Beiträge von the bruce


    Nein ich hab im Touriforum noch nicht gefragt, aber ja - es nehmen wohl einige sehr ernst.


    Du kannst dich ja dort mal schlau lesen. Andere sind dort in den vergangenen Wochen mit
    ganz ähnlichen Fragestellungen vorstellig geworden - sprich, auch mit einem 335i.




    Das geht ja noch. In erster Linie hast du da Pickup aufgesammelt, und der stammt nicht unbedingt
    von deinen eigenen Reifen, sondern liegt auf der Strecke und bleibt dann am heißen Reifen kleben.




    Gut, aber d.h. hier eindeutig "first things first", sprich das Fahrwerk ist mal das wichtigste.


    Ja, Fahrwerk und Reifen "first", sowie die M3-Querlenker, und da erscheint mir momentan
    das Öhlins die beste Lösung für dich zu sein, um nicht zweimal kaufen zu müssen.




    OK, du erwähnst hier bspw. die Domlager nicht - würdest du mit, naja max. -1° Sturz vorne rumkurven? Also ich würd das zwar jmd. machen lassen (bspw. einem WW), aber -2,5 oder so hät ich bei meinem Anforderungsprofil schon gesagt ("wenn schon, denn schon"). Ansonsten bringt die Investition ja nix.


    Richtig, mit nur einem Grad kommst du nicht weit. Zwei Grad vorne sind Minimum. Ob Unibal oder nicht ist
    fast eine Grundsatzentscheidung. Was brauche ich an Sturz, bin ich bereit Komfort zu opfern, welche DL
    passen zu meinem Fahrwerk, kann ich mir wegen Langstrecke überhaupt viel Sturz erlauben? Etc. pp..




    Zu den Bremsen: Ich fahre momentan Original Scheiben + Pagid RS19 + Stahlflex, Evolity Buchsen und Castrol SFR.


    Zusammen mit guten Scheiben kann das reichen, aber überleg dir mal, gleich zweiteilige Scheiben zu nehmen.
    Deren Sinn ist neben der geringeren Neigung zur Schirmung (Verzug, Wölbung), dass sie üblw. eine direktionale
    und damit deutlich effektivere Innenbelüftung besitzen und so weniger heiß laufen.
    Wenn die BF schon mal gesiedet hat, unbedingt wechseln. BF "altert" spürbar durch Überbeanspruchung. Teuer
    aber nahezu unschlagbar ist die BF von Endless. Die würde ich nehmen.




    Was bringt den nun eine PFC Komplettanlage? Momentan bremse ich "was der Reifen bzw. das Fahrwerk hergibt".


    Eine große Bremse wird nicht einfach nur besser bremsen (mit besserem Pedalgefühl, also auch leichter zu
    dosieren, ohne in die ABS-Regelung zu kommen), sondern sie hält der hohen Beanspruchung besser stand,
    leidet also weniger und hält länger.




    Ok, das ist ein interessanter Punkt - wenn ich jetzt mit dem original-FW Semis aufziehen würde, dann haben die auch keine härteren Flanken und halten "ohne" negativen Sturz fahren auch nicht aus?


    Die Flanken eines Yoko AD08 sind schon spürbar steifer (als beim PSS), die eines Direzza 03G sogar ganz
    erheblich. Gleichzeitig steigen aber auch die Querbeschleunigungen (wenn man das Potenzial ausnutzt)
    und das Fahrwerk wird sich mehr neigen (genauer, die Karosserie), die Gummilager werden stärker kom-
    primiert/gedehnt und man fährt noch mehr auf den Kanten.




    Was meinst du mit "so richtig viel wird sich das nicht tun" - meinst du die 3 Konfigurationen unterscheiden sich nicht großartig, oder die 3 unterscheiden sich nicht großartig zur IST-Situation (sprich - entweder alles machen oder bleiben lassen)?


    Das ist eben schwer einzuschätzen, aber ich meinte primär, dass sich diese drei Alternativen unter-
    einander wenig tun dürften. Ein Fortschritt zur Serie wären sie schon. Nur erscheint mir ein reines
    Straßenfahrwerk für ein zum großen Teil auf Trackdays genutztes Auto als inkonsequent und irgend-
    wie am Bedarf vorbei geplant. Eigentlich gehören dann höhere Federraten rein, mindestens wie im
    Öhlins R&T oder sogar wie in einem Clubsport.




    Hach, ja.. direkt gesagt hats mir zwar noch niemand - gedacht hab ichs mir schon 10x.


    Ok, frag mal im Touristenfahrerforum und du wirst diesen Rat garantiert gleich von mehreren Leuten
    bekommen. ;)




    Problem 1.) Wenn ich wie heuer zB nach SPA und NSL fahre (was ca. 2000km waren) - wie komm ich hin?


    Kein Problem. Den E36 einfach TÜV-konform lassen. Das machen viele so. Sieh dich doch einfach mal
    nach solchen Autos um, bspw. im Touriforum und in den Motorsportportalen.




    Ich stell da jetzt mal eine Blöde Frage - ist ein "Budget 328i" also ein leerer 28i Schalter mit gemachten Fahrwerk und Sportreifen/Semis rundum auf schnellen Strecken (wie bspw. Salzburgring und RedBullRing, da wo ich aus geographischen Gründen am Meisten unterwegs bin) schneller als mein momentanes Setup?


    Nee, das ist er nicht. Aber sooo viel langsamer eben auch nicht. Und denk an die Folgekosten, bspw.
    für die Reifen oder wenn es mal knallt. Mit einem älteren Auto sieht man vieles erheblich entspannter.




    Hihi, da kann ich vllt. noch ein Bild nachliefern von der Eau Rouge Kompression - momentan neigt sich die Fuhre auf die Seite als würde eine A-Klasse aufs Dacht geschnallt sein :D


    Zeig mal. Ansonsten kann ich es mir durchaus vorstellen. So in etwa:


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    Zitat von sportauto


    Im Ausweichtest lenkt der Buchloer Sportwagen zackig ein, die Karosserie verfällt aber auch hier schnell in starke Seitenneigung.
    Dem Fahrwerk ist durch die sportliche Brille betrachtet eine insgesamt zu weiche Auslegung zu attestieren.
    Eine grundsätzlich straffere Abstimmung könnte hier Wunder bewirken.

    Alpina B3 Coupé im Supertest: M3-Alternative von Alpina
    Mit dem Alpina B3 Biturbo gibt es eine höchst reizvolle Alternative zum M3. Der B3 Biturbo ist zwar nicht ganz so stark und sportlich, dafür ist er aber in der…
    www.sportauto.de




    Wie eingangs schon erwähnt - vom Motor her ist die Kiste schon relativ fit. Sowohl abgasseitig als auch ansaugseitig ist eigentlich "alles" gemacht.
    Ein Zusatz-Ölkühler ist drinnen, die Öl-Temperaturen hab ich soweit im Griff, dass 20-30min Stints halbwegs drinnen sind.


    Leistung war für mich auch noch nie ein großes Thema, schon gar nicht auf einer Rennstrecke.
    Die wirklichen Probleme, die den Spaß verderben können, liegen ganz woanders.

    Dann gucken wir doch mal was es konkret für den E9X gibt:



    OZ Leggera HLT Grigio Corsa Bright 8x18 ET29 LK5x120


    OZ Leggera HLT Grigio Corsa Bright 8x19 ET29 LK5x120


    OZ Leggera HLT Grigio Corsa Bright 8,5x19 ET29 LK5x120


    OZ Leggera HLT Grigio Corsa Bright 9x19 ET40 LK5x120



    Größere ETs, die eher was für einen 1er sind, habe ich mir jetzt mal gespart.
    Die Preise sind nicht ganz ohne, aber sobald die Felge mal etwas länger am Markt
    und bei mehr Händlern im Angebot ist, dürften sie erfahrungsgemäß etwas sinken.

    Sinn würde das keinen ergeben, weil die beiden Kombinationen, die du zuerst genannt hast und
    die hier meist gefahren werden, gut zusammen passen, und die anderen eben nicht. Da hättest
    du entweder hinten einen größeren Abrollumfang oder vorne.
    Vor allem aber kann hier keiner erraten, was in deinem Gutachten steht. Das musst du entweder
    selbst tun oder du stellst es hier komplett ein, am besten mit dem Link zu einem PDF.

    Ein Vorteil der 235er ist ja, dass man sie mit LI91 bekommt und die 225/35 leider nur mit LI88.
    Selbst wenn je nach Karosserie und Motor die 88 reichen sollten, würde ich mich mit 91 einfach
    wohler fühlen bei einem Gesamtgewicht von über zwei Tonnen.



    ps:
    Schon klar, deshalb das Richtige anstreichen und schon nervt der ganze andere Kram nicht
    mehr so. Die Gutachten sind ja eigentlich nur deshalb oft so blöd zu durchdringen, weil sie
    meist jeden nur denkbaren Fall abdecken müssen.
    Allein schon der blöde Hinweise á la "nicht bei Niveauregulierung" geht einem auf den Keks,
    weil er bei Fahrwerken immer da steht, selbst wenn es für die Baureihe gar keine solche Ni-
    veauregulierung gibt oder auch nur jemals gegeben hat.

    Gutachten ausdrucken, Textmarker + Zulassungsbescheinigung zur Hand nehmen und alle
    für das eigene Auto relevanten Passagen (Verwendungsbereiche + Auflagen) anstreichen.
    Sonst blickt man nie durch - gerade als Laie.
    Alternativ die Markerfunktion in Acrobat Reader nutzen, aber ich finde ausdrucken immer
    noch besser.
    Grundsätzlich ist es keine blöde Idee, schon vor dem Kauf von Rädern und Reifen (oder auch
    Fahrwerken) das Gutachten zu lesen.


    Und zur Größe: Ein 235/35 wäre doch ideal für eine 8.5x19.

    Normalerweise nennt man sie meist eher Zusatzfedern und das trifft es auch ganz gut, weil
    sie die Federung stark progressiv machen. Dauerhaft oder regelmäßig sollten sie allerdings
    nicht in Anspruch genommen werden, dann zerfetzen sie bald. Ist ja klar, dass so ein kleines
    PU-Schaum-Dings nicht so lange heftige Beanspruchung aushält wie es eine richtige Feder aus
    Chrom-Silizium-Stahl tut. Anschlagpuffer oder - puffer kann man natürlich ebenfalls sagen und
    auch das erklärt den Sinn.


    Sooo weich sind die gar nicht. Auf den ersten Millimetern mögen sie sogar noch weicher als
    die Hauptfeder sein, aber sie sind enorm progressiv, verhärten also sehr stark. Das sind dann
    so grob nach der Hälfte des Weges mehrere hundert N/mm, also locker ein Mehrfaches der
    Hauptfeder.


    und das ist die Frage die ich eben eingangs gestellt habe.
    Ich kann nicht abschätzen was es mir wert ist wenn ich nicht weiß was es bringt.


    Nimm dir Zeit, lies viel und vor allem unterhalte dich mit Leuten, die schon lange
    vor dir ihr Geld verschleudert haben, damit du es nicht tun musst. Und sortiere
    die anderen gut gemeinten Ratschläge aus.
    Lass mich raten, du hast auch schon im Touriforum gefragt. Vorsicht nur bei
    manchen, die es dort etwas zu ernst nehmen.




    Was bringt den ein gutes Fahrwerk auf dem Track gegenüber dem Standardfahrwerk?
    2 sek auf 2min? -> da scheiß ich drauf, da schraub ich lieber bei mir selbst und reite das original-fw in den tod.
    15 sek auf 2min? -> öhlins ist geordert.


    15 s auf 2 min wären zwar machbar, aber dafür braucht man schon etwas mehr
    Budget, grob Richtung 10 Mille. Aber 2 bis 4 s gehen locker über die Reifen. Das
    Fahrwerk macht nicht einfach nur schneller, es erleichtert dir das Halten der
    Linie und schont (mit passendem Sturz) deine Reifen.




    Ich weiß einfach nicht was mich erwartet.


    Mir klar, siehe oben.




    Desweiteren versteh ich einfach die Zusammenhänge noch nicht.
    Was bringen die M3 Fahrwerkskomponenten wenn man Uniball-Domlager holt? "Nur" die Gummilager gegenüber den Hydrolagern, also ein bisschen "Feeling"?
    Sturz ist ja dann relativ frei einstellbar.


    Einmal die Präzision, du triffst deine Linie besser und hast mehr Gefühl für das Auto.
    Und dann zum Sturz: Wann brauchst du den? In Kurven oder geradeaus? Was passiert
    in Kurven mit weichen Hydrolagern? Richtig, die drücken sich weg. Der schöne im Stand
    (also statisch) eingestellt Negativsturz verflüchtigt sich unter Querkrafteinfluss. Auf
    dem Papier hast du dann viel Sturz und trotzdem fehlt der Grip.





    Warum wechselt man bspw. das Fahrwerk aber die Stabis nicht?
    (wie bspw. MarkusRS in seinem Thread wenn ich das richtig gelesen hab - teures Clubsport, aber )


    Alles ist eine Frage des Budgets. Andere Stabis würden durchaus noch einen Tick bringen.
    Allerdings wären dicke Stabis zusammen mit einem weniger straffen Fahrwerk (als dem KW
    Clubsport) deutliches spürbar. Wo viel Seitenneigung ist, da machen sich Stabis bemerkbar,
    bei einem an sich bereits harten Fahrwerk (Federraten) eben weniger.




    Sprich was braucht man wirklich?


    "Man" gibt es nicht. Die Frage lautet: Was möchtest du und was magst du ausgeben? Ich weiß, das
    sagte ich schon. Bleibt aber wahr.
    Du brauchst bestimmt kein Rennfahrwerk und vielleicht wäre auch schon ein Clubsport übertrieben.
    ICH würde würde mir M3-Teile + Öhlins + Stabis + Radsatz mit Semis überlegen. Von Bremse reden
    wir ja hier nicht, aber da würde ich mal Richtung PFC/Pagid/Endless schielen . . .




    aber gut, machen wir mal ein planspiel - was würde den für ca. 2,5k€ material das meiste rausholen?


    b12pro + domlager + semis (ohne felgen, auf den schweren 18er)
    leichte felgen + m3komp + semis (mit original fw wohl eher nicht..)
    öhlins + domlager


    Diese drei Beispiele hast du gar nicht so schlecht ausgesucht. So richtig viel wird sich das nicht
    tun. Rundenzeiten wird man da ohnehin schwer in Relation setzen können. Meist bringen aber
    die Reifen am meisten. Nur wird man die heftig an den Außenkanten abfahren, wenn es an Sturz
    mangelt. Dann ist man auch frustriert.




    ach jetzt hab ich den anspruch vergessen:
    Trackdays, Naßdriften, bisschen Alltag, aber wenn dann eher flott mit Kurven :) (definitiv weit unter 10k km pro Jahr - das meiste wird eher Anreise zu Trackdays sein ;-))


    Damit rückt dann der Komfort etwas weiter in den Hintergrund.


    Ich rate dir jetzt mal etwas, das du anderswo sicher schon gehört hast: Lass den 335er wie er
    ist und kauf dir einen alten E36 325/328i. Den räumst du aus und es kommen anständige Schalen
    + Käfig rein. Der macht Spaß und wenn es mal schief geht, dann tut es nicht so weh. Dazu lernt
    man auf einem nicht ganz so schnellen Auto besser die Linie. Sowas bekommt man auch zu recht
    fairem Kurs gebraucht und fertig aufgebaut. Glaub mir, es ist am konsequentesten und wäre die
    beste Lösung !!


    Falls du dazu überhaupt nicht zu überreden bist, dann überleg dir ob du das Budget ein wenig
    erhöhen kannst und nicht vielleicht zu einem Paket wie von mir vorgeschlagen greifst. Mit Öhlins
    + M3 + Semis + Stabis, wobei letztere noch am ehesten verzichtbar wären, wenn man keine aus-
    geprägte Seitenneigungsphobie hat.

    Im Prinzip egal ob oben oder unten. Beschädige nur auf keinen Fall die Kolben-
    stange mit dem Messer. Ich weiß - ist klar, aber das ist alles schon oft genug
    vorgekommen. Am besten wäre es, die Dinger auszubauen. Es geht auch so,
    aber bitte äußerst vorsichtig. Auch der Fettfilm muss auf der Kolbenstange
    bleiben.


    So um die 50 bis 70 mm freien Einfederweg würde ich aber schon haben wollen.
    Such dir doch mal eine wellige Autobahn und guck mal welche Federbewegungen
    das Auto auf der Nebenspur macht. Nur mal um einen Eindruck zu bekommen.
    10 oder 20 mm sind da rein gar nichts.
    Selbst Rennwagen haben mehr, und das selbst dann, wenn sie auf topfebenen
    GP-Kursen fahren. Gleichzeitig sind die aber auch um Welten härter als deiner.
    Und ein weicheres Fahrwerk braucht auch mehr Federweg.