Beiträge von the bruce

    Ich kenne jemanden, der ihn mal gefahren ist, und dem ich auch ein Urteil
    zutraue.


    Kurz: Eher enttäuschend.


    Für den 3er ist der RE002 nichts; in den für den E9X relevanten Größen gibt
    es bspw. auch den S001 und der kann alles besser.
    Eine Alternative ist der RE002 nur für Kleinwagen-Dimensionen, in denen es
    sonst nicht viel brauchbares gibt, auch den hochwertigeren S001 nicht.


    Wenn schon "RE", dann den RE070. Allerdings ist das ein Sportreifen, und der
    ist bedingt alltagstauglich, glänzt aber vor allem mit bestem Trockenhandling.
    Lieferbar derzeit nur noch in 225/45 R17. Dazu noch sehr günstig.


    Wenn man das Fahrwerk wirklich einstellen will/kann, dann ist das tatsächliche Gewicht, sprich Fahrer oder Fahrer+Beifahrer je nachdem schon wichtig. Dann wird mit der Radlastwaage gearbeitet, aber ob das jetzt bei BMW der Fall ist, kann ich natürlich nicht sagen.


    Eine Radlastwaage wird kaum ein Betrieb haben. Das ist nur bei solchen üblich,
    die in irgendeiner Form im Motorsport unterwegs sind. Bei Gewindefahrwerken
    aber keine schlechte Sache, vor allem dann, wenn trotz scheinbar guter Werte
    die Mühle noch zur Seite zieht. Die Ursachen liegen dann nicht selten in "krum-
    men" Radlasten, und die entdeckt man nur auf der Waage.


    Ansonsten kann man kaum sagen, wo es was taugt und wo nicht. Wie ich hier


    das richtige Dämpfersetup finden - Bilstein B16 und B6 Adjustable, ZF Sachs Performance, Öhlins Road & Track, KW V3 usw.


    aber schon mal sagte ist eine anständige Vermessung für nur 40,-- € unmöglich
    kostendeckend durchführbar. Sowas dauert - wenn man es richtig machen will -
    mehr als eine Stunde, mit Probefahrt und Nachkorrektur auch mal zwei Stunden.
    Entscheidend sind immer das Fachwissen und der gute Wille des Mechanikers so-
    wie ein ausreichendes Zeitfenster.


    ;)


    Interessant wär auch das Warmfahren da schalte ich bei ca. 2000rpm, der Meister beim Freundlichen
    meinte aber bis 2500 kann man den ruhig drehen wenn der Motor kalt ist.


    Das ist übertrieben. Gerade im Winter und auf Kurzstrecken macht es Sinn, sich auch mal öfter
    zwischen 2000 und 3000/min aufzuhalten und auch mal etwas Gas zu geben, denn nur so erreicht
    der Motor auf kürzeren Strecken überhaupt halbwegs seine Betriebstemperatur. Andernfalls hat
    man mit Kondenswasser- und Kraftstoffeintrag ins Öl zu kämpfen, und auch der DPF baut zuneh-
    mend Beladung auf, die er nicht los wird.
    Ich will damit nicht sagen, dass man den Motor bei -20° gleich nach dem Start auf 3000/min dre-
    hen soll. Ich will damit auch nicht sagen, dass man in der Stadt wie ein bekloppter fahren muss.
    Aber man darf es mit dem "Schonen" eben auch nicht übertreiben. Das spart zwar Sprit, aber
    es schafft eben neue Probleme - gerade bei Dieseln, die ohnehin träger warm werden, und ganz
    speziell bei solchen mit DPF.


    Das alles war auch vor rund 10 Jahren klar. Und deshalb war ich damals vehement gegen die Ein-
    führung des DPF. Aus technischer Sicht sprach mehr dagegen als dafür. Leider haben Marketing
    und Ökolobbyismus die Sache entschieden.

    Pit und Chris, eure Einwände lasse ich durchaus gelten.


    Wie weit der Eishockeypuck sicher funktioniert, hängt durchaus ab vom Teller des WH und von
    der Aufnahme unterm Auto. Bei BMW immerhin ein Kunststoffblock unterm Schweller.


    Es stimmt auch, dass ein gammeliges Gewinde (beide Seiten - Radnabe und -bolzen) nicht optimal
    ist. Aber dazu sagte ich ja schon: Das gehört dann gereinigt oder eben erneuert und nicht ein-
    fach geölt oder gefettet. Der Tipp mit dem Gewindeschneider ist übrigens gar nicht so übel. BMW
    macht jedenfalls klare Vorgaben und das nicht aus Zufall.
    An der HA kommt ja noch hinzu, dass ein Schmiermitteleintrag in die Bremstrommel der Handbremse
    sicherlich nicht erstrebenswert ist.


    Noch ein Link zum Thema "Billig-Drehmomentschlüssel" - schlichtweg haarsträubend:


    http://www.radforum.de/threads/181144-kalibrierung-drehmomentschluessel-topcraft-lidl


    Das Ding ist unkalibriert schlimmer als gar kein DMS. Eine vorgegaukelte Genauigkeit (man hat ja
    ein gutes Gefühl, weil man einen DMS benutzt hat) ist gefährlich, denn man verlässt sich darauf.



    Und nein, man muss keine Doktorarbeit daraus machen. Aber es ist auch nicht zu verharmlosen.
    Zum Einen möchte niemand ein Rad verlieren. Aber man möchte auch keine verzogenen Radnaben
    und Bremsscheiben. Und will mir hier ernsthaft jemand erzählen, dass zu stramm angeknallte Rad-
    bolzen nicht vorkommen? Und möchte jemand ernsthaft behaupten, dass Bremsenrubbeln nicht
    zu den häufigsten Ärgernissen zählen?


    Das kann man verhindern. Nur muss man sich dann an ein paar Basics halten.


    Der Besuch einer Werkstatt verhindert sowas jedenfalls nicht. Die Jungs stehen unter enormem
    Druck, sie arbeiten in der Radwechselsaison unter akkordähnlichen Verhältnissen. Also muss der
    Druckluftschrauber ran, für das Gewinde säubern fehlt die Zeit und von Hand eindrehen ist auch
    nicht. Wenn man dann noch berücksichtigt, dass man erst einen Termin machen und ggf. erst
    seine Räder ankarren muss, dann ist das Selbstwechseln die bessere Alternative. Günstiger ist es
    sowieso. Allerdings wird es nur "besser", wenn man es richtig macht und halbwegs brauchbares
    Werkzeug benutzt. Anständiges Werkzeug muss man immerhin nur einmal im Leben kaufen.



    BTW, sollte man den Thread nicht besser in die "Räder & Reifen"-Ecke verschieben?

    Wir sind sicherlich für jeden sachdienlichen Input dankbar und rein gefühlt habe ich eben-
    falls den Eindruck, dass man mit aktuellen Pirelli und Michelin RFT nicht schlecht bedient ist
    - wenn es denn wirklich RFT sein muss.


    Aber was soll das Geschwurbel?


    "Es hat sich des öfteren gezeigt"? Bei wem? Wann? Wo? Bist du Reifenhändler? Hast du
    beide "untersucht"? Oder ist das dein subjektiver Eindruck?


    Sorry, aber wer solche Aussagen tätigt, der sollte auf ein klein wenig Hintergrund liefern.
    Geheimnisvoll ominöse Einlassungen irritieren mehr als dass sie helfen.

    Wenn Bilstein die B4 auch in einer Variante für das M-Fahrwerk anbietet und man das Budget
    für B6 oder B8 nicht hat, dann sind die schon ok. Es sind halt normale Zweirohrdämpfer wie
    Serie und kein Einrohr-Gasdruck wie die teureren gelben Sachen von Bilstein.
    Qualitativ schlechter als ZF Sachs oder orig. BMW sind sie jedenfalls nicht. Aber günstiger.


    Bei der Zuordnung der Teilenummern kann ich nicht helfen. Entweder man ruft bei dem Laden
    an, man fragt Bilstein, oder man lässt sich vor Ort beraten. Fragen kostet nichts.

    Fahr mal nachts auf die (leere) Autobahn und bremse aus über 200 auf etwa 100 runter.
    Feste, aber ohne ABS-Eingriff. Dann ein paar Minuten abkühlen lassen und das Gleiche
    nochmal. Danach müssen die Scheiben blank sein.


    Der Vollständigkeit halber füge ich hinzu, dass man das mit neuen Belägen erst machen
    sollte, nachdem sie wie beim TE mind. ein paar hundert km eingelaufen sind.