Beiträge von the bruce

    Langsam, nicht die Tatsachen verdrehen. Du hast ein Problem, nicht ich. Darum geht's ja hier.
    Und wenn du mir nicht folgen kannst, dann war mein Einwurf ja genau richtig. Bei einem, der
    sich einen 330d kauft, aber dann schon wenige Wochen später das Basteln anfängt und Tausende
    Euros versenkt, wundert mich das auch nicht.


    Du wirst dich vielleicht wundern, aber es kommt sogar mal vor, dass ich überhaupt gar nicht die
    Absicht habe, einen "hilfreichen" Beitrag zu verfassen. Stell dir vor, manchmal ist es mir einfach
    ein Bedürfnis was loszuwerden.


    Und soll ich dir noch was sagen? Das darf man hier, es ist ein öffentliches Forum. Um Erlaubnis
    fragen muss dich hier niemand.

    Ganz genau, einmal das und dann möchte ich auch nicht vorne und hinten unterschiedliche Typen fahren.
    Ich müsste dann also wieder den Gleichen kaufen. Ich will aber frei sein und mir den Reifen holen können,
    der dann der in meinen Augen beste ist. Das geht aber eben nur wenn man alle vier gleichzeitig runterge-
    fahren hat und gemeinsam erneuert.


    Es ist ja auch so wie schon angedeutet wurde, dass man an der HA durch den deutlich höheren Sturz auch
    immer einen gewissen Innenkantenverschleiß hat und vorne nicht - ganz besonders bei den breiten 255ern
    und da insbesondere bei RFT. Das stört viel weniger bei 225ern oder 235ern, die man zwischendurch mal
    tauscht.


    Unterhalb von bspw. 400 PS (rein willkürlich, das kann jeder anders ansetzen) macht Mischbereifung in
    technischer Hinsicht sowieso keinen echten Sinn, es ist reine Show. Da, wo man das mehr an Grip wirklich
    bräuchte - bei Nässe oder sogar auf Schnee - bringt die Breite wenig.


    Hinzu kommen noch eine Reihe weiterer, teilweise "weicher" Aspekte, wie die Montierbarkeit von Schnee-
    ketten, die Verschmutzung der Karosserie bei Salz und Matsch oder auch Lackschäden durch Splitt. Das
    wird mit breiteren Reifen selten besser.


    Der Federungskomfort gerade im Winter, wo man auch mal mit Eisresten und festgefrorenem Schnee zu
    kämpfen hat, ist a) immer subjektiv, hängt b) vom Reifentyp und c) von dessen Zustand/Alter ab. Wegen
    a) sind individuelle Eindrücke mit Vorsicht zu genießen (welchen Vergleich hat derjenige). Unter b) würde
    ich mal das Format inkl. Querschnitt, Bauart (RFT) und Hersteller samt Modell zusammenfassen wollen. Das
    Alter c) deswegen, weil ein runtergefahrener Altreifen mit ausgehärtetem Gummi spürbar härter ist als
    dasselbe Modell im Neuzustand. Und so kommt es denn auch, dass manch einer begeistert ist, wie komfor-
    tabel sich seine nagelneuen 19" fahren. Kein Wunder, da ist richtig viel Gummi auf der Lauffläche und der
    ist auch noch schön weich. Seine alten 18" waren dank tausender Kilometer auf hochsommerlich heißem
    Autobahnasphalt steinhart. Außerdem gibt es erhebliche Komfortunterschiede zwischen den verschiedenen
    Reifentypen. Teilweise sogar innerhalb eines Herstellers. Viele Marken haben sportliche UND auch komfort-
    orientierte Reifen zur Auswahl (wenn auch nicht immer alles in allen Größen). Bei WR sogar auch, aber so
    richtig sportlich sind die sowieso nie.


    Das ändert aber nichts daran, dass mehr Felgendurchmesser weniger Querschnitt bedingt und weniger
    Querschnitt härtere Flanken benötigt und letzteres auch weniger Komfort bedeutet.
    Es spricht nun fast alles für 205/55 R16 oder 225/50 R16, aber ein wenig nett aussehen soll es selbstver-
    ständlich auch. Letzlich muss es bei einem 330d auch noch über die Bremse passen. Deshalb war mein
    Vorschlag 17" zu nehmen. 225/45 oder noch besser 235/45, die dann allerdings erst eingetragen werden
    müssen. Da hat man auch Auswahl und die Preise sind fair. Brauchbare Reifen gibt es ab etwas über 100 €.

    Naja, es mag ja sein, dass deine Werkstatt mit dem Problem überfordert ist, aber das hat doch
    wohl rein gar nichts damit zu tun, dass du auf bisher vier Seiten nicht in der Lage gewesen bist
    Gegenfragen aussagekräftig zu beantworten oder sonst wie auf Hinweise einzugehen. Dafür muss
    man nicht Fahrzeugtechnik studiert haben, sondern nur lesen.


    Andere Leute haben kein Problem. Ein E90/91 mit neuwertigem und korrekt eingestelltem Serien-
    fahrwerk läuft wie an der Schnur gezogen geradeaus. Fakt. Das muss dir doch zu denken geben !!
    Ok, mit RFT läuft ein wenig den Spurrinnen hinterher, aber auch damit sind sehr schnelle Autobahn-
    kurven kein Problem und auch hartes Bremsen aus hohem Tempo nicht.


    Also, wenn da was nicht passt, dann ist was kaputt oder verstellt. Und wenn was kaputt oder ver-
    stellt ist, dann lässt man den Defekt beheben, anstatt wieder Geld auszugeben und eine neue Bau-
    stelle aufzumachen.


    Das ist systematisches Vorgehen. Was du bislang gemacht hast ist das, was ich mit "planlos" um-
    schrieben habe.


    Die ersten Maßnahmen sind bei sowas gleich nach der Überprüfung des Luftdrucks (BMW Serienwerte)
    das Suchen nach defekten Teilen am Fahrwerk und eine Vermessung.


    Ok, wenn das jetzt endlich gemacht wird, dann wird's vielleicht noch. Viel Gück. :thumbup:




    ps:
    "Laie" schreibt man. :D

    Das wundert mich nicht. Du bist nicht wirklich auf meine Hinweise und Fragen eingegangen.
    Was du tust ist weitgehend planlos. Ohne Kenntnis der Geometrie ist ein halbwegs sortiertes
    Vorgehen kaum möglich. Und ohne das findet man eine Lösung entweder nur rein zufällig und
    nachdem man Geld verbrannt hat, oder eben auch gar nicht.

    Wenn es grundsätzlich auch ohne geht und man lediglich ein kleines Stückchen mehr Sicherheit
    haben will, dann kann man auch einfach einen kleinen Kondensator in den Signalweg zur Endstufe
    legen. Das ergibt einen sogenannten Hochpass mit immerhin 6 dB Flankensteilheit. Den nötigen
    Wert zu berechnen ist kinderleicht. Man muss nur die Eingangsimpedanz der Endstufe kennen.
    Entweder vertraut man da den Herstellerangaben oder einem Testbericht oder man misst mit
    einem DMM selbst.
    Deutlich effektiver wird es natürlich mit kaskadierten Kondensator-Widerstands-Ketten, also
    mehren Kondensatoren und Widerständen in Reihe. Damit darf man es aber nicht übertreiben,
    sonst hat man irgendwann zuviel Pegelabfall. Ein einzelner Kondensator dagegen bringt ober-
    halb der Grenzfrequenz überhaupt keinen Pegelverlust. Die erzielbaren Schalldruckpegel liegen
    durch den begrenzten Hub sogar höher.


    Wie immer, Tante Google hilft: https://www.google.de/search?q…ei=3NpsU5blLYKKtQb_2YHoDg


    Man kommt bei den üblichen Eingangsimpedanzen von mehreren zehntausend Ohm mit sehr
    kleinen Kondensatoren aus, kann also hochwertige Typen nehmen und muss trotzdem nicht
    viel Geld ausgeben. Man wird meist bei wenigen Nanofarad (nF) landen.
    Grundsätzlich tut es sowas, aber natürlich mit dem passenden Kapazitätswert. Die Spannungs-
    festigkeit ist fast egal, Hauptsache hoch genug. Mit 35 V ist man bereits auf der sicheren Seite,
    aber mehr schadet nicht:


    http://www.reichelt.de/Wima-FKP1-MKP10/2/index.html?&ACTION=2&LA=2&GROUP=B321&GROUPID=3150&START=0&OFFSET=500&SHOW=1&SID=13U0MNu38AAAIAAFoKSsU434adbb610c1e015897aecc400c1ee5d