Beiträge von the bruce

    Das kannst du eigentlich auch Ralf Schmitz antragen. Er dürfte zu den stückzahlenträchtigsten
    Händlern des DS Performance gehören und somit mglw. einen guten Draht zu Ferodo besitzen.




    Ich werde mich auch für die Tarox F2000 allerdings mit ATE Ceramic entscheiden, da ich selten
    schnell fahre
    . Es gilt für mich lediglich die Nassbremsproblme in den Griff zu kriegen.


    Vielleicht tut es dann ja auch eine gelochte Zimmermann, die ist immerhin 'ne Ecke günstiger
    und brummt auch nicht nennenswert (ich sagte ja schön öfter, dass man bei allen Vorteilen
    genuteter Scheiben mit etwas Gebrumme bei Belastung leben muss).
    Wenn die Nässethematik bei dir nicht wäre würde ich ja auch dir zur glatten Tarox Zero raten.


    Übrigens noch ein genereller Tipp: AT-RS bietet gegen einen fairen Aufpreis eine temperatur-
    beständige Lackierung des Scheibentopfes an - die würde ich bei einer Tarox immer mitbestellen.

    PIT, dein erster Eindruck ist absolut plausibel. Im anderen Thread sagte ich ja schon mehrfach,
    dass gelochte genauso wie genutete Scheiben die richtige Lösung für Nässeprobleme sind.


    Myth, nein, die Ceramic sind keine Sportbeläge. Deren Bremsleistung bleibt weitgehend auf Serien-
    niveau, viele finden sie sogar einen Hauch stumpfer. Der Vorteil liegt in weniger Staub.
    Allerdings bringen die F2000 und die Hülsen mehr Biss, so dass es in Summe auch mit den Ceramic
    etwas besser sein wird als Serie.
    Für mehr Biss und Standfestigkeit bei harter Belastung bleiben diese drei unter den Belägen mit
    ECE das Maß der Dinge:


    - Ferodo DS Performance
    - Cosworth StreetMaster
    - Pagid S Clubsport


    Vom letztgenannten gibt es kaum Erfahrungen, der ist noch ganz neu. Aber da Pagid sowohl im
    Motorsport eine Hausnummer ist, als auch Erstausrüster bei BMW, Porsche & Co., denke ich mal,
    dass man da nicht viel falsch machen kann.


    Und deine angedachte Edellösung wird so auch funktionieren. Konsequent zu Ende gedacht solltest
    du dann aber auch einen richtig tollen Belag wie den MX72 nehmen, wenn du die TÜV-Abnahme mit
    den BMW-Belägen machst. Für Reibwert und Feeling bleibt der Belag der ausschlaggebende Faktor.

    Was braucht man eigentlich alles dazu um auf Stahlflex umzurüsten???


    Kenne mich damit überhaupt nicht aus... Eigentlich müsste doch beim Angebot alles benötigte dabei sein, oder?


    Kann man damit bedenkenlos die Bremsflüssigkeit fahren die BMW reinkippt?


    Kein Problem. Einfach das hier lesen:


    Bremsflüssigkeiten - Welche gibt es, wo liegen die Unterschiede?


    Damit wollte ich nicht gesagt haben, dass es unbedingt diese beiden sein müssen:




    Und besorgt euch die Ate BlueRacing oder Motul RBF660, sofern eure Werkstatt damit befüllen kann.
    Das setzt nämlich leider voraus, dass die Jungs dort gewillt sind was anderes in ihren Automaten zu
    kippen oder aber es eben 'von Hand' machen. Einige stellen sich da an.


    ;)


    Das war vielleicht etwas missverständlich. ;)
    Sie sind lediglich sehr empfehlenswert. Jede DOT4 oder DOT5.1 sowie orig. BMW tut es auch.

    @ PMG:


    Nö, müssen sie nicht. Das ist ja gerade der Vorteil. Nur mag Teflon halt nicht gerne geknickt werden.
    Genau dazu dient aber auch die steife äußere Ummantelung.
    Und ein klein wenig mit Sinn und Verstand sollte man beim Einbau schon vorgehen. Wer da nicht sorg-
    fältig ist sollte ohnehin die Finger von der Bremse lassen.
    Und zum TÜV braucht man auch nicht - dafür gibt es ja die ABE. Anders kann es nur aussehen, wenn
    auch noch andere Umbauten an der Bremse vorgenommen wurde. Die Auflagen stehen aber in der ABE
    und ich gehe davon aus, dass hier jeder klug genug ist, die auch zu lesen, bevor sie im Handschuhfach
    verschwindet.
    Im Übrigen bleibe ich dabei - Evolity ist made by Fischer und die sind auch qualitativ identisch. Es
    gibt ohnehin so viele Optionen, dass kaum zwei Leute die wirklich gleichen Leitungen am Auto haben.
    Das hat aber nicht viel mit besser oder schlechter zu tun.


    Und besorgt euch die Ate BlueRacing oder Motul RBF660, sofern eure Werkstatt damit befüllen kann.
    Das setzt nämlich leider voraus, dass die Jungs dort gewillt sind was anderes in ihren Automaten zu
    kippen oder aber es eben 'von Hand' machen. Einige stellen sich da an.


    ;)


    Ich hatte nie Probleme mit der EBC Disk + Greenstuff


    Ich schon. Das waren mal die EBC Green (gefahren auf Brembo Max) an der HA des Golfs meiner Freundin:


    [Blockierte Grafik: http://up.picr.de/16825568xt.jpg]


    [Blockierte Grafik: http://up.picr.de/16825569xo.jpg]


    [Blockierte Grafik: http://up.picr.de/16825629ld.jpg]


    Ein Belag ist komplett zerbröselt, einer hat sich in zwei Teilen von der Trägerplatte gelöst und vom dritten
    Belag hat sich ebenfalls ein nicht unwesentliches Stück verabschiedet. Die einzigen beiden guten Nachrichten:
    Belag Nr.4 war noch ok und ich habe den Kaufpreis erstattet bekommen. Allerdings vom sehr kulanten Händler,
    nicht von EBC.


    :whistling:


    Tut mir leid, aber da ich mittlerweile auch andere Leute kenne, die dasselbe erlebt haben, werde ich mir das
    nicht noch mal antun und lieber ein paar Euro drauf legen und zu den etablierten Herstellern wie Ate, Ferodo,
    Pagid, Carbone-Lorraine, PFC oder Endless greifen. Das tun übrigens Autohersteller und Rennteams auch und
    die wissen sicherlich, wieso.


    ;)

    Zitat

    Ein hoher Dämpfungsfaktor ist vor allem im Bassbereich wichtig: Das Basschassis wird auch bei seiner Resonanz betrieben (das System führt bei minimaler Anregung maximale Auslenkungen aus). Bei der Bewegung der Membran wird in der Schwingspule (bewegter Leiter im Magnetfeld) eine Spannung induziert, die über das Lautsprecherkabel zurück auf den Verstärker wirkt. Dieses Signal wird mit dem Eingangssignal verglichen, bei einer Abweichung (Membran schwingt anders, als sie es sollte) wird ein entgegengesetztes Signal vom Verstärker gesendet (Gegenkopplung/Regelung, Membran wird "gezwungen", sich entsprechend des Musiksignals zu bewegen).
    Je höher der Dämpfungsfaktor der Kombination aus Verstärker, Kabel und Lautsprecher ist, desto effektiver kann die Gegenkopplung arbeiten. Ein hoher Dämpfungsfaktor bedeutet daher einen strafferen, saubereren Bass. Ein sehr niedriger Dämpfungsfaktor (z.B. bei Röhren) resultiert in einem volleren Bass, da die Membran zusätzliche Schwingungen ausführt, die nicht im Musiksignal enthalten sind.


    Der letzte Satz ist nur zur Hälfte richtig. Ein niedriger Dämpfungsfaktor führt dazu, dass die Impedanzkurve des Chassis
    sich mehr oder weniger auf das Ausgangssignal überträgt. Im Bereich der (Einbau-) Resonanzfrequenz bekommt man also
    mehr Pegel. Bei Bassreflex hat man übrigens bekanntlich zwei Höcker auf der Impedanzkurve. Insofern wird also nicht
    etwas "ausgeführt", was nicht da ist, sondern nur etwas überproportional verstärkt.





    Die herablassenden Kommentare sind nicht hilfreich. Aber deine Sätze "Dämpfung ist bei 8Ohm besser" ohne jegliche Begründung/technische Verlinkung helfen eben hier auch keinen weiter.


    Da kann ich helfen, siehe unten. :whistling:




    Nur mal für die Unwissenden, wie berechnet sich denn der Dämpfungsfaktor?


    Meines Wissens ist das der Ausgangswiderstand durch den Innenwiderstand.
    Bei einer Verdopplung der Ausgangsimpedanz von 4 auf 8 Ohm müsste sich demnach ja der Dämpfungsfaktor verdoppeln oder?


    Richtig. Der Dämpfungsfaktor ist das Verhältnis von Ausgangswiderstand der Endstufe zur Impedanz des Lautsprecherchassis.
    Ganz einfach. Liegt der Ausgangswiderstand des Verstärkers schön niedrig (oder die Impedanz des Chassis hoch), dann hat man
    einen hohen Dämpfungsfaktor und der ist bekanntlich für eine kontrollierte Basswiedergabe wünschenswert. Insofern bringt
    eine Verdopplung der LS-Impedanz an einem gegebenen Verstärker auch den doppelten Dämpfungsfaktor. Das ist prinzipiell gut.
    Allerdings fließt auch nur der halbe Strom und damit hat man (an einer ideal stabilen Endstufe) nur die halbe Leistung. Das kann
    ein Manko sein, muss aber nicht.




    ps:
    Hab den Fred nicht gelesen, aber "Hexacone" riecht schwer nach Eton/LPG Ulm. Das ist i.d.R. schon mal kein Schrott.


    :thumbup: