Manches ist aber eben auch Geschmackssache. Deshalb sagte ich,
die Meinungen gehen da auseinander.
Das Blöde ist aber, bei einem E9X (und fast jedem anderen Großserienauto-
mobil) geht die (statisch in Geradeausstellung) voreingestellte Spur mit zu-
nehmendem Lenkeinschlag ganz automatisch in (sehr heftige) NACHspur
über. Das ist das sogenannte Ackermann-Prinzip, und man macht das, um
Schaben in engen Biegungen (Kehren, Wenden in der Stadt) zu vermeiden.
Ist ja klar, die kurveninneren Räder fahren einen kleineren Radius als
die kurvenäußeren Räder. Wohlgemerkt, wir reden NICHT vom Grenzbe-
reich, ganz normales alltägliches durch die Gegend rollen.Bei Rennwagen ist dieser Aspekt egal, da geht es ausschließlich um das
schnellstmögliche Fahren von Kurven größerer Radien, also im Grenzbe-
reich mit entsprechendem Schlupf. Und den maximalen Grip erreicht man
immer bei optimalem Schräglaufwinkel. Schräglaufwinkel ist Schlupf. Es
geht konkret um mehrere Grad. Der optimale Schräglaufwinkel ist aber
auch von der auf dem Reifen lastenden Gewichtskraft abhängig. Ein
stark belasteter Reifen erreicht mehr Grip bei höherem Schräglaufwinkel
als ein weniger stark belasteter. Deshalb braucht der kurvenäußere
Reifen mehr Schräglaufwinkel als der kurveninnere, und somit auch mehr
Lenkwinkel, um das Maximum an Querbeschleunigung zu erreichen.
Und aus genau diesem Grund haben reinrassige Rennwagen (DTM, WTCC,
sämtliche Formel-Rennwagen) alle ein "umgekehrtes" Lenktrapez, bei
dem die (statisch) voreingestellte Spur mit zunehmendem Lenkeinschlag
in VORspur übergeht.Es dürfte klar sein, dass man da statisch ganz andere Werte voreinstellen
kann und muss, als bei einem Auto mit Serienlenkgeometrie.
Hinzu kommt noch: Mit einem Straßenauto fährt man meist geradeaus
und langsam. Man muss also zugunsten vertretbaren Reifenverschleißes
immer Vorspur fahren, damit trotz neg. Sturz das Verschleißbild wenig-
stens halbwegs gleichmäßig bleibt.
Bei einem Rennwagen ist das völlig anders. Der kennt nur einen einzigen
Zustand: Vollgas. Jede Kurve so schnell wie es geht. Innenkantenver-
schleiß ist da gar kein Thema.Ich hoffe, es war wenigstens für Interessierte einigermaßen verständlich.

Mit dem alten M-Fahrwerk hatte ich bei schnelleren AB Fahren öfters einen "leichten Hintern" bekommen. Da fehlte mir die Rückmeldung auf der Hinterachse.
Ich fahre gerne zügig auf der AB und Landstraße. Das serienmäßige Untersteuern sagt mir nicht zu und das möchte ich daher weitestgehend beseitigen.
Ohne mehr Sturz - M3-Teile + Dorn entfernen - wirst du das leider niemals
weg bekommen. Desweiteren helfen breitere Reifen vorne.
Das Gewinde auf eine mittlere Höhe zu schrauben wäre wahrscheinlich
auch keine so blöde Idee.
hier mal nun mein heutiges Vermessungsprotokoll[Blockierte Grafik: http://img.tapatalk.com/d/14/07/25/6y2ytu6y.jpg]
Sieht soweit gut aus, besser als vorher. Nur ist der Sturz vorne sehr gering.
Von daher MUSS das Auto untersteuern. Überlege dir die M3-Vorderachskom-
ponenten und am besten auch Rundumgleichbereifung.
Dann vorne maximal erreichbaren Sturz einstellen lassen und etwas mehr Vor-
spur. Die HA kann unangetastet bleiben. Du wirst den Unterschied merken
- ganz sicher.
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Wie kann man nur so anmaßend sein ....
"Anmaßend" ist doch hier zunächst mal nur eines: Deine Behauptung, man würde "Geld verbrennen".
So, nun is gut, alles weitere kann nur noch unterirdischer werden und wird dem TE in keinster Weise was bringen.
Seit wann interessiert dich, was dem TE hilft? Davon hast du hier bislang nicht viel erkennen lassen.Ob's nun für dich gut ist, werden wir sehen.

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Das müsste ich eigentlich schon gepostet haben. Bin aber nicht sicher, und zweimal schadet auch nicht.
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Dämmung? Da gilt ausnahmsweise die alte einfache Regel: Viel hilft viel. Je mehr umso besser.
Und je nachdem wieviel Strom die Endstufe zieht, wie niederohmig die Versorgungsleitung ist,
und wie laut/basslastig du hörst, umso mehr "sägt" die Versorgungsspannung im Takt der Musik.
Und die Endstufe ist dann dankbar für einen Strompuffer in Form eines dicken Elkos.
Aber bitte nur einen mit Schutzelektronik verwenden. Einfache Elkos mit 1 F oder 2 F sind nicht
ungefährlich.