Beim Druck für die Winterreifen habe ich mich auch an das gehalten, was auf dem Türholm stand. 17" RFT Sommer- zu 18" non-RFT Winterreifen. Fährt sich bisher sauber & entspannt.
Was mir noch fehlt ist eine "fixe" Möglichkeit, den (gleichmäßigen) Verschleiß vorab einzuordnen. Ich sehe es doch richtig, daß...
- zu niedriger Druck sich (erst einmal) schwammig fährt & durch das Walken den Reifen im Ganzen heißer werden läßt?
- zu hoher Druck die Auflagefläche verkleinert und dem Reifen die Möglichkeit nimmt, sich sinnvoll zu verformen?
Beim Zweirad finde ich den Druck, der mir schmeckt, immer recht fix und problemlos. Da ist mir allerdings auch der Verschleiß egal (eher wird der Reifen hart als daß ich ihn abfahre).
Fürs Auto hatte ich mal eine sehr schöne Liste von Michelin, in der für diverse Autos & vor allem Umrustgrößen Luftdruckempfehlungen standen. Die ist zum Einen aber eh sehr alt, zum Anderen war es (so meine ich mich zu erinnern) eh nicht mehr als -0,1 bar pro Zentimeter mehr in der Breite und +0,1 bar alle 5% "verlorenen" Querschnitts.
Gerade wo die Karkassen sich in der Härte oft recht stark unterscheiden, je nach Marke und Modell, und man dann mit RFT an sich ja nochmal was oben drauf setzt, ist es mir *eigentlich* zuwider wenn alle in einen Sack geworfen und mit demselben Druck beaufschlagt werden.