Beiträge von wooderson

    wooderson: TÜV ist wohl eh durch DPs hinfällig, also spielt es wohl keine große ob das tune TÜV hat! Wo hast du denn die Prüfstandsdiagramme vom COBB gesehen?

    Bei katlosen DPs ist TÜV natürlich hinfällig, bei der Verwendung des original Krümmers mit eingeschweissten HJS-Metallkats hingegen haben einige schon TÜV bekommen, da sich die Abgaswerte nicht verschlechtern.


    Hier im Forum wurden ein oder zwei Diagramme von COBB Mappings auf heimischen Prüfständen veröffentlich, bitte hierzu die Suche bemühen.

    ZF empfiehlt das wechseln des Öls bei lifetime Befüllung oder auch das spülen nicht. Aus E60 Kreisen ist bekannt, dass nach einem solchen Ölwechsel Getriebe defekt gingen. Hier die Aussage eines zuständigen ZF-Ing.:


    Zitat

    Ein Ölwechsel ist bei diesen Getrieben weder vorgesehen noch notwendig. Die speziellen Additive bleiben über die ganze Lebensdauer stabil. Bei einem intakten Automaten sind selbst nach 200TKm auch keine Farbveränderungen im Öl erkennbar - d.h. es ist immer noch transparent und leicht gelblich, eben wie neu. Wenn es hingegen dunkel verfärbt ist, liegt ein gröberer Defekt vor und zieht meist eine aufwendige Reparatur und oder einen Austausch mit sich.


    Wenn dennoch ein einfacher Ölwechsel (aus übertriebener Vorsicht) in Betracht gezogen wird, sollte dieser spätestens nach jeweils 80Tkm gemacht werden. Bei einem einfachen Wechsel wird aber systembedingt nur ein Teil des Öl ausgetauscht - dem entgegenzuwirken könnte man den Ölwechsel zweimal hintereinander ausführen, das erhöht den Mix - vorzugsweise mit neuer Ölwanne/Filter.


    Spätere Ölwechsel, speziell bei hohen Laufleistungen, machen keinen Sinn. Im Gegenteil, sie bergen die Gefahr, dass sich an den Dichtungen usw. die feinen Ablagerungen durch das neue Öl lösen und so ungewollte Störungen bis hin zum Totalausfall provozieren. Wenn schon ein Ölwechsel bei hohen Laufleistungen dann immer mit Reinigung / Spülung und neuer Ölwanne/Filter durch ausgewiesene Fachbetriebe.


    Am sichersten ist wohl der Verzicht auf Reinigungsmittel und stattdessen das (teure!) Frisch-Öl zum spülen zu nutzen (zwei Ölwechsel), in Kombination mit neuer Ölwanne/Filter.

    Es ist aber leider Fakt, dass 90% derTuner eine Basemap drauf kanllen und "nichts" individuell Abstimmen. Und das zu unverschämten Preisen.
    Tuner die sich da mehrere Stunden Zeit einkalkulieren und mit Prüfstand und Breitbandlambda abstimmen sind rar.

    Wie so oft im Leben ist die Suche nach fähigen Dienstleister zu fairen Konditionen nicht immer trivial. Ein gutes Mapping (360-370 PS) ist 800-1.200 EUR inkl TÜV Wert... mehr würde ich persönlich nicht investieren, da alle Entwicklungen schon refinanziert sind.


    Leider wird hier zu wenig fundierte Aufklärung betrieben, was bei der Kaufentscheidung wirklich relevant ist.


    Da ist der Cob bAp mehr als ebenbürtig und man kann sein Tune nach einem Softwareupdate oder Defekt selbst wieder aufspielen.

    Die Prüfstandsdiagramme der COBB Mappings die ich bisher gesehen hab (auch hier imForum) sahen alles andere als gut aus... viel zu frühes und starkes Drehmoment, kein halten der Leistung. Ist aber sicherlich Geschmacksache, wenn man diese dieselartige Charakteristik mag. Hier kann ein guter Applikateur eben deutlich mehr erreichen und eine harmonischere Charakteristik kreieren.

    Sehr interessant ist auch die Tatsache, dass die Aufrüstung der Bremsanlage nicht nur Verbesserungen brachte.


    Beim B3 GT3 wurde durch die größere Bremsscheiben und Mehrkolbensättel im Vergleich zur Serienanlage der 335i und B3(S) zwar die Standfestigkeit verbessert, aber die reine Bremsleistung verschlechtert (10,4 m/s statt 10,8-11,3 m/s bei exakt gleichen Reifen). Als Grund wurde die die Abstimmung des ABS genannt:

    Zitat

    Die ABS-Abstimmung selbst wurde jedoch nur feinjustiert, nicht aber komplett überarbeitet. Deshalb fallen die durchschnittlichen Verzögerungswerte im Test bei der Standard-Bremsprüfung mit mittleren 10,4 m/s² insgesamt einen Tick verhaltener aus als bei den zuvor gemessenen Standard-B3.

    Dieser Umstand sollte der Tuninggemeinde zu denken geben...

    Ich bin der jenige der die Firma Schweizer überhaupt erst in den Raum geworfen hat, und soll jetzt das mit dem einen Mitarbeiter glauben?

    Schweizer als Alternative hatte ich hier das erste Mal in diesem Thread benannt, vorher ging er um ETS und Wagner.


    Wie auch immer, wer schneller/vorher hätte beliefert werden wollen, hätte unabhängig von der Sammelbestellung direkt bestellen und die unrabattierten 750,00 EUR als Einzelbestellung zahlen können.

    Bei mir war des jetzt am sonntag total komisch..hab bissle ne tour gemacht und mein öl war trotz 36grad außentemperatur grad mal auf 110..teilweise sogar nur bei 107...wasser zwischen 80 und 95.. bei normaler fahrweise (und ohne tuning).sprich halt landstrasse mit 110/120 kmh. ich hatte sonst als es echt schon deutlich kühler war locker 120 öl. Hat mich irgendwie schwer gewundert.die luft hat ja echt sowas von gebrannt :)

    Das hat mit dem Thermomanagement des N54 zu tun, das ich hier beschrieben hatte.

    Es zeichnet sich doch bei den meisten Erfahrungen ab, dass das Serien-Thermomanagement des N54 relativ stabil und gut arbeitet, auch ohne jegliche Aftermarket Produkte.


    Meine Erfahrung hierzu (vor zwei Wochen):
    40 KM Passstraße durch die italienischen Alpen, 32 Grad Außentemperatur, kaum kühlender Fahrtwind da (<60 Kmh), starke Steigung, niedriger Gang, starkes beschleunigen = vollast... also fast ein worst case Szenario aus hohem Leistungsabruf und schlechter Kühlsituation. Trotz über 40 min Fahrt konnte ich die Öltemperatur nie über 120 Grad bringen!


    Anbei auch die Regelstrategie für einen serienbelassenen N54... hier sieht man, dass erst ab 148 Grad Leistung zurückgenommen wird, was im Straßenverkehr kaum passieren kann,

    450€ Arbeitsaufwand ist mehr als ich für Einbau UND Material bezahlt habe. Punkt.

    Wie gesagt, die einzigen Stellschrauben sind Nachlässe aufs Material (i.d.R: 5-15 %) und der AE-Satz der Niederlassung für den Arbeitseinsatz. Letzterer kann zwischen 6 (ländlich) und 16 EUR (Frankfurt) variieren. Die Anzahl der aufzuwendenden AE ist von BMW zentral vorgegeben, daran hält sich jede Niederlassung.


    Die AE Preise müssen von jeder Niederlassung im Eingangsbereich ausgeschildert sein... wer damit nicht zufrieden ist, kann also früh handeln und muss sich nicht über die zustande kommenden Preise wundern!