Beiträge von the bruce

    @ Markus:
    Du solltest aber die Ironie kenntlich machen. Wheelspin bei 204 PS? Ok, auf Schnee, oder bei Nässe
    aus engen Kurven raus, aber da liegt es weniger an der Reifenbreite, sondern am mangelnden
    Sperrdifferenzial. Trocken und geradeaus wird das nie ein Thema sein.




    Korrekt. Bei Gummireifen geht die Fläche mit ein. Nur mit klassischer Schulbuchphysik wird man
    dem nicht gerecht.
    Wobei man nicht analog zur Breite auch mehr Latsch (Fläche) bekommt. Bei üblichen Straßen-
    reifen fallen die Rillen bei breiteren Formaten zugunsten der Aquaplaningeigenschaften meist
    ebenfalls breiter aus, der Negativanteil steigt üblicherweise mit der Breite.
    Aber wie ich schon sagte, man kann ganze Fachbücher und Diplomarbeiten zum Thema schrei-
    ben (und das passiert auch), aber genau das wollte ich ja nicht tun. Wer es ernsthaft genauer
    wissen will, der besorgt sich die einschlägige Literatur und liest sich schlau.



    BTW, die Flanke wird selbstverständlich nicht allein durch mehr Breite steifer. Bitte nicht mit
    niedrigeren Querschnitten verwechseln. Ein 255/40 R17 ist genauso hoch wie ein 225/45 R17.

    Dir wird gar nichts anderes übrigbleiben als die Puffer zu kürzen. Die kürzeren Dämpfer
    normaler fester Fahrwerke haben immer den Serieneinfederweg, nur der Ausfederweg ist
    ggf. kürzer (bspw. Bilstein B8), um auch mit kürzeren Federn eine immer ausreichende
    Vorspannung sicherzustellen. Wäre das anders, dann wären sie nicht eintragungsfrei.
    Anders ist es bei Gewindefahrwerken. Da KANN der Einfederweg vergrößert sein und
    das steht dann auch im Gutachten. Meist wird das vorne gemacht, hinten eher selten.


    Sei aber vorsichtig und übertreib es nicht. Mehr als ein Drittel würde ich nicht kürzen,
    denn dann erfolgt der Anschlag zwar später, aber dafür auch härter. 50 mm Schaumstoff
    sind doppelt so hart wie 100 mm vom gleichen Material.


    Indirekt helfen würden Bilstein B8 aber trotzdem. Durch den hohen Gasdruck kommt
    die Mühle ein paar mm höher und du hast einen um diesen Betrag größeren Einfederweg.



    ps:
    Und dir ist beim Fahren nie aufgefallen, dass du fast keinen Federweg hast? Das muss
    doch bocken und hoppeln . . .


    Dass eine breiterer Reifen auf der HA bei stark motorisierten Modellen Sinn ergibt sehe ich auch so, nur nicht wegen der Traktion. Zumindest feht für letzteres jede Erklärung.


    Weswegen denn sonst?




    Die allgemeine Auffassung ist also
    Traktion. Hat jemand eine genaue Erklärung weshalb die Traktion sich
    durch einen in diesem Fall breiteren Reifen verbessern soll ?


    Ob es überhaupt viel bringt kann man in der Tat diskutieren, schon weil so manches Traktionspro-
    blemchen lediglich einseitig auftritt, an nur einem Rad bedingt durch Entlastung in Kurven und das
    normale offene Differenzial.


    Und jetzt kommt das Aber:


    Versteh mich nicht falsch, auch wenn ich mich damit vglw. eingehend beschäftigt habe und dazu ein
    paar Worte mehr sagen könnte - das übersteigt in seiner Komplexität den hier möglichen und vor
    allem den sinnvollen Rahmen. Es gibt Fachliteratur zu den Themen Fahrdynamik, Fahrwerkstechnik
    und Reifen. Zumindest ein klein wenig davon solltest du dann schon selbst lesen. Vieles kann man
    bestens googeln - habe ich seinerzeit auch getan. Und ein paar Euro in Bücher investiert.

    Vermutlich wird zu diesem Thema eine Antwort meinerseits erwartet, also drücke ich mich nicht.


    Ja, die sind nicht blöd. Vor allem wissen sie wie man Autos verkauft. Und wenn ein 3er auch als Basis
    für einen M3 konzipiert wird, dann muss da ein Minimum an Platz in den Radhäusern gegeben sein.
    Und wenn da soviel Luft ist, dann liegt es nahe den auch auszufüllen. Umso schöner, wenn man dann
    auch noch ein paar Euro mehr mit optionalen Radformaten verdienen kann. Es ist doch bekannt, dass
    mit Extras besonders viel Geld verdient wird, insbesondere mit Schickimicki - dafür gibt der Kunde
    gerne Geld aus.
    "Technisch" sinnvoll ist Mischbereifung allenfalls für die Topmotorisierungen ab 330d. Und selbst da
    wäre es möglich die Traktion über ein rundum ausreichendes Format sicherzustellen. Deshalb ist
    Mischbereifung auch genau da serienmäßig, wo sie einen echten Sinn ergibt: bei 335i, 335d und M3.





    ps:
    Eine Sperre würde mehr bringen.

    Das R&T für den E9X ist schon verdammt günstig für ein Öhlins. Die anderen Road & Track kosten einiges mehr.
    Auch das für VAG Golf/A3/Leon kostet 'nen Tausender mehr und das sieht vom Aufbau weitgehend identisch aus,
    also keineswegs aufwendiger.
    Vermutlich wird man unter zwei Mille kaum was finden. Das liegt sicher auch daran, dass Öhlins nur über "seriöse"
    Händler vertreibt und nicht über Discounter. Es macht ja auch Sinn, denn so stellt man a) eine gewisse Beratungs-
    kompetenz sicher und b) wäre ein Verramschen nicht besonders toll für's Image.

    Da ja einige nach einer bezahlbaren Alternative zur kaum bezahlbaren BBS FI suchen:



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    Das ist die neue OZ "Leggera" (ohne Super/Ultra). Ich weiß bislang noch nicht ob und wann
    auch bzw. welche für BMW passende Formate verfügbar sind und was sie wiegen soll, aber
    zumindest sieht sie einer FI nicht unähnlich - ähnlicher als die BBS SR und wie ich finde auch
    um einiges attraktiver als Superleggera, Ultraleggera und Allegerita.
    So günstig wie die BBS SR wird sie nicht sein, aber da sie wirklich gut aussieht und dank HLT-
    Technik vermutlich auch leicht ist, darf sie dann auch ein paar Doppelmark mehr kosten. Ich
    würde fast behaupten wollen, dieses Rad wird sich bestimmt gut verkaufen . . .


    Im Felgenkatalog steht tatsächlich, dass sie nicht für den 335i geeignet sind. Aber wieso?


    Mglw. weil er standardmäßig Mischbereifung hat? Stehen vielleicht gar keine 8x17 als Rundumbereifung
    in den Papieren? Nur eine Vermutung.


    Zur Ausgangsfrage:


    Ich würde mir zuerst überlegen wo ich hin möchte. Man braucht zwingend ein Gesamtkonzept.


    Zwei Fragen, die alles entscheiden: Was soll das Auto können und was bin ich bereit dafür auszugeben?


    Daraus ergeben sich bspw. die Reifen (Straße, Sport oder Semis, siehe meine Aufstellung, die Jaky zitiert
    hat). Und aus den Reifen ergeben sie wiederum die nötigen Fahrwerksmodifikationen. Ohne mehr Sturz
    kann man Semis bspw. vergessen. Die bringen dann nicht den Nutzen, den man erwartet. Es muss auch
    klar sein, dass Semis nichts für den Alltag sind und man dafür einen (leichten und preiswerten) zusätzli-
    chen Radsatz benötigt. Mit einem Sportreifen á la RE070 oder AD08 kommt ein bedachter Fahrer zumin-
    dest bei geringen Laufleistungen dagegen auch noch im Alltag klar. Für Vielfahrer ist aber auch das nichts.


    Ein B12 Pro ist schon ganz ok, aber selbstverständlich wird ein Öhlins R&T auf einer Rennstrecke noch
    mehr Spaß machen. Es ist schließlich auch härter (auch wenn es noch nicht unangenehm ist). Aber ich
    würde zuerst Anspruch und Budgetfrage klären, siehe oben. Sonst bringt eine Diskussion einfach nichts.


    Aber bei 18 Zoll ist das doch keine Standard? ET34 gilt ja nur bis 17" auf der HA. Bei 18" sind es ja ET37 bei 8,5J. Hast du zu dem Thema vllt einen Link (von den 2000). Bin bei meiner Recherche nicht wirklich fündig geworden.


    Was soll denn da das Problem sein? Hinten ist dadurch sogar noch mehr Platz.
    Hier fahren etliche Leute rundum das gleiche Format und abnahmen lassen
    musst du die Kombi sowieso.

    Hast du kein DSC? Leistungsübersteuern ist ja bei einem 320i nicht wirklich zu erwarten.


    Und ein Pirelli oder Yoko DOPPELT so teuer? Bei meinen Preisrecherchen war das nie so.
    Hast du ein konkretes Beispiel?


    Preis/Leistung kann man unterschiedlich definieren. Bei mir halten Reifen um die 25 Tkm
    bis 50 Tkm. Wenn hier jemand was von nur 5000 km erzählt, dann ist entweder die Geo-
    metrie total krumm oder er kann nicht Auto fahren. Jedenfalls fällt es bei normalen Lauf-
    leistungen gar nicht ins Gewicht ob der Reifensatz nun 50,-- oder 100,-- € mehr kostet.
    Das ist nichts im Vergleich zu Abschreibung, Kraftstoff und Wartung. Es macht aber sehr
    wohl einen Unterschied, ob ich a) mit Fahrverhalten und Komfort zufrieden bin, und b) mit
    den bestmöglichen Reifen dank kurzer Bremswege vielleicht sogar einen Auffahrunfall ver-
    hindern konnte. Wer am Stauende auch nur ein einziges Mal aus 180 nur wenige Meter
    vor einem anderen Auto zum Stehen gekommen ist, der bekommt eine Vorstellung davon,
    was passieren würde, noch mit Resttempo 50 km/h reinzurauschen.


    Insofern ist die immer wieder (und auch hier) zu lesende Ansicht "genügt meinen Ansprüchen"
    viel zu kurz gedacht. Ein "zu gut" gibt es bei Reifen gar nicht, denn jeder Bremsweg ist zu
    kurz. Das sollte doch einleuchten.




    Meine Runflats sind an der Hinterachse nun zum 2ten mal innen total abgeschliffen. Jetzt reichts mit Bridgestone.
    Es handelt sich um 255/30/19 und nun möchte ich mal den Falken versuchen.


    Wie wäre es mit weniger Sturz?
    Wenn das die Ursache ist (und danach sieht es aus), dann würde ich auch genau die erst
    beseitigen und mir erst danach Gedanken um das Reifenmodell machen.