Beiträge von the bruce

    Zitat

    Ein hoher Dämpfungsfaktor ist vor allem im Bassbereich wichtig: Das Basschassis wird auch bei seiner Resonanz betrieben (das System führt bei minimaler Anregung maximale Auslenkungen aus). Bei der Bewegung der Membran wird in der Schwingspule (bewegter Leiter im Magnetfeld) eine Spannung induziert, die über das Lautsprecherkabel zurück auf den Verstärker wirkt. Dieses Signal wird mit dem Eingangssignal verglichen, bei einer Abweichung (Membran schwingt anders, als sie es sollte) wird ein entgegengesetztes Signal vom Verstärker gesendet (Gegenkopplung/Regelung, Membran wird "gezwungen", sich entsprechend des Musiksignals zu bewegen).
    Je höher der Dämpfungsfaktor der Kombination aus Verstärker, Kabel und Lautsprecher ist, desto effektiver kann die Gegenkopplung arbeiten. Ein hoher Dämpfungsfaktor bedeutet daher einen strafferen, saubereren Bass. Ein sehr niedriger Dämpfungsfaktor (z.B. bei Röhren) resultiert in einem volleren Bass, da die Membran zusätzliche Schwingungen ausführt, die nicht im Musiksignal enthalten sind.


    Der letzte Satz ist nur zur Hälfte richtig. Ein niedriger Dämpfungsfaktor führt dazu, dass die Impedanzkurve des Chassis
    sich mehr oder weniger auf das Ausgangssignal überträgt. Im Bereich der (Einbau-) Resonanzfrequenz bekommt man also
    mehr Pegel. Bei Bassreflex hat man übrigens bekanntlich zwei Höcker auf der Impedanzkurve. Insofern wird also nicht
    etwas "ausgeführt", was nicht da ist, sondern nur etwas überproportional verstärkt.





    Die herablassenden Kommentare sind nicht hilfreich. Aber deine Sätze "Dämpfung ist bei 8Ohm besser" ohne jegliche Begründung/technische Verlinkung helfen eben hier auch keinen weiter.


    Da kann ich helfen, siehe unten. :whistling:




    Nur mal für die Unwissenden, wie berechnet sich denn der Dämpfungsfaktor?


    Meines Wissens ist das der Ausgangswiderstand durch den Innenwiderstand.
    Bei einer Verdopplung der Ausgangsimpedanz von 4 auf 8 Ohm müsste sich demnach ja der Dämpfungsfaktor verdoppeln oder?


    Richtig. Der Dämpfungsfaktor ist das Verhältnis von Ausgangswiderstand der Endstufe zur Impedanz des Lautsprecherchassis.
    Ganz einfach. Liegt der Ausgangswiderstand des Verstärkers schön niedrig (oder die Impedanz des Chassis hoch), dann hat man
    einen hohen Dämpfungsfaktor und der ist bekanntlich für eine kontrollierte Basswiedergabe wünschenswert. Insofern bringt
    eine Verdopplung der LS-Impedanz an einem gegebenen Verstärker auch den doppelten Dämpfungsfaktor. Das ist prinzipiell gut.
    Allerdings fließt auch nur der halbe Strom und damit hat man (an einer ideal stabilen Endstufe) nur die halbe Leistung. Das kann
    ein Manko sein, muss aber nicht.




    ps:
    Hab den Fred nicht gelesen, aber "Hexacone" riecht schwer nach Eton/LPG Ulm. Das ist i.d.R. schon mal kein Schrott.


    :thumbup:

    Deutlich günstiger als direkt bei Fischer sind sie hier:


    http://www.at-rs.de/evolity_stahlflex_bremsleitungen.html


    Evolity = Fischer !!


    Am besten anmailen oder anrufen und ein Angebot machen lassen inkl. Bremsflüssigkeit. Die braucht
    man ja auch. Denn aufgefüllt und entlüftet werden muss sowieso und sinnvollerweise macht man dann
    auch gleich einen kompletten Wechsel der BF um wieder zwei Jahre Ruhe zu haben. Welche Sorten
    von BF es gibt, steht hier:


    Bremsflüssigkeiten - Welche gibt es, wo liegen die Unterschiede?

    Wenn man die richtigen Leute kennt hat man auch ganz schnell die Namen solcher Deppen raus
    und ein paar Hintergründe. Die Welt ist klein, auch am Ring. Oft ist man auch nicht der Erste,
    der sich über denjenigen aufregt. Es sind nach meiner Erfahrung auch nicht in erster Linie die
    Fahrer von Mietwagen, sondern öfter auch mal verwöhnte Söhnchen, die schon als Student mit
    einem M3-Ringtool unterwegs sind, und dank ausreichend Zeit eigentlich über genug Strecken-
    erfahrung verfügen sollten. Anscheinend nützt das nichts, wenn der Verstand nicht mitkommt.
    Was ich damit sagen will: Idioten gibt es unter allen Kategorien von Ringfahrern. Die menschli-
    che Blödheit ist relativ gleichmäßig verteilt.


    ;)


    Das mit den Winterreifen hat mich auch interessiert.


    Laut ABE sind die Winterreifen davon ausgenommen.


    Zumal ich nichtmal welche mit höherem Index für 205/55 16 gefunden habe.


    Ja, WR sind irrelevant.
    Ob es WR in 205/55 R16 auch als 'W' gibt weiß ich nicht, aber zumindest sind sie in 'V' zu haben, reicht im Winter ja auch.

    Ich stimme da völlig zu. Die N GmbH sollte deutlich rigoroser kontrollieren und manche Vollidioten auf
    Lebenszeit von der Strecke verbannen. Ich habe mich auch schon über rücksichtslose A...löcher aufge-
    regt. Das hat wahrscheinlich jeder, der ab und zu da ist.
    Das Ganze funktioniert auf Dauer nur, wenn alle ein Minimum an Vernunft und Rücksicht walten lassen.




    Aber selbst wenn ihr im Schadensfall eure Versicherung zur Zahlung bewegt; was meint ihr was dem Brief "Wir haben für Sie xyz reguliert" beiliegt? Eine Kündigung :love: Und DANN muss man erstmal wieder einen Versicherer finden der einen haben will. Und findet man den, dürft ihr euch auf einen Kampf einstellen überhaupt irgendwelche SF-Jahre anerkannt zu kriegen.
    Für das eigene Handeln und das bewusst eingegangene Risiko zu Gunsten der Selbstbelustigung ein wirtschaftliches Risiko tragen zu müssen wäre schlichtweg auch total nervig :thumbdown:


    Was ist den das für ein Quatsch? 1. Selbstverständlich werden auch dann die Schadenfreiheitseinstufungen
    übernommen, natürlich unter ganz normal üblicher Berücksichtigung des aktuellen Schadens. Egal wer wem
    gekündigt hat.
    Und 2. folgt auch nicht zwangsläufig eine Kündigung. Du spekulierst hier munter herum !! :floete:




    Was irgendeine Callcenter-Tussie am Telefon sagt und was die Tante will, das ist völlig ohne jeden Belang.
    Entscheidend sind einzig und allein zwei Dinge: Was in den Versicherungsbedingungen steht und ggf. was
    in Gesetzestexten geschrieben ist, wobei letzteres selbstverständlich über ersterem steht.
    Aber natürlich ist es aber völlig unzumutbar, einfach mal die 10 Minuten Zweit zu investieren und die
    eigenen Versicherungsbedingungen zu lesen. Stattdessen ist es natürlich viel sinnvoller, man diskutiert
    wochenlang in Internetforen mit Leuten, die es auch nicht besser wissen.


    Doch habe TÜV und somit eine gültige Betriebserlaubnis. Der gute Mann war anscheinend aber etwas konfus, hat mir sogar das Datenblatt wieder in die Hand gedrückt.


    Nö, ohne NSL hast du keine, zumindest solange du nicht eine Ausnahmegenehmigung hast, und die steht dann
    auch explizit in den Papieren. Wenn der TÜV irgendwelche Nachbaufelgen ohne Zulassung übersieht, dann
    werden die deshalb ja noch lange nicht legal. Wäre ja noch schöner.


    Aber lassen wir das. Die Nebelblendfunzel hast du ja nun drin. ;)


    Um jetzt gleich mal ne Frage in den Raum zu werfen, beim Wagen waren Original BMW 16" Style 283 Felgen dabei, diese sind 7x16 aber werden mit 225x50 R16 Ausgeliefert.


    Kann ich da auch die 205/55 R16 drauf machen? Wären eigentlich schöne Winterfelgen.


    Ja, kannst du. Aber ich würde trotzdem bei 225/50 bleiben. Vorausgesetzt, du bekommst auch in dieser
    Größe aktuelle Winterreifen (siehe Testfred) und hast keine sauteuren Schneeketten, die nicht auf die 225er
    gehen. Breitere Reifen müssen im Winter nicht zwangsläufig schlechter sein. Auf festgefahrener Schneedecke
    sind sie sogar besser, bei Nässe und auf trockener Fahrbahn sowieso.


    @ bruce: Genau das stört mich, diese harten kurzen Stöße - also die Reifen-/Stoßdämpferkombination ist hier die Stellschraube - deiner Antwort nach zu urteilen.
    Mit "Serienfedern" meinst du aber nicht die von meinem M-Fahrwerk sondern die, die ein e90 ohne M-Fahrwerk hätte? In dem Fall müsste ich mir nämlich auch andere Federn zulegen.
    Kannst du mir auch sagen, ob der Umbau deutlich spürbar wäre oder wäre dieser eher so minimal, dass du du mir eher davon abraten würdest.


    (Klar: das wäre eine subjektive, nicht definierte/messbare Einschätzung, dennoch interessiert mich dein Empfinden zu der ganzen Sache.)


    Wenn du das auf die Koni FSD beziehst - ja, ich denke, sie kommen deutlich besser mit den Federn
    des Standardfahrwerks klar, als mit denen des M-Fahrwerks. Beide müssen in Feder- bzw. Dämpfer-
    rate zueinander passen, sonst wird es auf Bodenwellen unruhig. Natürlich ist das ein Dilemma, wenn
    man es nicht gerne hochbeinig haben will. Es sei denn, man baut die Federn eines 318i E90 in einen
    335i E91. Nur wird einem kaum jemand die Höhenlage voraussagen können.
    Was die kurzen harten Stöße angeht, dort bringt ein weicher Reifen Vorteile, eine geringe Masse
    von Reifen und Felge, sowie ein sanft ansprechender Dämpfer wie der FSD. Ein Conti Premium-
    Contact oder Michelin Primacy HP auf einer Styling 157 in 17" fährt sind angenehm. Zusammen mit
    neuwertigen brauchbaren Dämpfern poltert da nichts mehr