Beiträge von wooderson

    Bei BMW anrufen sollt ihr in diesem Fall. Die Werkstatt sagt immer erst dass es die nicht gibt - ist ja auch richtig so, im Teilekatalog steht nichts. Das muss über München laufen, dann gibts die Dinger auch so. Ob das aber wesentlich günstiger ist sei mal dahingestellt...

    Nein, es wird immer die ganze Ladereinheit getauscht, jede nach Laufleistung auch die zuführenden Ölleitungen. Es gab versuche dies anders zu lösen, welche sich aber in der Praxis (auch kostentechnisch) nicht bewährt haben.


    Die Kosten des regulären Turbotausches betragen ca. 1.100 EUR Material inkl aller Kleinteile + 124 AE Montage der NL.

    Hier war doch so eine Spezi, der hat gesagt, er hätte das Wunderzeugs schlechthin und außerdem habe ich sonst solche Ablagerungen auch mit Bremsenreiniger wegbekommen. Was soll passieren?

    Ein Gewerbetreibender hatte hier eine Alternative beschrieben, die er scheinbar selbst an Werkstätten vertreibt. Diese zielt jedoch auf die chemische Zersetzung der Ablagerung ab:



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    Ich vertreibe unter anderem auch eine Vorrichtung, um Einlassventile an DIrekteinspritzern zu reinigen. Nebenbei kann an damit auch noch AGR-Ventile und Einspritzdüsen/Injektoren reinigen ohne sie auszubauen. Man braucht aber etwas Fachwissen und einen Kompressor dazu

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    Bei dem System das ich vertreibe wird bei laufendem Motor eine Flüssigkeit vor der Ansaugbrücke bzw. vor dem AGR-Ventil eingespritzt, je nachdem was man reinigen will. Vorteil ist, dass man nicht so viel zerlegen muss und Zeit spart. Daher ist das eine Variante, die auch einmal prophylaktisch durchgeführt werden kann. Vom Lieferanten habe ich die Auflage nur an Werkstätten zu vertreiben.

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    BTW, die meisten Produkte, die ich vertreibe sind zertifiziert - und zwar auf Wirksamkeit. D.h. TÜV und Dekra bescheinigen die versprochene Wirkung!

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    Der Motor läuft zur Reinigung mit erhöhter Drehzahl, mein Reinigungsmittel löst die Verkokungen nicht ab, sondern microfein auf, es enstehen keine Brösel. Das ganze wird dann anstandslos verbrannt. Nach erfolgter Reinigung sollte zur Sicherheit ein Ölwechsel mit Motorinnenreiniger gemacht werden, damit die Kolbenringe wieder sauber werden.

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    BTW, zerlegen und mechanisch entfernen kann (fast) jeder .... chemisch geht es schneller und billiger ....

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    Fakt ist, dass nur sehr wenige Produkte wirklich gut funktionieren. Wenn Verschmutzungen bröckchenweise abgelöst werden, dann sind Probleme vorprogrammiert. Das sind dann genau diese Fälle, die zu Motorschäden führen und sich natürlich eher in den Köpfen festsetzen als Fälle in denen alles funktioniert hat. (...) Wichtig ist eben nur, dass die Verschmutzen aufgelöst und nicht nur abgelöst werden!

    Ich bin schon fast dazu geneigt mal ein wenig Benzin, am besten V-Power 100 Oktan, in einen kleinen Zerstäuber zu füllen und dann während der Motor läuft ein paar Pumpstöße in den Ansaugtrakt zu spritzen. Das V-Power hat ja reinigende Additive. Wenn ich den Luftfilter ausbaue, müsste ich das doch ganz locker einspritzen können vor dem LMM, wobei man am besten nicht direkt auf den LMM sprüht...

    Das wird nicht funktionieren, da die Additive nicht chemisch aktiv genug sind, im Sinne von minutenschneller Wirkung. Sie benötigen langen/ständigen Kontakt mit dem Material. Auch bedarf es keines speziellen Benzines, da besagte Additive in jedem handelsüblichen ROZ98/SuperPlus (auch von nicht Markentankstellen) enthalten sind.


    Eher geeignet wäre hier Bremsreiniger, da dieser sehr schnell wirkt. Ob eine Benebelung des Ansaugtraktes damit noch weitere, insbesondere negative Seiteneffekte hat, wäre dann zu prüfen.

    Deine von Dir getätigte Aussage, dass Granulat sei ist nicht abrasiv ist schlicht falsch!
    Über etwaige Seiteneffekte dieser Prozedur, wie Pit sie angedeutet hat, können wir beide keine verlässliche Aussagen machen.


    Mit dem Unterschied, dass diese keine prophylaktischen Reinigungen durchführen bzw. empfehlen. Für mich stellt sich die Frage weshalb machen zur Reinigung geraten wird, obwohl keine Indikation vorliegt.

    Das ist der Punkt.

    Das Abtragen von Verunreinigungen ist doch kein abrasiver Verschleiß 8|

    Nein, aber jegliche Materialabtragung ist ein abrasiver Prozess, somit hat das verwendete Granulat (zusammen mit der kinetischen Energie aus dem Strahldruck/Aufprall) abrasive Eigenschaften, die es ja auch haben muss.


    Pits Einwand zielt ja auch nicht einzig auf die Materialabtragung.