Beiträge von the bruce

    Auf eine 8.5" kannst du auch noch 225er montieren, bei 9" wäre das etwas heftig, aber ich würde mir überlegen
    rundum 235/45 R17 draufzumachen. Und dann Einzelabnahme beim TÜV (vorher passende Vergleichsgutachten
    im Netz suchen und ausdrucken). Geht problemlos und ist in technischer Hinsicht optimal. Hier fahren ja etliche
    Leute 235er sowohl auf 8" als auch auf 8.5". Das Thema hatten wir auch schon mehrfach.

    Wenn das Fahrwerk sehr jung ist (bis rund 30 Tkm) und es dir primär ums Handling geht, dann kannst du ja nur die Dämpfer einbauen.
    Dämpfer sind eintragungsfrei. Wenn es dir das Risiko wert ist, sie vielleicht wieder (weil's zu hoch ist) ausbauen zu müssen, dann kannst
    du natürlich auch testweise die Federn mit einbauen. Natürlich ist das streng genommen auch nicht zulässig, allerdings wird das niemand
    merken, solange die Höhenänderung nicht zu extrem und somit offensichtlich ist.



    ps:
    Ja, mal wieder eine Minute schneller gewesen !! :fk:

    Solchen Leuten, die sich diesen illegalen und asozialen Schwachsinn einbauen, der völlig unnötig andere Verkehrsteilnehmer
    blendet, gehört der Lappen abgenommen. Falls du das machst, hoffe ich, dass sie dich erwischen und eine du Weile zu
    Fuß gehst.
    Und jetzt kannst du dich aufregen und mich einen spießigen Spielverderber nennen. Oder stattdessen mal nachdenken.
    Vielleicht wirst du ja doch noch erwachsen.

    Es ist doch nun wirklich nicht schwer, aus den aufgeführten Daten mal das arithmetische Mittel zu bilden. :whistling:



    Macht bei den 17"-Non-RFT knapp 10 kg. Und wer sich einen Conti SC5 kauft, der liegt sogar unter 9 kg.


    Und wenn man dann noch die Angaben von flobbobba mit denen von wardpa zusammen nimmt, dann kommt man ebenfalls
    ein gutes Stück weiter:




    17 Zoll SOMMER RFT


    225/45 R17 91Y RFT:
    Bridgestone RE050: 10,80 kg (gewogen, ca. 4 mm Profil)
    Bridgestone RE050: 11,40 kg (gewogen, ca. 10000 km gefahren) (korrigiert, war aus meinen Unterlagen falsch übernommen)




    Beim Dunlop SP Sport 01 ist das Gewicht 9,57kg versus 10,38kg. Non-RFT und RFT trennen dort also 800g.


    Dann sind zwar Sommer- und Winter-RFT zusammengefasst, aber es ist nun mal nicht zu ändern, dass die Eigner von RFT-
    Reifen bisher nicht besonders motiviert waren ihre Reifen auf eine Waage zu stellen. Dafür kommt hier aber auch hinzu,
    dass die o.g. RE050 gebraucht gemessen wurden, also etwas leichter als neu.


    Jedenfalls komme ich hier auf einen Mittelwert von knapp 11,3 kg.


    Nun klar, wie ich auf die genannten "ein bis zwei Kilogramm" komme?


    Ich denke, da kann niemand davon sprechen, dass sie aus der Luft gegriffen wären. Außerdem entspricht das voll und ganz
    dem, was man in den vergangenen zehn Jahren immer wieder lesen konnte. Das Thema ist ja schon lange vor der Entstehung
    dieses Threads interessant gewesen. Ich verfolge es von Anfang an.


    Abgesehen davon: Ich glaube an den Fortschritt. Allerdings glaube ich nicht an Wunder. Eine Reifenflanke, die ohne die Hilfe
    einer stützenden Luftfüllung in der Lage sein muss, einen 1.6-Tonner zu tragen, die muss einfach erheblich dicker sein und
    somit auch mehr wiegen. Das wird sich auch in 20 Jahren nicht geändert haben. Genauso wie die Tatsache, dass die Laufflä-
    chenmischung eines RFT-Reifens sehr hoher Hitze widerstehen können muss. Und das verträgt sich nunmal nicht gleichzeitig
    mit herausragenden Nässeeigenschaften. Diesen Widerspruch kann noch nicht mal Formel 1-Technologie auflösen.


    ;)



    mod edit: entfernt

    Fredi, sei mir nicht böse, aber diese Frage wurde wirklich schon 100 x gestellt und beantwortet.
    Deshalb hatte in dem anderen Thread auch keiner mehr Lust, dasselbe zu schreiben.


    Kurz:
    1 : 1 kannst du es vergessen. Die Dämpfer passen, aber die Federn sind auf einen 1.6-Tonner aus-
    gelegt. Und jetzt rate mal, was passiert, wenn man da 150 oder 200 kg raus nimmt. Tiefer kommst
    du so jedenfalls nicht.

    Defekte Radlager machen sich durch ein hartes Brummgeräusch bemerkbar, wobei es mit Lenkbewegungen
    korreliert (meist in eine Kurvenrichtung intensiver) und insgesamt auch geschwindigkeitsabhängig.
    Wenn es wirklich eher ein körperlich fühlbares Vibrieren ist, dann würde ich eher was anderes vermuten,
    bspw. Antriebswellen. Jedenfalls würde ich nichts ausschließen.


    Sollte es wirklich ein RL sein, dann wird es schwer, beim Fahren zu erhören, ob es von vorne oder hinten
    kommt. VIEL einfacher ist es, das auf der Hebebühne festzustellen. Das kann JEDE Werkstatt. Man nimmt
    sich ein Rohr, drückt ein Ende gegen den Radträger und hält sich das Andere ans Ohr. Ein zweiter Mann
    dreht das Rad. Das macht man an allen vier Ecken und ich garantiere, dass man dann weiß, ob ein RL de-
    fekt ist oder nicht. Es wäre aber traurig, wenn man den Jungs das erst erklären muss.



    Eine Werkstatt, die nicht mal in der Lage ist ein Radlager zu wechseln, die würde ich zukünftig in weitem
    Bogen umfahren...

    Sind sie nun wirklich porös oder es behauptet jemand, sie seien porös? Wenn letzteres, dann wer?


    Sei mir nicht böse, aber ich finde es etwas blöd, wenn die Basics immer nur bruchstückhaft geliefert
    werden. Wie soll man dir denn nun einen Rat geben? Man kann dir ja nicht raten, dem Händler Druck
    zu machen, bevor das nicht geklärt ist.


    Sollten die BS wirklich porös sein, was ja gut möglich ist bei dem Alter, dann müssen sie neu und der
    Händler hat das zu zahlen. Gleichzeitig würde ich mir einen BF-Wechsel abstempeln lassen.
    Solltest du aber (was eigentlich nicht zu verstehen ist) wirklich auf eigene Kosten neue BS einbauen
    lassen wollen, dann würde ich gleich Stahlflex nehmen.


    > www.at-rs.de


    Wie wäre es denn mit etwas Feedback, was ist damals aus der Aktion geworden?
    Ein Vermessungsprotokoll wäre nett, um mal zu sehen, welche Spur- und Sturzwerte du hattest.


    Ich finde es immer schade, wenn man hier Tipps gibt, und man dann gar nicht sieht, ob es was
    geholfen hat.


    ;)


    Mittlerweile sollen die RFT ja fast nicht mehr schwerer sein.


    Wer sagt das?


    RunFlat-Reifen mögen mittlerweile zwar nicht mehr ganz so unkomfortabel und nicht mehr ganz so schlecht
    bei Nässe sein, aber sie sind nach wie vor ein bis zwei Kilo schwerer. Selbstverständlich je nach Modell.


    Ich stimme dir allerdings zu: Es ist lange überfällig, dass die RFT-Verfechter endlich mal die Rohgewichte
    aktueller RFT-Reifen liefern, da klafft bislang eine Lücke.