Beiträge von Viktor77

    Als allererstes würde ich bei solchen Problemen immer einen anderen Radsatz montieren, nach Möglichkeit mit qualitativ hochwertigen Felgen und Reifen, und keine extreme Größen.

    Ich hab schon oft die Erfahrung gemacht, dass die meisten Probleme in den Rädern begründet sind.

    Nachdem Du schon soviel getauscht hast, würde ich dann bei fortbestehenden Problemen Querlenker und Zugstreben tauschen, wobei bei diesem km-Stand und normalem Umgang dort nichts verschlissen sein sollte.


    Ein schwammiges, unsicheres Fahrverhalten bei hohen Geschwindigkeiten kommt meist von der Hinterachse. Aber auch hier solltest Du als erstes die Räder ausschließen.

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    Hat mal jemand aus Spaß verglichen, der beide hatte, ob eine der beiden großartig anders gewickelt war? Progessiv müßten ja beide sein.

    Ich schau mal, ob ich noch Fotos von den Federn finde. Ich hatte ja erst "M-Federn", dann kurzzeitig H&R und dann die Eibach.


    Soweit ich noch weiß, lagen alle "weichen" Federwindungen bei den H&R im belasteten Zustand auf - nur die letzten eineinhalb "harten" Windungen waren noch frei.

    Im Vergleich zu den "M"-Federn sind die Eibach-Federn eine spur straffer, für mich ideal beim Alltagsauto.

    Ich habe gekürzte Zusatzdämpfer und die Eibach-Federn haben im Gegensatz zu den sich setzenden H&R-Federn den vollen, vorgegebenen Einfederweg. Der Wagen hat in den 6 oder 7 Jahren, in den ich die Eibach verbaut habe, nie durchgeschlagen und die Federn haben sich nicht gesetzt.

    Die Federn hatten noch ca. eine Windung zum Einfedern, die restlichen Windungen lagen alle auf. Die Federwegbegrenzer/Zusatzdämpfer waren bis aufs äußerste gekürzt, aber mangels Einfederweg lag das Auto natürlich bei kleinsten Unebenheiten auf den Federwegbegrenzern auf und war entsprechend "unfahrbar".


    Was nützt mir also eine Feder, wenn sie nicht mehr arbeitet?


    Die mangelnde Kulanz bzw. Reklamationsresistenz seitens H&R führte dazu, dass ich sicherlich kein Produkt dieses Herstellers mehr kaufen werde.