Nach längerer Zeit gibts hier was neues zu berichten. Leider nichts allzu schönes.
Ein M3 wurde von meinem Bekannten in der Zwischenzeit gekauft, um genau zu sein Mitte 2014.
BJ 5/2010, aus einem BMW Autohaus, damals ca 45k gelaufen. Soweit alles in Ordnung, keine Schäden bekannt, auch das Feedback von wbergi war positiv.
Leider war die Freude nicht von langer Dauer. Bei einem km Stand von ca 60k km wollte der Motor nicht mehr, bzw hat sich mit einem lauten Knall verabschiedet. Das war Ende Nov. 2015
Der Fehler war schnell gefunden, Pleuellagerschaden. Zylinderkopf beschädigt, Ölwanne ebenso defekt.
Die BMW Euro Plus Garantie lief bis Mitte 2015.
Kulanzantrag wurde gestellt. Der erste Antrag wurde abgelehnt aufgrund einer verspätet durchgeführten Einfahrkontrolle, nämlich bei km Stand 3500 statt der geforderten 2000.
Soweit ich nachvollziehen konnte wurde das Fahrzeug bei BMW Autohaus "A" als Vorführwagen eingesetzt und anschließend verkauft an Privat für ca. 1 Jahr und bei BMW Autohaus "B" in Zahlung gegeben.
Mein Bekannter hat das Fahrzeug von Autohaus "B" als Leasing Rückläufer gekauft.
Autohaus "A" hat den Bericht über die Einfahrkontrolle nachgereicht, doch nachdem damit nochmals ein Kulanzantrag gestellt wurde, wurde mit "Standardbegründungen" abgelehnt. Soll heißen, aufgrund Laufleistung / Betriebsdauer / Schadensursache keine Kulanz möglich.
So, nun stehen also etwas über 20k € im Raum für einen neuen Motor.
Habt ihr Tipps, zum einen ob es Sinn macht und wenn ja wie hier nochmals vorgegangen werden könnte um nicht komplett auf den Kosten sitzen zu bleiben? - zum anderen welche Möglichkeiten er hat, wenn alle Versuche scheitern und ein neuer Motor bezahlt werden muss.
Muss es die teure Variante von BMW sein? Instandsetzen? Überholter Motor mit Garantie? usw usf...
Ich sag schon mal Danke....