Beiträge von the bruce

    Vorne perfekt, hinten perfekt, alles gut. :thumbup:


    Reifen Pfleger in Erding kann man also empfehlen. ;)


    Hinten ist der Sturz zwar etwas niedrig, aber das tut dem Verschleißbild gut,
    und da es immer noch rund ein Grad mehr ist als vorne bleibt das Fahrverhalten
    im Regelfall sicher untersteuernd.


    Habe kein Bock die Klötze auszubauen usw. und dann war doch alles für die Katz


    Dieses kleine "Risiko" wirst du eingehen müssen. Es gibt keine Garantie für den Erfolg solcher Maßnahmen.


    That's life. 8)


    Für Quietschen kommen vor allem diese Ursachen in Frage, die auch zusammen spielen können:


    - Belagmaterial und dessen Alter
    - Sattelgeometrie und Ausrichtung zur Scheibe
    - Einbau (Sauberkeit, Gängigkeit, Schmierstoffe)
    - Fahrweise
    - Umweltbedingungen


    Ggf. vorhandene Fasen am Belag (selbstverständlich nur in Ein- und Auslaufrichtung) spielen
    ebenfalls mit rein, aber ich würde dem weniger Bedeutung beimessen als den o.g. Punkten.
    Wenn du nun die Beläge ausbaust, dann ist das Gängigmachen des Sattel noch wichtiger als
    das Anfasen der Beläge. Es hat auch nicht jeder Belag Fasen (meine Ferodo DSP hatten keine),
    und außerdem verschwinden die Fasen irgendwann, und der Belag quitscht trotzdem nicht
    zwangsläufig.

    Gut möglich. Ob er sein Problem auch, wie er meint, wirklich "gelöst" hat, oder ob
    es sich jetzt nur vorübergehend nicht mehr bemerkbar macht, das halte ich noch
    nicht für ausgemacht. Bekommen die Scheiben bspw. durch einen schwergängigen
    Sattel mit der Zeit wieder eine zu große Dickenabweichung, dann wird es auch
    wieder zu Vibrationen kommen. Haben die Spurstangengelenke zuviel Spiel, dann
    spürt man das vielleicht nicht gleich mit nagelneuen Scheiben, sobald sich auch
    nur ein geringer Seitenschlag bzw. eine Dickenabweichung entwickelt, aber sehr
    wohl. Dumm nur, dass man dann auch die neuen Scheiben ruiniert hat.
    Nicht immer hat man gleich einen Patienten geheilt, nur weil das Symptom nicht
    mehr auftritt.

    da ich ja den P holen würde, meinst du Bruce, ists dann wirklich egal?


    Man kann da wirklich nur raten. Am besten lost du es aus. :D



    Wofür steht das P ?


    Für Performance. Der TS850P ist der hochwertigere TS850. Was da konkret besser
    ist bleibt im Dunkeln, aber vermutlich geht es weniger um die Schneeeigenschaften.
    Oft stellt sich aber die Frage gar nicht, denn die lieferbaren Größen sind andere.
    Im Zweifel würde ich aber den 'P' nehmen.


    ;)


    ich kann mich nicht entscheiden: conti 850 p oder der (testsieger aus der AMS) goodyear ultragrip gen1......der gen1 ist sogar nen ticken günstiger....


    was meint ihr?


    Beide sind sehr sehr gut. Beide sind jeweils irgendwo Testsieger. Das Fazit
    könnte deshalb lauten: Du kannst mit beiden nichts falsch machen. ;)


    Der neue GY scheint vor allem eine noch etwas bessere Traktion auf Schnee
    zu haben als der TS850 ohne 'P'. Ist das ein Punkt, bspw. wenn du regelmäßig
    eine heftige Steigung zu bewältigen hast, dann ist das vielleicht ausschlagge-
    bend:


    http://img1.auto-motor-und-sport.de/Winterreifentest-2015-fotoshowBigImage-ce0224ea-897845.jpg

    Du sprichst von der Hinterachse und dem Erhöhen der Vorspur?


    Nein. Der Verschleiß wird damit eher gleichmäßiger.


    Die Hauptursache für starken Innenbereichsverschleiß an der HA ist
    meist zu hoher Sturz. Der ist bei dir aber gar nicht besonders hoch.
    Die Spur müsste schon extrem daneben sein. Ob es jetzt 15' oder 25'
    sind, das ist alles noch im Rahmen.
    RFT sind dafür etwas empfindlicher, weil sie steifer sind, und sich so
    der Druck nicht ganz so gleichmäßig verteilen kann. Außerdem wirkt
    es sich mit mehr Breite stärker aus. 225er haben das Problem nicht
    so wie 255er.


    Die allerbesten Maßnahmen für einen gleichmäßigen Reifenverschleiß
    sind maßvolle Sturzwerte (wie bei dir vorhanden), etwas Vorspur, der
    Verzicht auf Mischbereifung, was einen regelmäßigen Tausch zwischen
    VA und HA möglich macht, konsequenterweise auch der Verzicht auf
    RFT, und natürlich der passende Luftdruck.


    Hab mal die Image-Tags entfernt...


    Danke. Ich muss zugeben, das war wohl doch etwas zuviel des Guten. :huh:




    Das denke ich auch. Lass dich nicht verrückt machen. Der PSS wird auch weiterhin
    die sportlichste Alternative bleiben. Ich sehe es eher so, dass es ab Januar in 17"
    einen besseren Michelin geben wird als es der PS3 gewesen ist. Sowie in einigen 18"-
    Dimensionen (235/40), in denen der PSS leider noch immer nicht bei uns zu haben ist.


    da ich meine Buchsen noch nicht eingebaut habe.


    Wenn du die Bronzebuchsen meinst, nimm sie unbedingt mal alle in die Hand
    und probier ob die Führungsbolzen schön leichgängig in den Buchsen gleiten.
    Sollte irgendwas auch nur leicht klemmen, dann nimm 1000er Schleifleinen,
    roll es zu einem Röhrchen, und schleif die Buchse minimal auf.
    Zwischendurch natürlich ab und zu ausspülen, trocken pusten und neu prüfen.
    Ein klitzekleines Spiel muss vorhanden sein. Die Bolzen selbst würde ich nicht
    oder nur sehr wenig bearbeiten.




    Keramikfett nutze ich auch gerne, sparsam, habe jetzt bei der Vorderbremse und ihren Belägen allerdings drauf verzichtet.
    An den Belägen bin ich immer hin- und hergerissen: Schmiert, wenn es frisch ist, aber bappt auch irgendwie wenn mal viel Bremsstaub mit drin hängt.


    Du solltest nicht darauf verzichten. Bleiben die Belagführungen trocken,
    dann rosten sie und Rost quillt nun mal auf. Irgendwann klemmen die Belä-
    ge. Mit anderen Worten, es "bappt" dann viel mehr als die zäheste Paste
    je bremsen könnte.


    ;)

    Es ist auch nebensächlich, sie sind nur anders, eher auch Agilität als auf Stabilität getrimmt.
    Solltest du auf ein ruhiges Heck bei hohen Tempi aus sein, dann sollte man hinten die Vorspur
    auf rund 20' (Minuten, nicht Grad) erhöhen.

    Helge,
    wie beurteilst du sonst das Feeling bei trockenen Verhältnissen?





    Hast du eine Empfehlung für ein Fett? Oder gar ein zähes Öl?


    An welcher Stelle jetzt konkret?


    Keramikpaste (sehr zäh und temperaturbeständig) bspw. für Belagführungen
    und als Trennmittel beim Einsetzen der Bronzebuchsen. Ggf. auch sparsam an
    den Stellen, wo der Belag den Sattel berührt. Die Belagführungen müssen vor-
    her natürlich metallisch blank sein (Feile und Drahtbürste).
    Plastilube auf die Führungsbolzen, egal ob sie nun in Buchsen aus Kunststoff
    oder auch Bronze sitzen.


    Öl hat natürlich im Bereich der Bremse nichts verloren. ;)