Beiträge von wooderson

    eigentlich hat der verkaufsgedanken meiens fahrzeugs mit dem thread nichts zutun, aber ich antworte mal, das auto wird komplett als in serie zurückgerüstet und dann verkauft. das tuning hat in keinster weise auf das fahrzeug negative auswirkungen gehabt, daher wird es auch kein wertverlust geben, da es nur wenige alpina aufm markt gibt, werde ich auch einen guten preis dafür kriegen.

    d.h. Du verschweigst den Umstand des Tuning, bzw die über die Serienleistung ganz sicher hinausgehende Belastung die der Wagen länger ausgesetzt war? (Stichwort 600 oder 700NM am Getriebe)

    Nein, eigentlich nicht. Wenn Du mal im einschlägigen Alpina-Forum ein wenig liest, wirst Du sehen, dass in den letzten Jahren ein Verkauf von hochmotorisierten Alpinas sehr schwer ist. Lange Standzeiten, erhebliche Abschläge sind die Regel. Das habe ich selbst auch schon bei meinem vorherigen B3 E46 erleben müssen.

    Beim E92 rangiert ein B3 ca 3-7 TEUR über einem 335i mit vergleichbarer Ausstattung. Ich hatte über ein halbes Jahr gesucht und dann doch einen 335er genommen. Beim E46 ist sogar fast Faktor 2, zwischen einem 330ci und einem B3S Coupe. Das Problem ist eben die Verknappung, wir reden hier über max. 10-15 Modelle in ganz D die am Markt sind... das treibt die Preise.


    Allerdings sind das nur nicht repräsentative Momentauschnitte der einschlägigen Gebaruchtwagenbörsen (mobile, autoscout, etc).


    Ausserdem ließe sich ein eventueller zusätzlicher Wertverlust durch das Tuning nicht beziffern, da man keine Vergleiche ohne Tuning anstellen kann (zumindest was dasselbe Fahrzeug betrifft). Schwacke-Preise gibt's für Alpinas nicht, und Angebote aus dem Internet sind in der Regel eher Wunschpreise als realistische Endpreise.

    Man kann schon sehr schnell das durchschnittliche Preisniveau am Markt für ein bestimmtes Modell mit bestimmter Ausstattung in einer bestimmten Region ermitteln... dem Internet sei Dank! Ein E92 B3 taxiert hier nie unter 30T EUR, je nach nach BJ und Laufleistung eher 35-40T EUR. Wenn bei Verkauf mit der Offenlegung des Tuning ein niedrigerer Preis erzielt wird, haben wir einen ganz guten Wert für den dadurch entstandenen Verlust. Eben dieser ist doch interessant?

    moin leute, da die spritt preise mir tierisch aufm sack gehen, und ich demnächst mehr pendeln muss, habe ich mich entschloßen mein alpina zu verkaufen und mir einen 335d zu kaufen.

    Bitte mal berichten, wie sich das aggressive Tuning beim Verkauf auf den Wertverlust ausgewirkt hat... eigentlich taxieren gut erhaltene Alpina seht hoch im Wert.

    Ich habe Schweitzer wg einer Sonderanfertigung eines LLK einmal angefragt... hier seine Antwort:


    AVG:


    http://tuning.myavg.eu/motortuning.html


    Die Wagner LLK finde ich aufgrund des verwendeten Netzes nicht sonderlich interessant, dass hatt eich ausführlich begründet. Hier wäre ETS wahrscheinlich vorzuziehen.

    Schweizer ist nicht bezahlbar, wir haben bei Schweizer einen LLK in der Produktion für ein anderes Fahrzeug und die Netze sind da nicht anders, auch Schweizer muss Geld verdienen, ebenso wie HG Motorsport, den ich übrigends auch sehr gut kenne und zum teil zusammenarbeite.

    Ich hatte bereits geschrieben dass Schweizer sehr hochpreisig ist. Natürlich können die auch einfache bar'n'plate netze verbauen, aber eben auch hochwertigere - das kommt eben darauf an, was man bei denen bestellt! Ich möchte die beiden Hersteller auch gar nicht bewerten, nur das beide die Möglichkeit bieten bessere Netze zu verbauen, als es Wagner tut. Mit welchen Aufpreis dies einhergeht, wissen wir erst, wenn jemand mit konkreten Spezifikationen dort eine Anfrage stellt.

    @ Wooderson
    Was denkst du wird der Spass kosten?

    Ich kann es wirklich nicht sagen, da es sehr auf das verwendete Netz ankommt. Natürlich ist eine individuelle Anfertigung erst einmal teurer, dafür fallen aber auch Händler und Marketing weg.


    Schweizer ist relativ teuer dafür aber auch absolut Premium! HG-Motorsport ist auch mit besseren Netzes fair im Preis, hier am beispiel für den 4-Zylinder Diesel.


    Alle weiteren Details müsste man Anfragen und vorher genau spezifizieren was man haben will!

    Zum Thema LLK, die möglichen Effekte, und warum z.b. Alpina auf den Ersatz des Serien-LLKs verzichtet, hatte ich schon einiges geschrieben.


    Das Problem ist eben die genaue Bewertung der LLK-Eigenschaften:

    • Welches Netz wurde verwendet? (=> Kühlleistung)
    • Wie ist die Luftführung und Durchströmung (Turbulatoren?) gestaltet?
    • Welcher Gegendruck resultiert hieraus? (=> Verzögertes Ansprechverhalten, Einfluss aufs Turboloch)
    • Gewicht, Passung und Integrierbarkeit (OEM-Anschlüsse?)?

    Der größte Unterschied besteht bei (1). Hier werden meist einfache "bar and plate" Netze verwendet. Diese werden meist in China gefertigt und ergeben einen Produktpreis von 100-200 EUR. Auch der vielzitierte Wagner-LLK verwendet diese Art von Netz, daher ist er auch verhältnismäßig preisgünstig. Hier eine kurze Darstellung eines LKK-Herstellers:


    Zitat

    BAR’n’PLATE-Intercooler
    Wie schon erwähnt, bilden die BAR’n’PLATE Intercooler ein gutes Gleichgewicht von Preis und Funktion. Es sollte aber jedem klar sein, dass ein so attraktiver Preis nur durch eine schnelle, maschinelle Massenfertigung erreicht werden kann.
    Die BAR’n’PLATE Ladeluftkühler sind keineswegs als minderwertig einzustufen, vielmehr als gutes Einsteigerprodukt, wo es nicht ins Gewicht fällt, dass es bei bestimmten Bedingungen z. B. durch die unregelmäßig angeordneten Turbulatoren zu performancesenkenden Verwirbelungen im Kühler kommen kann.

    Bei den Netzen gib es noch viele andere Alternativen, teilweise in einem fünfstelligen Preisbereich, wie beispielsweise im Rallysport verwendet. Wichtig zu wissen ist, dass nicht das Volumen des LLKs, sondern die Effizienz des Netztes entscheidend (Kühlleistung pro Volumen) ist. Mit einem zu großen Volumen gehen nämlich andere Nachteile einher (verzögertes Ansprechverhalten durch zu großes Füllvolumen). Welche Netze die ausländischen LLKs (Helix, Stett, ETS, Forge, AMS Performance, Evolution Raceworks, etc) verwenden, ist mir nicht bekannt.


    Weitere Unterschiede ergeben sich durch die Luftführung (2), also zum einen den Gegendruck (3) den die Verschlauchung und die Durchströmung des LLK bilden und zum anderen, wie gut (= gleichmäßig) das Netz des LLKs an- und durchströmt wird. Hier gilt es die Balance zwischen geringem Gegendruck und doch gleichmäßiger Durchströmung zu erreichen, um das Netz maximal zu nutzen. Notwendige Maßnahmen sind hierzu die Führung der Schläuche zum LLK-Ein- und Ausgang und insbesondere die Luftverteilung von die beiden Punkten aus in das Netz hinein und wieder heraus. Beim OEM-LLK scheint dies sehr gut zu funktionieren, die diese Stelle mit Kunstoffteilen gut (optimal?) ausgeformt wurden. Wagner verwendet hier Alugußteile, viele andere LLKs nur eckig zusammengeschweißte Bleche (= suboptimal!)


    Das Gewicht (4) ist sicherlich auch zu beachten, da der LLK vor der Vorderachse liegt und ein Mehrgewicht einen negativen Effekt auf die Gewichtsverteilung zwischen den beiden Achsen haben kann (= Kopflastigkeit, Untersteuern).


    Man sieht, die Wahl eines LLK ist nicht ganz so trivial. Aus den Marketingmaterialien der Hersteller oder Rollprüfstandsmessungen lassen sich die jeweiligen Effekte kaum ableiten.

    Persönlich interessanter fände ich - wenn man der Meinung ist unbedingt einen LLK haben zu müssen - von wirklichen Spezialisten (Rennsporterfahrung) aus guten Netzen einen LLK individuell anfertigen zu lassen. Bei einer Sammelbestellung kämen hier sicherlich interessante Preise zu stande.

    Mir sind hierzu u.a. folgende Alternativen bekannt:

    Habe jetzt die Indiv. Mittel+Hochtöner incl. Weiche vorne drin, direkt am Radio,
    die L7 Untersitzbässe und eine Zapco Z300 C2 aktiv bei 200Hz getrennt an den Bässen.
    Läuft soweit ganz gut, nur das Radio muss noch von Stereo auf Hifi codiert werden, scheint nur keiner per Most zu können...

    Die Individual-Chassis werden normalerweise via DSP entzerrt, d.h. die ganzen Korrekturen fehlen in dieser Konfiguration. Die passive orig. Weiche trennt nur rudimentär HT und MT, belässt den F-Gang aber weitestgehend... ob das gut klingt?