Mir ist schleierhaft, warum hier jeder einen neuen Thread zum Thema Fahrwerksvermessung eröffnen muss, und
dann noch nicht mal alle Fakten auf den Tisch legt. Ohne Protokoll können wir hier doch nur blind im Nebel stochern.
Macht das Sinn?
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Mir ist schleierhaft, warum hier jeder einen neuen Thread zum Thema Fahrwerksvermessung eröffnen muss, und
dann noch nicht mal alle Fakten auf den Tisch legt. Ohne Protokoll können wir hier doch nur blind im Nebel stochern.
Macht das Sinn?
Danke, ist eingefügt.
Der TS830P (wie Performance) ist m.E. kein Nachteil, der ist wirklich sehr gut. Ich hatte den Vorgänger TS810 Sport in 225/40 R18 V
und selbst der war Klasse, besonders bei Nässe. In der Lenkung etwas schwammig, aber dafür komfortabel. Störend ist nur der ab
etwa 4 bis 5 mm stark abnehmende Schneegrip. Das dürfte u.a. an den nicht mit voller Profiltiefe geschnittenen Lamellen liegen, die
sind dann also zu großen Teil weg. Das ist aber bei den meisten Herstellern so und m.W. nur bei Michelin anders.
Völlig richtig, Markus !! Dass die Radläufe vorne deutlich höher ausgeschnittend sind, wird viel zu oft
verkannt. Das muss ja auch so sein, schließlich sind die Vorderräder lenkbar und brauchen einfach
"mehr Luft".
Anmerkungen sind immer willkommen!
Den Tipp werde ich sicher auch berücksichtigen - im Nov. steht eh die Wintervorbereitung inkl. Wachsen an.
Noch 'ne kleine Anmerkung: (Sprüh-) Wachs ist im Karosseriebereich/Unterboden sehr gut, aber behandele
damit auf gar keinen Fall das Gewinde des Fahrwerks (auch da besser Fett nehmen) und schon gar nicht die
Dämpfereinstellräder. Wachs bindet Dreck und Sand und das verklemmt die Gewindeeinstellung. Und die
Rädchen der Dämpfer gehen dann ebenfalls schwerer und noch viel schlimmer: Um es zu entfernen braucht
man Benzin oder Kaltreiniger, was dann auch das Fett und Öl aus dem Mechanismus spült, der dann nicht
mehr ausreichend vor eindringender Feuchtigkeit geschützt ist und oxidiert. Fett kann man einfach mit
einem Lappen abwischen und der in den Ritzen verbleibende Rest stört nicht.
Auch wenn du mit "Wachsen" nur den Lack meinen solltest - ich sage das lieber trotzdem, schon damit es
auch für alle Mitleser klar ist.
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Genau das Quietschen ist der Hauptknackpunkt neben dem fehlenden ECE-Stempel.
Ich würde eher mal darüber nachdenken ob ich mir nicht gleich ein Diffi mit Sperre einbauen lasse.
Das wird auch kaum teurer.
http://www.m3racing.de/sperre.html
http://www.em-racing.de/Differentialsperren
http://www.mts-motorsport.com/…chnik/Differentialsperren
http://www.coordsport.de/de/page/wavetrac-differentials
Laut BMW soll eigentlich kein Fett oder sonstiges damit in Berührung kommen.
Das ist richtig. Deshalb halte ich die "Ratschläge" in diesem Thread auch für gefährlich. Fett lässt Schmutz
und Sand haften, insbesondere letzterer führt zu Schäden an den Kolbenstangen und Dichtungen.
Kürze die Anschläge/Zusatzfedern um ein paar Millimeter und bau anständige Dämpfer von Koni oder Bilstein
ein. Und nein, das sind keine "Zusatzdämpfer".
Welche Spurwerte habt ihr bei euch einstellen lassen?
Serie? Richtung M3 oder Mischung?
Der Unterschied ist so minimal, das macht kaum einen Unterschied. Die erlaubten Toleranzen sind größer als
die Unterschiede zwischen den Vorgaben der unterschiedlichen Fahrwerke. Sich an M- und Performance-
Fahrwerk sowie M3 zu orientieren ist trotzdem nicht verkehrt.
Irgendwo gabs hier mal eine Antwort diesbzgl. mit passenden Werten aus Sportlichkeit, Verschleiß und Fahrbarkeit.
Glaube das waren ungefähr 4' Vorspur VA und 3' Nachspur HA?!?
Das ist klar zu wenig. Hier (und auch anderswo mehrfach) hatte ich die BMW-Sollwerte eingestellt:
Wer im Alltag sicher unterwegs sein will, der bleibt einfach bei den ganz normalen Spur- und Sturzwerten. Dass
sich durch die Tieferlegung der Sturz vorne leicht erhöht und leider nicht korrigiert werden kann ist ja hinlänglich
bekannt und auch nicht weiter schlimm. An der HA kann der Sturz hingegen problemlos einstellbar und das sollte
auch unbedingt gemacht werden, sprich, man korrigiert den durch die Tieferlegung sich ergebenden erhöhten
Sturz wieder nach unten auf einen Serienwert, möglichst im unteren Bereich der Vorgabe, bspw. so um die -1°30'.
Ich kenne nicht die genauen Werte der Bremswege bei Nässe, aber ich nehme gerne die 2 Meter in Kauf um dafür bei Tempo 180 bei einem Reifenplatzer auf der sichereren Seite zu sein.
Auch wenn du weißt, dass es bei 180 dann schon zwischen 10 und 20 m sind?
Du dürftest also noch mit rund 50 km/h auf das Hindernis rauschen, während dein Nebenmann mit anstän-
digen Reifen bereits steht. Die 50 km/h bedeuten nicht nur einen Totalschaden, sondern auch Verletzte,
womöglich sogar Schwerverletzte.
Weder ein Kompressor, noch ein Reserverad sind in Deutschland Pflicht, und schon gar keine Reifen mit Not-
laufeigenschaften. Wenn ein Meister oder ein TÜV-Prüfer solchen Unsinn erzählen, dann ist das schon ziemlich
armselig.
- bin von RFT 225/45 17" Sommerreifen auf non RFT 225/45 17" Winterreifen gewechselt.
Du bist aber auch putzig. Du vergleichst RFT-SOMMERreifen mit NonRFT-WINTERreifen und willst daraus dann
"ernsthaft" Schlüsse ziehen?
Manchmal fragt man sich wirklich . . .
Der Sicherheitsaspekt ist ja auch nicht ganz zu vernachlässigen;)
Ja, nur spricht der ganz klar GEGEN RunFlat, die die bringen noch immer verlängerte Bremswege bei Nässe.
"Auffressen" denke ich eher nicht. Der RS19 ist schließlich ein Langstreckenbelag und solche Beläge
müssen schon aus Prinzip einigermaßen langlebig sein und auch schonend mit der Scheibe umgehen.
Es ist nur so, dass ein solcher Profibelag dermaßen standfest auch bei extremen Temperaturen ist,
dass es mit mittelprächtigen Scheiben durchaus mal vorkommen kann, dass die Scheibe thermisch
zuerst am Ende ihrer Belastbarkeit ist. Das dürfte sich aber auf den Einsatz auf Rennstrecken be-
schränken.