Beiträge von liky

    als erstes musst Du für Dich die Entscheidung treffen, was es denn nun werden soll. Einen E93 wirst Du mit den von Dir gewünschten Merkmalen beim aktuellen Budget nicht finden. So, wie ich Mobile in Erinnerung habe, steht der erste E93, der M-Paket, großes Navi usw. alles mitbringt in Freiburg und liegt um 27k.


    Willst Du offen fahren, hilft nur Budget erhöhen.


    Zum Thema Stoßdämpfer/Fahrwerk: das sind leider auch Verschleißteile und eine geringe Laufleistung heißt nicht zwingend, dass alles noch bestens ist. Nach ~6 Jahren sind die Dinger einfach nicht mehr neu und auch ich würde hier direkt auf eine Komplettfahrwerk wechseln. Beim Cabrio rate ich aber dringend davon ab, die Härte deutlich zu erhöhen. Die Karosserie merkt sich sowas und bedankt sich dann nach einigen Jáhren, indem sie weich wird. (Bei unserem alten Audi Cabrio nach 40/30-Tieferlegung mit Bilstein B4 deutlich zu merken, auch wenn das ne andere Qualitätsklasse ist)

    Gut und gut oder besser ist grundsätzlich immer subjektiv. Natürlich versucht der OEM die beste Preis-Leistungs-Lösung für alle Modelle zu finden und je nach Abstufung dieser fällt dann der Preis für den Kunden aus.


    Aber genau hierin liegt bereits der Kompromiss, den Serien-Systeme eingehen müssen: Eine Lösung für Limo, Kombi, Cabrio. Eine Lösung für Leder oder Stoff.


    Eine individuelle Nachrüstlösung, die die Bühne i.d.R. nur für den Fahrer projeziert, wird solch ein System immer toppen, sofern professionell eingebaut. Das fängt alleine schon mit den Einbauplätzen an. 10cm MT und HT in einem 500ml-Gehäuse an der A-Säule unterzubringen, lässt sich im OEM-MArkt sicher nicht verlaufen, weils den meisten zu klobig aussieht.
    Die von mir sehr gern verwendeten Andrian-Komponenten spielen hier aber voll ihre Stärken aus. (andere können das auch :) ) Im früheren Golf 3 Cabrio meiner Frau war das z.B. so gelöst. Die Bühne stand akkurat auf dem A-Brett, die Auflösung war ein Gedicht. Das System hatte Dampf ohne Ende und hat allein mit dem Frontsystem 137db bei 58Hz gedrückt (4 HubCar MiniSubs pro Tür).
    Der Frequenzverlauf war super linear, mit nur ganz kleinen Peaks und der EQ wurde nicht benötigt.


    Haken im Vergleich zu OEM-Lösungen: sowas will keiner bezahlen. Die Türen hatten keine Ablagen mehr und das Fahrzeug war faktisch nur noch Träger der Anlage. Aber ich habe definitiv noch nie ein OEM-System gehört, was auch nur annährend in dieser Liga gespielt hat. BMW-Systeme sowieso nicht, Audi mit Bang & Olufsen nicht und MB mit Burmester auch nicht.
    Die ganze Diskussion wird sowieso spätestens an der Stelle hinfällig, wenn die Qualität der Anlage mittels MP3 bemessen werden soll...

    Hattest Du denn vorher auch das Motul 5W-40?


    Fahr doch einfach noch 2000km, dann sollten ja theoretisch die nächsten 0,3l weg sein und wenn der Sensor dann immer noch voll anzeigt, füllst Du noch nen halben Liter drauf. Entweder war er dann immer noch voll und zeigt jetzt zu viel an oder es tut sich nix, dann würde ich dem Sensor das Vertrauen aufkündigen.

    Benny hats voll auf den Punkt gebracht. Ich rate von derartigen Finanzierungen ab. Die Unwägbarkeiten und Risiken, die über die Laufzeit den Wert des Wagens mindern können, lassen einen am Ende mit nem ordentlichen Haufen Schulden dastehen, während der Wagen nix mehr wert ist. Dann lieber was kaufen, was man sich wirklich leisten kann.

    auch wenn der TE mit dem Eton schwerst zufrieden scheint :) werfe ich mal als 10cm-Alternative die Andrian Audio A100neo ins Rennen. Die spielen sehr linear und lassen sich, je nach gewünschtem Pegel sogar unter 200Hz trennen (alles ne Frage der Flankensteilheit).


    Ich habe diese im alten, noch in der Garage rumstehenden, Audi Cabrio zusammen mit den passenden HT´s, den Andrian Audio A25G2 verbaut und die Bühne stand perfekt in der Mitte des A-Brettes (Prozi ist im Radio drin). Preislich ist das sicher ne Nummer höher angesiedelt, alleine die HT´s, die extrem tief spielen können, liegen bei 333€

    zur fehlenden Ausstattung wurde ja bereits alles gesagt. Mit der Autohaus-Kette habe nicht nur ich bereits negative Erfahrungen gesammelt, indem sich später herausstellte, dass Infos fehlten, Schäden oder sonstige Kratzer dann mal so nebenbei erwähnt werden und die Verhandlungsbereitschaft beim Preis faktisch nicht vorhanden ist.


    Fazit bei diesem: Finger weg, den wirst Du nie wieder los.

    Ich würde jetzt definitiv keinen M aus 3. Hand von Privat kaufen.


    Die Zielgruppe für ein solches Auto sind doch eher Leute mit respektablen Einkommen, die einen solchen Wagen als 2. oder 3. Fahrzeug laufen lassen. Inwieweit der wertstabil bleibt, wird zum einen sicher maßgeblich von Ausstattung, Laufleistung und Zustand abhängen und zum anderen von sich ggfls. ändernden gesetzlichen Grundlagen, die einem den Spaß an sowas verderben könnten. Aber dieser Aspekt ist der Blick in die Glaskugel.


    Über den Preis wird sich der Wagen immer verkaufen lassen, völlig egal, wie viele Vorbesitzer. Ab ner bestimmten Grenze werden die Poser zuschlagen, die ihre Reifen in Großteilen vorm örtlichen Eiscafe aufbrauchen.


    In Anbetracht der Tatsache, dass Du mit Deinen Überlegungen und Kriterien ja jetzt schon Schwierigkeiten hast, einen passenden Wagen zu finden, wird es später für Liebhaber nicht einfacher. Premium Selection wirds nicht mehr geben, gute Angebote von Händlern könnten genau so rar werden, welches Risiko sollen die für eine Gewährleistung gehen? Also wird man in ein paar Jahren den Markt der Privatverkäufer ins Auge fassen müssen. Alles in Richtung Sammlerzustand mit lückenloser Historie wird einen Käufer finden, egal ob 3 oder 4 Vorbesitzer.